{"id":22747,"date":"2024-04-24T17:09:12","date_gmt":"2024-04-24T17:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22747"},"modified":"2024-04-24T17:09:12","modified_gmt":"2024-04-24T17:09:12","slug":"mulholland-drive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22747","title":{"rendered":"Mulholland Drive"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Dame entgeht nur knapp einem Mordanschlag, verliert dabei Teile ihres Ged\u00e4chtnisses und versteckt sich in einem nahegelegenen Apartment vor ihren H\u00e4schern. Dort trifft sie auf de naive Betty, die unserer verwirrten Sch\u00f6nheit bei der Suche nach ihrer Identit\u00e4t und der Rekonstruktion des Tathergangs behilflich ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22727\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=22727\">Wild at Heart<\/a>&#8221; habe ich wieder ein wenig Blut nach Werken von &#8220;Lynch&#8221; geleckt und wollte dem lange nicht mehr gesehenen &#8220;Mulholland Drive&#8221; noch einmal eine Chance einr\u00e4umen. Damals war mein Eindruck eher durchwachsen und leider hat sich daran nach all den Jahren nicht viel ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film bot eigentlich ein paar beachtliche Highlight wie cooler Look, interessante Figuren und eine spannende Pr\u00e4misse &#8211; doch litt er fortw\u00e4hrend an seiner extrem beh\u00e4bigen Erz\u00e4hlweise, die nur selten so richtig in Fahrt gekommen ist. Sicherlich mag dies ein Markenzeichen des Regisseur sein und mit seiner eigenwilligen Art das Herz vieler Cineasten erw\u00e4rmen &#8211; ich fand das Treiben \u00fcberwiegend zu schleppend und unn\u00f6tig in die L\u00e4nge gezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung gab vergleichsweise wenig her, was eigentlich kein Wunder war. Durch seine langgezogenen Szenen wurde mehr mit Bildsprache, denn eigentlichen Storyelementen gearbeitet und so passt das Konstrukt am Ende fast auf einen Bierdeckel &#8211; w\u00e4ren da nicht ein paar Ans\u00e4tze, die immerhin zum Gr\u00fcbeln animierten und sich noch weit \u00fcber den Abspann ins Ged\u00e4chtnis brannten. Immerhin hier kann das Teil punkten, auch wenn bei mir dennoch ein ern\u00fcchternder Eindruck (selbst nach besagtem Nachdenken \u00fcber diverse Interpretationsans\u00e4tze) zur\u00fcck blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich ist meine Beziehung zu Lynch etwas von Hassliebe gepr\u00e4gt. Ich finde seine Art von Geschichtenerz\u00e4hlung und deren optische Inszenierung zwar grunds\u00e4tzlich sehr reizvoll, doch auf der anderen Seite bereue ich schon w\u00e4hrend der Sichtung die ein oder andere investierte Minute in seine Werke. &#8220;Mulholland Drive&#8221; bewahre zwar stets mein Interesse am Ausgang der Handlung und am Ende dachte ich noch l\u00e4nger \u00fcber da Gezeigte nach, doch der Weg dorthin war nicht immer ganz frei von L\u00e4ngen und irgendwie kann ich mich nicht zu einer echten Empfehlung aufraffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Studiocanal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Dame entgeht nur knapp einem Mordanschlag, verliert dabei Teile ihres Ged\u00e4chtnisses und versteckt sich in einem nahegelegenen Apartment vor ihren H\u00e4schern. 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