{"id":21714,"date":"2024-02-02T07:55:49","date_gmt":"2024-02-02T07:55:49","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21714"},"modified":"2024-02-02T07:55:49","modified_gmt":"2024-02-02T07:55:49","slug":"bloodrayne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21714","title":{"rendered":"Bloodrayne"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rayne ist Mischling aus Mensch und Vampir. Ihre Mutter wurde einst vom K\u00f6nig der Blutsauger vergewaltigt und umgebracht, nun schw\u00f6rt die junge Dame Rache f\u00fcr diese Tat. Um gen\u00fcgend Kraft f\u00fcr diese Vorhaben zu Erlangen, muss sie zun\u00e4chst drei magische Artefakte finden und steht dabei zum Gl\u00fcck auch nicht allein\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In manchen Foren sind Filme von Uwe Boll per se ein Streitthema, was ich in Teilen auch verstehen kann. Ich gebe dem Regisseur allerdings immer wieder gerne eine Chance und wurde von den meisten seiner Erg\u00fcsse mit gewissen Abstrichen meist recht passabel unterhalten. Nachdem ich mir vor ein paar Tagen noch einmal &#8220;Alone in the Dark&#8221; angeschaut habe, gab es f\u00fcr &#8220;Bloodrayne&#8221; am gestrigen Abend ebenso eine erneute Chance &#8211; und das Ergebnis hat nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch dieses Werk basierte auf einem Videospiel und nahm sich ein paar k\u00fcnstlerische Freiheiten, die sich allerdings nicht negativ auf das Geschehen ausgewirkt haben und mit ein paar richtig guten Ideen daher kamen. So spielte das Geschehen noch nicht direkt zu Zeiten des Dritten Reiches, sondern in einem Europa im Mittelalter und so verstand man das Ganze irgendwo als &#8220;Origin&#8221;-Geschichte f\u00fcr den Charakter von Rayne.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu anderen Filmen von Boll (die optisch nicht unbedingt schlecht waren!) wirkte &#8220;Bloodrayne&#8221; f\u00fcr mich noch immer am hochwertigsten. Die vergangene Epoche wurde nicht nur in Sachen Kost\u00fcme, vor allem im Bereich der Kulissen glaubw\u00fcrdig dargestellt. Die Ausstattung schien vergleichsweise verschwenderisch, tolle und perfekt ausgeleuchtete Schaupl\u00e4tze waren eine Augenweide. Man konnte dadurch rasch abtauchen und das kurzweilige Treiben problemlos genie\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war simpel, daf\u00fcr straff und routiniert erz\u00e4hlt. Man verlor nie den roten Faden, konnte die Abl\u00e4ufe insgesamt gut greifen. Dank eines relativ hohen Tempos und der kompakten Spielzeit (&lt; 90 Minuten) kam keine Langeweile auf und eindrucksvolle Actionszenen sorgten f\u00fcr breites Grinsen. Alles hielt sich gut die Waage, Dialog und Gemetzel standen in einer ausgezeichneten Relation und kein Part nahm unangenehm \u00dcberhand.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Cast war erneut sehr beachtlich. Wieder hat man einige recht bekannte Gesichter (u.A. Ben Kingsley, Kristanna Loken, Michelle Rodriguez, Udo Kier, Billy Zane) vor die Linse bekommen und deren Spiel war in Ordnung. Alle lieferten solide Arbeit ab, schienen stellenweise gar Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben. Ich wei\u00df nicht warum, aber manchmal f\u00fchle ich sowas bei Darstellern.<\/p>\n\n\n\n<p>Lobenswerterweise wurde auf den Einsatz von allzu offensichtlichem CGI verzichtet und vielerorts auf klassische Handarbeit gesetzt. Kein geringerer als Olaf Ittenbach (u.A. Premutos) wurde f\u00fcr die FX verpflichtet und er hat einen sehenswerten Job verrichtet. Ich habe immer gesagt, dass man diesem Mann ein wenig mehr Budget in die Hand dr\u00fccken m\u00fcsste und genau dies war wohl hier der Fall. Seine Blutfont\u00e4nen und durchgetrennte Kehlen schauten toll aus und waren auch nicht so \u00fcbertrieben wie es die Freigabe bzw. sogar ehemalige Indizierung vielleicht vermuten lie\u00dfe. Da sind wir mittlerweile andere Kaliber gew\u00f6hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich erfand &#8220;Bloodrayne&#8221; das ber\u00fchmte Rad nicht neu, aber gest\u00f6rt hat mich dieser Umstand keineswegs. Uwe Boll lieferte einen unterhaltsamen und vor allem technisch \u00e4u\u00dferst beachtlichen Vampirstreifen mit Starbesetzung ab und muss sich mit diesem Ergebnis nicht vor gro\u00dfen Blockbustern verstecken. Man f\u00fchlte sich fortw\u00e4hrend prima bei Laune gehalten und versank schnell im stimmig inszenierten Mittelaltertreiben. F\u00fcr Genrefans also definitiv eine Empfehlung wert!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Palatin Media Film- und Fernseh GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Rayne ist Mischling aus Mensch und Vampir. Ihre Mutter wurde einst vom K\u00f6nig der Blutsauger vergewaltigt und umgebracht, nun schw\u00f6rt die junge Dame Rache f\u00fcr diese Tat. Um gen\u00fcgend Kraft f\u00fcr diese Vorhaben zu Erlangen, muss sie zun\u00e4chst drei magische Artefakte finden und steht dabei zum Gl\u00fcck auch nicht allein\u2026 Fazit In manchen Foren sind Filme von Uwe Boll per se ein Streitthema, was ich in Teilen auch verstehen kann. Ich gebe dem Regisseur allerdings immer wieder gerne eine Chance und wurde von den meisten seiner Erg\u00fcsse mit gewissen Abstrichen meist recht passabel unterhalten. Nachdem ich mir vor ein paar Tagen noch einmal &#8220;Alone in the Dark&#8221; angeschaut habe, gab es f\u00fcr &#8220;Bloodrayne&#8221; am gestrigen Abend ebenso eine erneute Chance &#8211; und das Ergebnis hat nicht entt\u00e4uscht. Auch dieses Werk basierte auf einem Videospiel und nahm sich ein paar k\u00fcnstlerische Freiheiten, die sich allerdings nicht negativ auf das Geschehen ausgewirkt haben und mit ein paar richtig guten Ideen daher kamen. So spielte das Geschehen noch nicht direkt zu Zeiten des Dritten Reiches, sondern in einem Europa im Mittelalter und so verstand man das Ganze irgendwo als &#8220;Origin&#8221;-Geschichte f\u00fcr den Charakter von Rayne. Im Gegensatz zu anderen Filmen von Boll (die optisch nicht unbedingt schlecht waren!) wirkte &#8220;Bloodrayne&#8221; f\u00fcr mich noch immer am hochwertigsten. Die vergangene Epoche wurde nicht nur in Sachen Kost\u00fcme, vor allem im Bereich der Kulissen glaubw\u00fcrdig dargestellt. Die Ausstattung schien vergleichsweise verschwenderisch, tolle und perfekt ausgeleuchtete Schaupl\u00e4tze waren eine Augenweide. Man konnte dadurch rasch abtauchen und das kurzweilige Treiben problemlos genie\u00dfen Die Handlung war simpel, daf\u00fcr straff und routiniert erz\u00e4hlt. Man verlor nie den roten Faden, konnte die Abl\u00e4ufe insgesamt gut greifen. Dank eines relativ hohen Tempos und der kompakten Spielzeit (&lt; 90 Minuten) kam keine Langeweile auf und eindrucksvolle Actionszenen sorgten f\u00fcr breites Grinsen. Alles hielt sich gut die Waage, Dialog und Gemetzel standen in einer ausgezeichneten Relation und kein Part nahm unangenehm \u00dcberhand. Der Cast war erneut sehr beachtlich. Wieder hat man einige recht bekannte Gesichter (u.A. Ben Kingsley, Kristanna Loken, Michelle Rodriguez, Udo Kier, Billy Zane) vor die Linse bekommen und deren Spiel war in Ordnung. Alle lieferten solide Arbeit ab, schienen stellenweise gar Spa\u00df an der Arbeit gehabt zu haben. Ich wei\u00df nicht warum, aber manchmal f\u00fchle ich sowas bei Darstellern. Lobenswerterweise wurde auf den Einsatz von allzu offensichtlichem CGI verzichtet und vielerorts auf klassische Handarbeit gesetzt. Kein geringerer als Olaf Ittenbach (u.A. Premutos) wurde f\u00fcr die FX verpflichtet und er hat einen sehenswerten Job verrichtet. Ich habe immer gesagt, dass man diesem Mann ein wenig mehr Budget in die Hand dr\u00fccken m\u00fcsste und genau dies war wohl hier der Fall. Seine Blutfont\u00e4nen und durchgetrennte Kehlen schauten toll aus und waren auch nicht so \u00fcbertrieben wie es die Freigabe bzw. sogar ehemalige Indizierung vielleicht vermuten lie\u00dfe. Da sind wir mittlerweile andere Kaliber gew\u00f6hnt. Sicherlich erfand &#8220;Bloodrayne&#8221; das ber\u00fchmte Rad nicht neu, aber gest\u00f6rt hat mich dieser Umstand keineswegs. Uwe Boll lieferte einen unterhaltsamen und vor allem technisch \u00e4u\u00dferst beachtlichen Vampirstreifen mit Starbesetzung ab und muss sich mit diesem Ergebnis nicht vor gro\u00dfen Blockbustern verstecken. Man f\u00fchlte sich fortw\u00e4hrend prima bei Laune gehalten und versank schnell im stimmig inszenierten Mittelaltertreiben. 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