{"id":21328,"date":"2024-01-19T07:50:17","date_gmt":"2024-01-19T07:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21328"},"modified":"2024-01-19T07:50:17","modified_gmt":"2024-01-19T07:50:17","slug":"retribution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21328","title":{"rendered":"Retribution"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Matt ist Banker und muss vor der Arbeit noch seine Kinder zur Schule bringen. Pl\u00f6tzlich klingelt ein unbekanntes Telefon im Wagen und ein Anrufer berichtet von einer Bombe, die er im Gef\u00e4hrt installiert hat. Sollte Matt nicht seinen Anweisungen folgen, wird er mitsamt Anhang in die Luft gesprengt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So langsam m\u00fcsste ich mir mal das spanische Original anschauen, denn nach Remakes aus Deutschland und S\u00fcdkorea folgt hier schon wieder eine neue Umsetzung des Themas. Obwohl sich diesmal ein Liam Neeson in der Hauptrolle tummelt, f\u00fchlt sich das Treiben &#8211; dank Setting in der deutschen Hauptstadt &#8211; doch \u00e4hnlich wie das Werk von Christian Alvart an und war hierdurch per se in meinen Augen etwas unn\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Weder damals noch heute haben mich die Handlung oder deren Verlauf gro\u00dfartig von sich \u00fcberzeugt und schnell keimte wieder eine gewisse Langweile auf. Die recht genaue Orientierung am Original (bzw. kenne ich ja nur die deutsche und koreanische Fassung) war Fluch und Segen zugleich. Nimrod Antal mischte keine unn\u00f6tigen Dinge bei, kopierte die Vorlage aber auch viel zu exakt und ohne irgendwelchen neuen Ans\u00e4tze oder Variationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaupl\u00e4tze, Dialoge und selbst die Verfolgungsjagden f\u00fchlte sich wie ein Deju-Vu an. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen und schon vor geraumer Zeit wollte keine echte Freudenstimmung aufkommen. Die Grundidee mag zun\u00e4chst ganz witzig klingen, die Inszenierung war dann erschreckend bodenst\u00e4ndig und von Logikl\u00fccken und Durchh\u00e4ngern gepr\u00e4gt. Die durchaus ansprechende Pr\u00e4misse wurde viel zu simpel aufgel\u00f6st und ein echter &#8220;Aha-Moment&#8221; wollte sich nicht einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch war der Film ansprechend und zeitgem\u00e4\u00df. Berlin und seine Wahrzeichen wurden h\u00fcbsch eingefangen, die zuweilen arg menschenleeren Stra\u00dfen waren aber unglaubw\u00fcrdig. Die Effekte waren so lala und deren Herkunft aus dem Computer nicht zu leugnen. Bei einer Neuauflage h\u00e4tte ich hier weitaus besseres erhofft, aber zum Gl\u00fcck hielten sich diese Ausrei\u00dfer (zeitlich) im Rahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anscheinend war das Ausgangswerk so gut, dass man es oft abkupfern musste. Mir blieb auch in dieser Version der Zugang verwehrt und so kam ich erneut aus dem Kopfsch\u00fctteln nicht heraus. Neeson und vor allem seine jungen Kollegen m\u00f6gen gro\u00dfe Sympathiepunkte ernten, der Film an sich allerdings nicht. Selbst beim x-ten Aufguss haben mich die lahmen Ereignisse nicht gepackt und bewertungstechnisch ist nicht mehr als purer Durchschnitt drin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-4093c4f0109ad6f965e0f442891acc18\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: STUDIOCANAL<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Matt ist Banker und muss vor der Arbeit noch seine Kinder zur Schule bringen. Pl\u00f6tzlich klingelt ein unbekanntes Telefon im Wagen und ein Anrufer berichtet von einer Bombe, die er im Gef\u00e4hrt installiert hat. 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Schaupl\u00e4tze, Dialoge und selbst die Verfolgungsjagden f\u00fchlte sich wie ein Deju-Vu an. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen und schon vor geraumer Zeit wollte keine echte Freudenstimmung aufkommen. Die Grundidee mag zun\u00e4chst ganz witzig klingen, die Inszenierung war dann erschreckend bodenst\u00e4ndig und von Logikl\u00fccken und Durchh\u00e4ngern gepr\u00e4gt. Die durchaus ansprechende Pr\u00e4misse wurde viel zu simpel aufgel\u00f6st und ein echter &#8220;Aha-Moment&#8221; wollte sich nicht einstellen. Optisch war der Film ansprechend und zeitgem\u00e4\u00df. Berlin und seine Wahrzeichen wurden h\u00fcbsch eingefangen, die zuweilen arg menschenleeren Stra\u00dfen waren aber unglaubw\u00fcrdig. Die Effekte waren so lala und deren Herkunft aus dem Computer nicht zu leugnen. Bei einer Neuauflage h\u00e4tte ich hier weitaus besseres erhofft, aber zum Gl\u00fcck hielten sich diese Ausrei\u00dfer (zeitlich) im Rahmen. 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