{"id":21646,"date":"2024-01-31T08:27:09","date_gmt":"2024-01-31T08:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21646"},"modified":"2024-01-31T08:27:09","modified_gmt":"2024-01-31T08:27:09","slug":"the-beekeeper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21646","title":{"rendered":"The Beekeeper"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Adam Clay ist Agent im Ruhestand und lebt bei einer altem Dame auf dem Land. Als diese sich eines Tages das Leben nimmt, geht er der Sache auf den Grund und kontaktiert daf\u00fcr seine fr\u00fcheren Kollegen. Als ehemaliger &#8220;Beekeeper&#8221; schreckt er auf seinem Rachefeldzug dann vor Nichts und Niemanden zur\u00fcck\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Internet (und da besonders in sozialen Medien) wurde &#8220;The Beekeeper&#8221; schon als fr\u00fches Highlight des bisherigen Filmejahres gefeiert und entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Richtig entt\u00e4uscht ging man am Ende zwar nicht aus dem Kinosaal, doch mehr als ein typischer Statham wurde in meinen Augen aber nicht abgeliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war simpel und diente lediglich als grober Rahmen, um von einer Actionszene zur N\u00e4chsten hasten zu k\u00f6nnen. Kam es dazwischen mal zu Dialogen, waren diese meist nicht der Rede wert und hievten die Sache nicht auf ein neues Level. Im Grunde lief alles vorhersehbar &#8211; und abgesehen vom Aspekt der omin\u00f6sen &#8220;Beekeeper&#8221; &#8211; nach bekannten Schemata ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Statham hat seine Sache routiniert erledigt und lieferte keinen Grund zur Klage. Er gab sich meist recht wortkarg, lie\u00df die F\u00e4uste daf\u00fcr umso heftiger fliegen. Die Kampfeinlagen waren top choreografiert und relativ hart im Vergleich zu seinen letzten Filmen. Jedoch sollte man die Kirche im Dorf lassen und eine 16er Freigabe h\u00e4tte (gemessen am unglaubw\u00fcrdigen Gesamtkontext) auch locker gereicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Oftmals war der Film weder Fisch noch Fleisch. Die Integration modernerer Aspekte (Internetbetrug) war von der Idee her ganz in Ordnung, doch deren Umsetzung v\u00f6llig misslungen. Die seltsamen Call-Center und dortigen Chefs luden eher zum Schmunzeln ein und ein grimmig dreinblickender R\u00e4cher erschien darin ein bisschen fehlplatziert. \u00dcberhaupt f\u00fchlten sich viele Dinge arg konstruiert und an den Haaren herbeigezogen an &#8211; und erst recht, dass pl\u00f6tzlich alle wie selbstverst\u00e4ndlich wusste, was ein &#8220;Beekeeper&#8221; \u00fcberhaupt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4rtesten Marines wurden zu Fallobst deklariert und der Secret Services bekam \u00fcberhaupt kein Vertrauen spendiert. Unsere Hauptfigur schnetzelte sich m\u00fchelos durch die Reihen der Elitesoldaten und die Stimmung beim Gegner schwankte zwischen arg eingesch\u00fcchtert, bis &#8220;geht mir am Arsch vorbei&#8221;. Ich sch\u00e4tze Jeremy Irons sehr, doch seine zugeteilte Rolle konnte sich nicht entscheiden, wirkte diesbez\u00fcglich einfach schlecht geschrieben. Irgendwie wollte sich die Sache nie so recht ernst nehmen und wirkte unentschlossen auf den Betrachter,<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Logik und Sinnhaftigkeit darf man hier nicht fragen, sich ebenfalls nicht \u00fcber manche vereinfachte Darstellung von komplexeren Sachverhalten wundern. &#8220;The Beekeeper&#8221; erinnert an Genrefilme einer vergangenen Epoche und tr\u00f6stet mit seiner coolen Action immerhin so halbwegs \u00fcber manche Unzul\u00e4nglichkeit hinweg. Unterm Strich ein solider, aber keineswegs \u00fcberragender Vertreter seiner Zunft. Gerne kann es eine Fortsetzung geben &#8211; jedoch w\u00fcnsche ich mir ein wesentlich besseres Script.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Leonine<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Adam Clay ist Agent im Ruhestand und lebt bei einer altem Dame auf dem Land. 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Im Grunde lief alles vorhersehbar &#8211; und abgesehen vom Aspekt der omin\u00f6sen &#8220;Beekeeper&#8221; &#8211; nach bekannten Schemata ab. Statham hat seine Sache routiniert erledigt und lieferte keinen Grund zur Klage. Er gab sich meist recht wortkarg, lie\u00df die F\u00e4uste daf\u00fcr umso heftiger fliegen. Die Kampfeinlagen waren top choreografiert und relativ hart im Vergleich zu seinen letzten Filmen. Jedoch sollte man die Kirche im Dorf lassen und eine 16er Freigabe h\u00e4tte (gemessen am unglaubw\u00fcrdigen Gesamtkontext) auch locker gereicht. Oftmals war der Film weder Fisch noch Fleisch. Die Integration modernerer Aspekte (Internetbetrug) war von der Idee her ganz in Ordnung, doch deren Umsetzung v\u00f6llig misslungen. Die seltsamen Call-Center und dortigen Chefs luden eher zum Schmunzeln ein und ein grimmig dreinblickender R\u00e4cher erschien darin ein bisschen fehlplatziert. \u00dcberhaupt f\u00fchlten sich viele Dinge arg konstruiert und an den Haaren herbeigezogen an &#8211; und erst recht, dass pl\u00f6tzlich alle wie selbstverst\u00e4ndlich wusste, was ein &#8220;Beekeeper&#8221; \u00fcberhaupt ist. Die h\u00e4rtesten Marines wurden zu Fallobst deklariert und der Secret Services bekam \u00fcberhaupt kein Vertrauen spendiert. Unsere Hauptfigur schnetzelte sich m\u00fchelos durch die Reihen der Elitesoldaten und die Stimmung beim Gegner schwankte zwischen arg eingesch\u00fcchtert, bis &#8220;geht mir am Arsch vorbei&#8221;. Ich sch\u00e4tze Jeremy Irons sehr, doch seine zugeteilte Rolle konnte sich nicht entscheiden, wirkte diesbez\u00fcglich einfach schlecht geschrieben. 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