{"id":21386,"date":"2024-01-22T09:17:01","date_gmt":"2024-01-22T09:17:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21386"},"modified":"2024-01-22T09:17:01","modified_gmt":"2024-01-22T09:17:01","slug":"beastly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21386","title":{"rendered":"Beastly"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das wahre Sch\u00f6nheit von Innen kommt, muss der junge, aufstrebende Kyle schmerzlich am eigenen Leibe erfahren. Von einen Fluch belegt, verwandelt er sich in eine abscheuliche Kreatur und hat ein Jahr Zeit, die wahre Liebe seines Lebens zu finden. Sollte in diesem Zeitraum Keiner die magischen Worte &#8220;Ich liebe Dich&#8221; zu ihm sagen, so muss er f\u00fcr immer in dieser Gestalt verbleiben\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mich wahnsinnig auf diesen Streifen gefreut. Seit ich die ersten Bilder gesehen habe, wuchs mein Interesse von Trailer zu Trailer immer weiter in die H\u00f6he. Sicherlich ist die Geschichte altbekannt und &#8211; ich erlaube mir dies vorweg zu nehmen &#8211; das Finale nicht sonderlich \u00fcberraschend, aber diese moderne Adaption von &#8220;Der Sch\u00f6nen und dem Biest&#8221; hat es mir irgendwie angetan. Angefangen beim tollen Cast, bis hin zum gef\u00e4lligen Humor, \u00fcber die solide konstruierte Romanze &#8211; die zwar hin und wieder mit der Glaubw\u00fcrdigkeit k\u00e4mpfte, insgesamt aber restlos \u00fcberzeugen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz vieler vorhersehbarer, eigentlich wenig innovativer Elemente macht der Streifen unheimlich Spa\u00df und unterhielt perfekt. Es gab keinerlei L\u00e4ngen und an den offensichtlichen Ungereimtheiten oder Zuf\u00e4llen st\u00f6rte man sich erstaunlich wenig. Wer nat\u00fcrlich Wert auf Anspruch oder Authentizit\u00e4t legt, ist hier absolut falsch. Man muss das Ganze als modernes M\u00e4rchen und nicht als realistisches Jugenddrama betrachten und dann funktioniert der Titel auch problemlos. Alle Elemente harmonieren auf ihre Fantasie-hafte Weise ganz hervorragend und er Unterhaltungswert war durchgehend sehr hoch. <\/p>\n\n\n\n<p>Interessante Kameraperspektiven, passende Farbt\u00f6ne und stimmige Kulissen runden den durchwegs positiven Eindruck ab. Alles f\u00fchlt sich gut an und sorgt f\u00fcr heitere Laune &#8211; auch wenn das vermeintliche Schicksaal des Hauptdarstellers \u00fcber weite Teile nicht danach anmutet. Einige Momente erinnerten mich sogar an die ber\u00fchmte &#8211; und ebenfalls mehrfach verfilmte &#8211; Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens &#8211; was aber eher als liebevolle Hommage, denn als dumpfe Abkupferung verstanden werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie zwischen Vanessa Hudgens und Alex Pettyfer hat einfach gepasst und so nahm man ihnen ihre Romanze auch schmerzfrei ab. Die Darsteller haben eine beachtliche Leistung an den Tag gelegt, dem Geschehen unglaublich viel Kontur verliehen. Die Nebenrollen (u.A. Neil Patrick Harris) trugen allerdings auch ihren Teil zum Gelingen bei, sorgten f\u00fcr ein paar passende Lacher zur rechten Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war &#8220;Beastly&#8221; ein tolles Erlebnis, auch wenn einige Passagen zun\u00e4chst zum Kopfsch\u00fctteln einluden. Wie er es schaffen konnte, dass die Angebetete ausgerechnet beim ihm einzieht oder warum die Beiden sich so lange nicht wirklich gesehen haben sind nur einige unglaubhafte Bestandteile, aber dennoch vermochte man dies zu verzeihen. Der Erz\u00e4hlfluss war so unglaublich gut, die Romantik insgesamt nicht zu \u00fcberspitzt und die lobenswerte Grundaussage nicht zu streng an den Mann gebracht. &#8220;Beastly&#8221; ist ein Paradebeispiel f\u00fcr moderne M\u00e4rchenadaptionen und ein immer wieder gerne gesehener Gast im heimischen Kino.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-6d896ffc13678040b893f913a422b100\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Leonine<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Das wahre Sch\u00f6nheit von Innen kommt, muss der junge, aufstrebende Kyle schmerzlich am eigenen Leibe erfahren. Von einen Fluch belegt, verwandelt er sich in eine abscheuliche Kreatur und hat ein Jahr Zeit, die wahre Liebe seines Lebens zu finden. 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Es gab keinerlei L\u00e4ngen und an den offensichtlichen Ungereimtheiten oder Zuf\u00e4llen st\u00f6rte man sich erstaunlich wenig. Wer nat\u00fcrlich Wert auf Anspruch oder Authentizit\u00e4t legt, ist hier absolut falsch. Man muss das Ganze als modernes M\u00e4rchen und nicht als realistisches Jugenddrama betrachten und dann funktioniert der Titel auch problemlos. Alle Elemente harmonieren auf ihre Fantasie-hafte Weise ganz hervorragend und er Unterhaltungswert war durchgehend sehr hoch. Interessante Kameraperspektiven, passende Farbt\u00f6ne und stimmige Kulissen runden den durchwegs positiven Eindruck ab. Alles f\u00fchlt sich gut an und sorgt f\u00fcr heitere Laune &#8211; auch wenn das vermeintliche Schicksaal des Hauptdarstellers \u00fcber weite Teile nicht danach anmutet. 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