{"id":21395,"date":"2024-01-22T10:45:40","date_gmt":"2024-01-22T10:45:40","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21395"},"modified":"2024-01-22T10:45:40","modified_gmt":"2024-01-22T10:45:40","slug":"aliens-die-rueckkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21395","title":{"rendered":"Aliens &#8211; Die R\u00fcckkehr"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Knapp 60 Jahre lag Ripley im K\u00e4lteschlaf und Keiner wollte ihre Geschichte um die Begegnung mit einem au\u00dferirdischen Wesen glauben. Als dann pl\u00f6tzlich der Funkkontakt zum mittlerweile besiedelten Planeten LV-426 abbricht, soll sie dennoch als Beraterin f\u00fcr das eingesetzte Milit\u00e4rs fungieren und sich noch einmal ihren \u00c4ngsten stellen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was James Cameron seinerzeit mit &#8220;Aliens&#8221; abgeliefert hatte, geh\u00f6rt auch noch heute zur unbestrittenen Speerspitze des Genres. Konsequent hat er an die Handlung des damaligen Achtungserfolges angekn\u00fcpft und ihn in wirklichen allen Belangen \u00fcbertreffen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es erneut eine Stunde bis zur ersten Alien-Konfrontation dauert, wurde es nicht langweilig in der Bude. Die Story war richtig gut ausgearbeitet und bis zum Ende extrem spannend und actionreich umgesetzt. Erneut packte uns wieder die geliebte &#8220;Alien-Atmosph\u00e4re&#8221; und trotz nunmehr wilderer Kampfspektakel lie\u00df der Grusel nicht nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Pacing war perfekt und in den knapp 2,5 Stunden gab es keine Langeweile und keinerlei Durchh\u00e4nger. Alle Passagen waren ausgezogen und der relativ sp\u00e4te Einsatz vom Ballerei war kein Showstopper. Die Handlung war stark genug, um Vorfreude zu entfachen und bis zum Waffeneinsatz bei Laune zu halten &#8211; und sp\u00e4testen dann dann kein Auge mehr trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Furiose Schlachten, perfekt geschnitten und elegant inszeniert. Nicht nur das Planet LV-426 f\u00fchlte sich glaubhaft umgesetzt an, auch die Ma\u00dfe der Au\u00dferirdischen schien gigantisch. Auch wenn man immer nur einige Viecher gleichzeitig zu Gesicht bekam, war die Immersion perfekt, die Panik der vermeintlichen Retter absolut greifbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Weaver \u00fcberzeugten andere namhafte Darsteller (u.A. Michael Biehn, Lance Henriksen oder Bill Paxton) und vor allem ein genial-b\u00f6ser Paul Reiser sorgte in seiner ungewohnten Rolle f\u00fcr wohlige Schauer. Auch hier schienen alle Zahnr\u00e4dchen wunderbar ineinander zu greifen, auch wenn die Umst\u00e4nde (siehe Wikipedia\/Audiokommentare) nicht immer einfach waren, die Besetzung teilweise w\u00e4hrend des Drehs wechselte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vielen Details und Anspielungen w\u00fcrden hier den Rahmen sprengen. Man sp\u00fcrt, dass sich die Macher viel M\u00fche gaben und ein gro\u00dfes Ganzes (was f\u00fcr die Fortsetzung der Reihe und deren Spin-Offs sehr wichtig war) ausgearbeitet haben. So gab es bereits Anspielungen auf den umspannenden Weyland-Konzern und viele Elemente, die sp\u00e4ter noch deutlicher von Relevanz wurden. Der &#8220;Alien-Kosmos&#8221; wirkte jederzeit in sich stimmig und irgendwo perfekt greifbar.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6her, schneller und weiter. James Cameron hat 1986 gezeigt, wie eine gelungene Fortsetzung ausschauen muss und stellte den sowieso schon bemerkenswerten Erstling deutlich in den Schatten. Sicherlich mag der Umgangston ein anderer geworden sein, doch von seiner genialen Grundstimmung hat man nicht eingeb\u00fc\u00dft und die Spannungskurve war trotz vieler  Ballereien nicht zusammengekracht. Audiovisuell kann sich das Teil auch heute noch absolut sehen lassen, wobei es beim Sound schon ein wenig mehr im Heimkino fetzen d\u00fcrfte &#8211; doch im Anbetracht des Alters geht das schon in Ordnung. &#8220;Aliens&#8221; ist und bleibt Referenz in seinem Genre. Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ff50d028f7a776e5d2ffcaa44fe1051c\"><strong>9\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Walt Disney \/ LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Knapp 60 Jahre lag Ripley im K\u00e4lteschlaf und Keiner wollte ihre Geschichte um die Begegnung mit einem au\u00dferirdischen Wesen glauben. Als dann pl\u00f6tzlich der Funkkontakt zum mittlerweile besiedelten Planeten LV-426 abbricht, soll sie dennoch als Beraterin f\u00fcr das eingesetzte Milit\u00e4rs fungieren und sich noch einmal ihren \u00c4ngsten stellen\u2026 Fazit Was James Cameron seinerzeit mit &#8220;Aliens&#8221; abgeliefert hatte, geh\u00f6rt auch noch heute zur unbestrittenen Speerspitze des Genres. Konsequent hat er an die Handlung des damaligen Achtungserfolges angekn\u00fcpft und ihn in wirklichen allen Belangen \u00fcbertreffen k\u00f6nnen. Auch wenn es erneut eine Stunde bis zur ersten Alien-Konfrontation dauert, wurde es nicht langweilig in der Bude. Die Story war richtig gut ausgearbeitet und bis zum Ende extrem spannend und actionreich umgesetzt. Erneut packte uns wieder die geliebte &#8220;Alien-Atmosph\u00e4re&#8221; und trotz nunmehr wilderer Kampfspektakel lie\u00df der Grusel nicht nach. Das Pacing war perfekt und in den knapp 2,5 Stunden gab es keine Langeweile und keinerlei Durchh\u00e4nger. Alle Passagen waren ausgezogen und der relativ sp\u00e4te Einsatz vom Ballerei war kein Showstopper. Die Handlung war stark genug, um Vorfreude zu entfachen und bis zum Waffeneinsatz bei Laune zu halten &#8211; und sp\u00e4testen dann dann kein Auge mehr trocken. Furiose Schlachten, perfekt geschnitten und elegant inszeniert. Nicht nur das Planet LV-426 f\u00fchlte sich glaubhaft umgesetzt an, auch die Ma\u00dfe der Au\u00dferirdischen schien gigantisch. Auch wenn man immer nur einige Viecher gleichzeitig zu Gesicht bekam, war die Immersion perfekt, die Panik der vermeintlichen Retter absolut greifbar. Neben Weaver \u00fcberzeugten andere namhafte Darsteller (u.A. Michael Biehn, Lance Henriksen oder Bill Paxton) und vor allem ein genial-b\u00f6ser Paul Reiser sorgte in seiner ungewohnten Rolle f\u00fcr wohlige Schauer. Auch hier schienen alle Zahnr\u00e4dchen wunderbar ineinander zu greifen, auch wenn die Umst\u00e4nde (siehe Wikipedia\/Audiokommentare) nicht immer einfach waren, die Besetzung teilweise w\u00e4hrend des Drehs wechselte. Die vielen Details und Anspielungen w\u00fcrden hier den Rahmen sprengen. Man sp\u00fcrt, dass sich die Macher viel M\u00fche gaben und ein gro\u00dfes Ganzes (was f\u00fcr die Fortsetzung der Reihe und deren Spin-Offs sehr wichtig war) ausgearbeitet haben. So gab es bereits Anspielungen auf den umspannenden Weyland-Konzern und viele Elemente, die sp\u00e4ter noch deutlicher von Relevanz wurden. Der &#8220;Alien-Kosmos&#8221; wirkte jederzeit in sich stimmig und irgendwo perfekt greifbar. H\u00f6her, schneller und weiter. James Cameron hat 1986 gezeigt, wie eine gelungene Fortsetzung ausschauen muss und stellte den sowieso schon bemerkenswerten Erstling deutlich in den Schatten. Sicherlich mag der Umgangston ein anderer geworden sein, doch von seiner genialen Grundstimmung hat man nicht eingeb\u00fc\u00dft und die Spannungskurve war trotz vieler Ballereien nicht zusammengekracht. Audiovisuell kann sich das Teil auch heute noch absolut sehen lassen, wobei es beim Sound schon ein wenig mehr im Heimkino fetzen d\u00fcrfte &#8211; doch im Anbetracht des Alters geht das schon in Ordnung. &#8220;Aliens&#8221; ist und bleibt Referenz in seinem Genre. 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