{"id":21956,"date":"2024-02-13T14:57:56","date_gmt":"2024-02-13T14:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21956"},"modified":"2024-02-13T14:57:56","modified_gmt":"2024-02-13T14:57:56","slug":"firewall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=21956","title":{"rendered":"Firewall"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv \u00fcbernommen und hier sauber formatiert. M\u00f6glichweise wurden einige Passagen \u00fcberarbeitet und die Wertung nach aktuellen Ma\u00dfst\u00e4ben noch einmal korrigiert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jack Stanfield ist Chef der IT-Sicherheit einer kleineren Bankenkette und hat mit der kommenden Fusion mit einer gr\u00f6\u00dferen Gesellschaft alle H\u00e4nde voll zu tun. Seine Fachkenntnis wird jedoch von einer Gruppe skrupelloser Gangster ausgenutzt, um bei einem perfiden Bank\u00fcberfall behilflich zu sein. W\u00e4hrend seine Familie zu Hause in Schach gehalten wird, soll er sich im Firmensystem einhacken und Geldbetr\u00e4ge abzwacken\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick wollten die Begriffe Harrison Ford und Computerspezialist miteinander harmonieren und danach hat sich selbst nach Jahren der ersten Sichtung nicht viel ge\u00e4ndert. Sicherlich machte der allseits bekannte Darsteller wieder eine richtig gute Figur, dennoch verpasst er einem durchschnittlichen Thriller keinerlei nennenswerte H\u00f6henfl\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich mag &#8220;Firewall&#8221; kein schlechter Film sein, doch er wagt schlichtweg zu wenig und weicht nicht von bekannten Pfaden ab. Zwar versuchte man sich mit der zentralen Computerthematik ein wenig zeitgem\u00e4\u00dfer zu pr\u00e4sentieren, aber dies war eigentlich nur Augenwischerei. Man hat komplexe Sachverhalte so stark versimpelt, dass man den Unterbau auch h\u00e4tte komplett austauschen und einen anderen Kernaspekt zu Grunde legen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei, die Geschichte kam nie so recht in Fahrt und der Spannungsbogen war verhalten. Man blieb schon irgendwo am Ball, konnte sich den Ausgang aber bereits sehr fr\u00fch erahnen und bekam auf dem Weg dorthin keine interessanten Highlights geboten. Das Geschehen war anschaubar, pl\u00e4tscherte aber auch streng genommen oft vor sich hin und der Finge kreiste (sogar beim Finale) stets \u00fcber der Vorspul-Taste.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Ford das Beste aus der biederen Ausgangslage gemacht hat, stach der Rest leider \u00fcberhaupt nicht hervor. Weder ein Paul Bettany, noch ein gerne gesehener Nikolaj Coster-Waldau konnten so recht von sich \u00fcberzeugen. Sie wirkten blass und leider auch ein wenig antrieblos &#8211; so sehr sie sich auch um b\u00f6se Blicke bem\u00fchten. Dies nagte zus\u00e4tzlich an der sowieso schon schwierigen Immersion und tr\u00fcbte das Gesamtbild enorm.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch gab sich der Film zum Gl\u00fcck keine Bl\u00f6\u00dfe. Er schaut noch immer hochwertig aus und wurde angenehm geschnitten. Wie bereits erw\u00e4hnt waren einige Sachverhalte zu Gunsten der leichten Unterhaltung arg vereinfacht, aber das war schon soweit in Ordnung &#8211; auch wenn dies die allgemeine Austauschbarkeit nur erh\u00f6hte. Bei leichtg\u00e4ngigen Unterhaltungswerk muss man halt Kompromisse eingehen, den unbedarften Zuschauer nicht unn\u00f6tig vor R\u00e4tsel stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals hatte ich &#8220;Firewall&#8221; noch einen Ticken besser bewertet, doch mittlerweile gibt es nicht nur wegen der angestaubten Technik innerhalb des Streifens einen kleinen Abzug. Der Titel zog sich stellenweise wie Kaugummi, was sich bei wiederholter Sichtung umso negativer bemerkbar gemacht hat und das Dranbleiben bis zum Ende sp\u00fcrbar erschwerte. Ford kann man wenig ankreiden, den Autoren daf\u00fcr umso mehr. &#8220;Firewall&#8221; ist zwar kein Totalausfall, aber auch kein Produkt, welches nachhaltig im Ged\u00e4chtnis bleibt oder heutzutage noch Jemand hinter dem Ofen hervor lockt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-b85ade4bf921bd183ed4bf4b4281dea2\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Jack Stanfield ist Chef der IT-Sicherheit einer kleineren Bankenkette und hat mit der kommenden Fusion mit einer gr\u00f6\u00dferen Gesellschaft alle H\u00e4nde voll zu tun. Seine Fachkenntnis wird jedoch von einer Gruppe skrupelloser Gangster ausgenutzt, um bei einem perfiden Bank\u00fcberfall behilflich zu sein. W\u00e4hrend seine Familie zu Hause in Schach gehalten wird, soll er sich im Firmensystem einhacken und Geldbetr\u00e4ge abzwacken\u2026 Fazit Weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick wollten die Begriffe Harrison Ford und Computerspezialist miteinander harmonieren und danach hat sich selbst nach Jahren der ersten Sichtung nicht viel ge\u00e4ndert. Sicherlich machte der allseits bekannte Darsteller wieder eine richtig gute Figur, dennoch verpasst er einem durchschnittlichen Thriller keinerlei nennenswerte H\u00f6henfl\u00fcge. Grunds\u00e4tzlich mag &#8220;Firewall&#8221; kein schlechter Film sein, doch er wagt schlichtweg zu wenig und weicht nicht von bekannten Pfaden ab. Zwar versuchte man sich mit der zentralen Computerthematik ein wenig zeitgem\u00e4\u00dfer zu pr\u00e4sentieren, aber dies war eigentlich nur Augenwischerei. Man hat komplexe Sachverhalte so stark versimpelt, dass man den Unterbau auch h\u00e4tte komplett austauschen und einen anderen Kernaspekt zu Grunde legen k\u00f6nnen. Wie dem auch sei, die Geschichte kam nie so recht in Fahrt und der Spannungsbogen war verhalten. Man blieb schon irgendwo am Ball, konnte sich den Ausgang aber bereits sehr fr\u00fch erahnen und bekam auf dem Weg dorthin keine interessanten Highlights geboten. Das Geschehen war anschaubar, pl\u00e4tscherte aber auch streng genommen oft vor sich hin und der Finge kreiste (sogar beim Finale) stets \u00fcber der Vorspul-Taste. W\u00e4hrend Ford das Beste aus der biederen Ausgangslage gemacht hat, stach der Rest leider \u00fcberhaupt nicht hervor. Weder ein Paul Bettany, noch ein gerne gesehener Nikolaj Coster-Waldau konnten so recht von sich \u00fcberzeugen. Sie wirkten blass und leider auch ein wenig antrieblos &#8211; so sehr sie sich auch um b\u00f6se Blicke bem\u00fchten. Dies nagte zus\u00e4tzlich an der sowieso schon schwierigen Immersion und tr\u00fcbte das Gesamtbild enorm. Technisch gab sich der Film zum Gl\u00fcck keine Bl\u00f6\u00dfe. Er schaut noch immer hochwertig aus und wurde angenehm geschnitten. Wie bereits erw\u00e4hnt waren einige Sachverhalte zu Gunsten der leichten Unterhaltung arg vereinfacht, aber das war schon soweit in Ordnung &#8211; auch wenn dies die allgemeine Austauschbarkeit nur erh\u00f6hte. Bei leichtg\u00e4ngigen Unterhaltungswerk muss man halt Kompromisse eingehen, den unbedarften Zuschauer nicht unn\u00f6tig vor R\u00e4tsel stellen. Damals hatte ich &#8220;Firewall&#8221; noch einen Ticken besser bewertet, doch mittlerweile gibt es nicht nur wegen der angestaubten Technik innerhalb des Streifens einen kleinen Abzug. Der Titel zog sich stellenweise wie Kaugummi, was sich bei wiederholter Sichtung umso negativer bemerkbar gemacht hat und das Dranbleiben bis zum Ende sp\u00fcrbar erschwerte. 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