{"id":21426,"date":"2024-01-23T10:05:36","date_gmt":"2024-01-23T10:05:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21426"},"modified":"2024-01-23T10:05:36","modified_gmt":"2024-01-23T10:05:36","slug":"doi-boy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21426","title":{"rendered":"Doi Boy"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um den Milit\u00e4rdienst zu entgehen, flieht ein junger von Myanmar nach Thailand und taucht dort als T\u00e4nzer in einer zwielichtigen Bar unter. Als dann die Corona-Pandemie f\u00fcr deren Schlie\u00dfung sorgt und er nun ohne Einkommen da steht, geht er auf gef\u00e4hrliche W\u00fcnsche eines Stammgastes ein\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meiner Partnerin zuliebe gab es am Wochenende mal wieder einen Film im thail\u00e4ndischen Originalton und deutschen Untertiteln f\u00fcr mich. In Anbetracht der Inhaltsangabe haben wir uns ein mitrei\u00dfendes Drama erhofft, am Ende blieben wir allerdings beide mit eher gemischten Gef\u00fchlen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Doi Boy&#8221; erz\u00e4hlte eine &#8211; zumindest in Ans\u00e4tzen &#8211; glaubw\u00fcrdige Geschichte, in die man sich schnell hineindenken und ebenso schnell Sympathie zu den Figuren aufbauen konnte. Obwohl der Streifen sehr ruhig, stellenweise nahezu melancholisch pr\u00e4sentiert war, sorgte er mit vielen R\u00fcckblenden und Zeitspr\u00fcngen immer wieder f\u00fcr leichte Verwirrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Macher haben es sich und den Zuschauern durch die verschachtelte Erz\u00e4hlweise unn\u00f6tig kompliziert gemacht, dies aber wohl gezielt als Stilmittel gew\u00e4hlt. Die Handlung wirkte so vielleicht komplexer als sie eigentlich war und vor allem musste man \u00fcber das Finale so viel mehr gr\u00fcbeln, als man eigentlich n\u00f6tig gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon abgesehen lieferte man uns eine technisch ordentliche Inszenierung, die sich vor der aktuellen Konkurrenz (beispielsweise aus China oder S\u00fcdkorea) nicht verstecken muss. Der Film besa\u00df einen ansprechenden Look und an den passenden Stellen tolle Raumklangeffekte (beim sp\u00e4rlichen Einsatz von Musik beispielsweise).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache gut und vor allem glaubhaft gemacht. Man konnte sich prima in deren Lage hineindenken und ihre Emotionen teilen. Die Fokussierung auf wenige Hauptfiguren tat dem Treiben im Allgemeinen auch sehr gut, sorgte jedoch f\u00fcr sehr zusammengek\u00fcnstelte Momente, die wiederum ein wenig an der Glaubw\u00fcrdigkeit nagten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute gedacht, aber nur &#8220;okay&#8221; umgesetzt. &#8220;Doi Boy&#8221; \u00fcberraschte in erster Linie mit seiner leicht undurchsichtigen Erz\u00e4hlstruktur, gefiel aber bei Darstellern und Technik. Wer mit der Thematik etwas anfangen kann und kein Problem mit einer gewissen Aufmerksamkeitsspanne hat, darf gerne mal reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Um den Milit\u00e4rdienst zu entgehen, flieht ein junger von Myanmar nach Thailand und taucht dort als T\u00e4nzer in einer zwielichtigen Bar unter. 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Die Macher haben es sich und den Zuschauern durch die verschachtelte Erz\u00e4hlweise unn\u00f6tig kompliziert gemacht, dies aber wohl gezielt als Stilmittel gew\u00e4hlt. Die Handlung wirkte so vielleicht komplexer als sie eigentlich war und vor allem musste man \u00fcber das Finale so viel mehr gr\u00fcbeln, als man eigentlich n\u00f6tig gehabt h\u00e4tte. Davon abgesehen lieferte man uns eine technisch ordentliche Inszenierung, die sich vor der aktuellen Konkurrenz (beispielsweise aus China oder S\u00fcdkorea) nicht verstecken muss. Der Film besa\u00df einen ansprechenden Look und an den passenden Stellen tolle Raumklangeffekte (beim sp\u00e4rlichen Einsatz von Musik beispielsweise). Die Darsteller haben ihre Sache gut und vor allem glaubhaft gemacht. Man konnte sich prima in deren Lage hineindenken und ihre Emotionen teilen. 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