{"id":21579,"date":"2024-01-29T11:08:55","date_gmt":"2024-01-29T11:08:55","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21579"},"modified":"2024-01-29T11:08:55","modified_gmt":"2024-01-29T11:08:55","slug":"in-the-land-of-saints-and-sinners","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21579","title":{"rendered":"In the Land of Saints and Sinners"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Irland im Jahre 1974. Finbar Murphy lebt in einer kleinen K\u00fcstenstadt und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Auftragsmorden. Seit dem Tod seiner geliebten Frau hat er mit der Gesellschaft weitestgehend abgeschlossen und ist stark in sich gekehrt. Als er jedoch einer Exekution in eigener Sache nachgeht, l\u00f6st er damit eine unsch\u00f6ne Kettenreaktion aus\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bekannterweise gehen ja Filme mit Liam Neeson immer und so habe ich nicht lange mit Sichtung dieser Neuerscheinung auf Amazon Prime gez\u00f6gert. Obwohl mich das Setting beim ersten \u00dcberfliegen der Inhaltsangabe noch nicht so recht von sich \u00fcberzeugt hat, war ich bereits nach wenigen Minuten voll und ganz im Thema versunken, befand mich im Kopf im Irland der 70iger Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl Neeson hier einen Killer spielt, gab er seiner Figur eine Menge Charisma und Kontur. Finbar war der freundliche Nachbar von Nebenan und Abseits seiner schlimmen T\u00e4tigkeit eine liebenswerte Pers\u00f6nlichkeit, die gerne mal zum Essen bei der Nachbarin vorbeischaut oder mit dem Chef der Polizei auf Dosen ballert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte mag stark von Zuf\u00e4llen gepr\u00e4gt sein, war in sich aber stimmig gestaltet und vor allem spannend erz\u00e4hlt. Selbst in ruhigeren Passagen keimte keinerlei Langeweile auf und man konnte so nebenbei auch prima die pr\u00e4chtigen Kulissen Irlands genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk besa\u00df eine einzigartige Grundstimmung, die irgendwo zwischen Melancholie und Hoffnung schwankte, hin und wieder mit trockenen Actionpassagen \u00fcberraschen konnte. Das war alles perfekt ausgelotet und sorgte f\u00fcr einen sehr runden Gesamteindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihren Teil zu diesem Gelingen trugen aber auch die anderen Darsteller abseits von Neeson bei. Jede noch so kleine Rolle wurde hochwertig besetzt und \u00fcberzeugend gespielt. Alles harmonierte einwandfrei miteinander und das Zuschauen war eine echte Freude. Seien es befreundete Auftragsm\u00f6rder oder gar der Chef der Polizei &#8211; alle Akteure wurde mit Bedacht gew\u00e4hlt und auf stimmiges Miteinander geachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Filme wie &#8220;In the Land of Saints and Sinners&#8221; sind f\u00fcr mich wie ein kleiner Urlaub. Er war \u00fcberwiegend ruhig, zog aber mit interessanten Figuren und wunderh\u00fcbschen Landschaften auf eigene Weise in den Bann, lie\u00df die Zeit fast wie im Flug vergehen. Optisch und vom Alter hat Neeson wunderbar in die Haut von Finbar gepasst, trug das Geschehen mit seiner charismatischen Art fast von allein. Unterm Strich ein sch\u00f6ner Titel mit Tiefgang, Herz und hohem Unterhaltungswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Amazon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Irland im Jahre 1974. Finbar Murphy lebt in einer kleinen K\u00fcstenstadt und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Auftragsmorden. Seit dem Tod seiner geliebten Frau hat er mit der Gesellschaft weitestgehend abgeschlossen und ist stark in sich gekehrt. Als er jedoch einer Exekution in eigener Sache nachgeht, l\u00f6st er damit eine unsch\u00f6ne Kettenreaktion aus\u2026 Fazit Bekannterweise gehen ja Filme mit Liam Neeson immer und so habe ich nicht lange mit Sichtung dieser Neuerscheinung auf Amazon Prime gez\u00f6gert. Obwohl mich das Setting beim ersten \u00dcberfliegen der Inhaltsangabe noch nicht so recht von sich \u00fcberzeugt hat, war ich bereits nach wenigen Minuten voll und ganz im Thema versunken, befand mich im Kopf im Irland der 70iger Jahre. Obwohl Neeson hier einen Killer spielt, gab er seiner Figur eine Menge Charisma und Kontur. Finbar war der freundliche Nachbar von Nebenan und Abseits seiner schlimmen T\u00e4tigkeit eine liebenswerte Pers\u00f6nlichkeit, die gerne mal zum Essen bei der Nachbarin vorbeischaut oder mit dem Chef der Polizei auf Dosen ballert. Die Geschichte mag stark von Zuf\u00e4llen gepr\u00e4gt sein, war in sich aber stimmig gestaltet und vor allem spannend erz\u00e4hlt. Selbst in ruhigeren Passagen keimte keinerlei Langeweile auf und man konnte so nebenbei auch prima die pr\u00e4chtigen Kulissen Irlands genie\u00dfen. Das Werk besa\u00df eine einzigartige Grundstimmung, die irgendwo zwischen Melancholie und Hoffnung schwankte, hin und wieder mit trockenen Actionpassagen \u00fcberraschen konnte. Das war alles perfekt ausgelotet und sorgte f\u00fcr einen sehr runden Gesamteindruck. Ihren Teil zu diesem Gelingen trugen aber auch die anderen Darsteller abseits von Neeson bei. Jede noch so kleine Rolle wurde hochwertig besetzt und \u00fcberzeugend gespielt. Alles harmonierte einwandfrei miteinander und das Zuschauen war eine echte Freude. Seien es befreundete Auftragsm\u00f6rder oder gar der Chef der Polizei &#8211; alle Akteure wurde mit Bedacht gew\u00e4hlt und auf stimmiges Miteinander geachtet. Filme wie &#8220;In the Land of Saints and Sinners&#8221; sind f\u00fcr mich wie ein kleiner Urlaub. Er war \u00fcberwiegend ruhig, zog aber mit interessanten Figuren und wunderh\u00fcbschen Landschaften auf eigene Weise in den Bann, lie\u00df die Zeit fast wie im Flug vergehen. Optisch und vom Alter hat Neeson wunderbar in die Haut von Finbar gepasst, trug das Geschehen mit seiner charismatischen Art fast von allein. 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