{"id":22130,"date":"2024-02-20T07:52:41","date_gmt":"2024-02-20T07:52:41","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22130"},"modified":"2024-02-20T07:52:41","modified_gmt":"2024-02-20T07:52:41","slug":"testo-staffel-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22130","title":{"rendered":"Testo &#8211; Staffel 1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar alte Freunde wollen gemeinsam eine Bank ausnehmen, doch beim \u00dcberfall l\u00e4uft Einiges schief. Sie werden in eine Schie\u00dferei mit dem Wachpersonal verwickelt und pl\u00f6tzlich r\u00fcckt auch noch die Polizei an. Es gilt nun einigerma\u00dfen heil aus dem Schlamassel herauszukommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz, aber nicht ganz schmerzlos. Mit gerade einmal rund 15 Minuten pro Folge war &#8220;Testo&#8221; eine insgesamt sehr kurze Serie, die trotzdem hinter meinen Erwartungen zur\u00fcckgeblieben ist und grade beim bekannten Cast f\u00fcr ein paar unsch\u00f6ne \u00dcberraschungen sorgte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer hier eine Produktion im Stile eines &#8220;4 Blocks&#8221; oder &#8220;Dogs of Berlin&#8221; erwartet, d\u00fcrfte ein wenig entt\u00e4uscht dreinblicken. &#8220;Testo&#8221; bot zwar einen \u00e4hnlich namhafte Besetzung, wirkte aber insgesamt einen Ticken kleiner und offensichtlich auch kosteng\u00fcnstiger hergestellt. Das Szenario wirkte an allen Ecken und Enden sehr eingeschr\u00e4nkt, selbst Szenen au\u00dferhalb der Bank haben nur einen kleinen Raum eingenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gebotene war ein Kammerspiel mit einer \u00fcberschaubaren Anzahl an Charakteren und Schaupl\u00e4tzen, besa\u00df trotz seiner \u00fcberschaubaren Laufzeit allerdings ein paar M\u00e4ngel. Die Handlung schien sich oft im Kreis zu drehen und viele Ereignisse\/Dialoge brachten die Sache oftmals nicht weiter. Der zu Beginn aufgezogene Spannungsbogen brach regelm\u00e4\u00dfig sein, konnte aber immerhin stets einen roten Faden durchschimmern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders die verwaschenen und verwackelten Bilder waren zuweilen etwas anstrengend. Sicherlich mag dies ein gew\u00e4hltes Stilmittel sein, doch auf deren h\u00e4ufigen Einsatz h\u00e4tte man verzichten k\u00f6nnen. Diese Passagen sorgten durchaus f\u00fcr Atmosph\u00e4re, wirkten aber hin und wieder arg billig.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt gab es beim Cast ein paar unerwartete Auff\u00e4lligkeiten. Grunds\u00e4tzlich ist gegen die allseits bekannten und klar dem Genre verorteten Gesichter nichts zu sagen, doch alle Beteiligten blieben mit ihrer Leistung klar hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Stellenweise wirkte das Geschehen wie ein schlechtes Theaterst\u00fcck &#8211; bei dem Improvisation wohl auf der obersten Tagesordnung stand und dies nicht immer so pr\u00e4chtig gelang.<\/p>\n\n\n\n<p>Frederick Lau war ein Lichtblick, der Rest eher so lala. Es gab reichlich Overacting und dazu noch klischeehaft geschriebene Figuren auf beiden Seiten und so kam nie so richtige Begeisterung auf. Man versuchte zu viel &#8220;Coolness&#8221; in das Geschehen zu bringen und schoss dabei meist \u00fcber das Ziel hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Testo&#8221; muss sich viel Kritik anh\u00f6ren, war aber unterm Strich trotzdem eine anschaubare und zu Gl\u00fcck auch nicht zu lange Angelegenheit. Man darf das Gebotene nicht mit gr\u00f6\u00dferen Serien vergleichen, eher als kleinen und optisch weniger herausstechenden Snack f\u00fcr Zwischendurch betrachten &#8211; und dann passt das schon irgendwo. Genrefans d\u00fcrfen also ruhig mal in der Mediathek reinzappen und sich selbst ein Bild von den Ereignissen machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: ARD<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein paar alte Freunde wollen gemeinsam eine Bank ausnehmen, doch beim \u00dcberfall l\u00e4uft Einiges schief. Sie werden in eine Schie\u00dferei mit dem Wachpersonal verwickelt und pl\u00f6tzlich r\u00fcckt auch noch die Polizei an. Es gilt nun einigerma\u00dfen heil aus dem Schlamassel herauszukommen\u2026 Fazit Kurz, aber nicht ganz schmerzlos. Mit gerade einmal rund 15 Minuten pro Folge war &#8220;Testo&#8221; eine insgesamt sehr kurze Serie, die trotzdem hinter meinen Erwartungen zur\u00fcckgeblieben ist und grade beim bekannten Cast f\u00fcr ein paar unsch\u00f6ne \u00dcberraschungen sorgte. 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Besonders die verwaschenen und verwackelten Bilder waren zuweilen etwas anstrengend. Sicherlich mag dies ein gew\u00e4hltes Stilmittel sein, doch auf deren h\u00e4ufigen Einsatz h\u00e4tte man verzichten k\u00f6nnen. Diese Passagen sorgten durchaus f\u00fcr Atmosph\u00e4re, wirkten aber hin und wieder arg billig. Wie bereits erw\u00e4hnt gab es beim Cast ein paar unerwartete Auff\u00e4lligkeiten. Grunds\u00e4tzlich ist gegen die allseits bekannten und klar dem Genre verorteten Gesichter nichts zu sagen, doch alle Beteiligten blieben mit ihrer Leistung klar hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Stellenweise wirkte das Geschehen wie ein schlechtes Theaterst\u00fcck &#8211; bei dem Improvisation wohl auf der obersten Tagesordnung stand und dies nicht immer so pr\u00e4chtig gelang. Frederick Lau war ein Lichtblick, der Rest eher so lala. Es gab reichlich Overacting und dazu noch klischeehaft geschriebene Figuren auf beiden Seiten und so kam nie so richtige Begeisterung auf. Man versuchte zu viel &#8220;Coolness&#8221; in das Geschehen zu bringen und schoss dabei meist \u00fcber das Ziel hinaus. &#8220;Testo&#8221; muss sich viel Kritik anh\u00f6ren, war aber unterm Strich trotzdem eine anschaubare und zu Gl\u00fcck auch nicht zu lange Angelegenheit. Man darf das Gebotene nicht mit gr\u00f6\u00dferen Serien vergleichen, eher als kleinen und optisch weniger herausstechenden Snack f\u00fcr Zwischendurch betrachten &#8211; und dann passt das schon irgendwo. 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