{"id":23057,"date":"2024-06-11T16:50:40","date_gmt":"2024-06-11T16:50:40","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23057"},"modified":"2024-06-11T16:50:40","modified_gmt":"2024-06-11T16:50:40","slug":"bad-boys-4-ride-or-die","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23057","title":{"rendered":"Bad Boys 4 &#8211; Ride or Die"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Entsetzt m\u00fcssen Sam und Mike zur Kenntnis nehmen, dass ihrem ehemaligen Vorgesetzten krumme Gesch\u00e4fte mit dem organisierten Verbrechen vorgeworfen werden. Sie wollen den Anschuldigungen nicht glauben und stellen eigene Recherchen an. Dummerweise wissen ihre Gegenspieler von diesem berechenbaren Verhalten und r\u00fccken die beiden Cops ebenfalls ins Visier der Ermittlungen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Freude \u00fcber eine neuen &#8220;Bad Boys&#8221;-Teil war riesig und erst recht, als man erfahren hat, dass die Wartezeit diesmal nicht allzu lang ausfallen w\u00fcrde. Der Gang ins Kino war beschlossene Sache, doch am Ende verlie\u00df man den Saal mit gemischten Gef\u00fchlen. &#8220;Ride or Die&#8221; war zwar insgesamt kein schlechter Film und hielt passabel bei Laune &#8211; aber irgendwie wollte man zu viel in dieses Werk hineinquetschen und lie\u00df dabei alte Tugenden sp\u00fcrbar in den Hintergrund treten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rahmengeschichte war durchaus in Ordnung und gab berechtigten Raum f\u00fcr das erneute Auftreten alter Figuren, beispielsweise den ewig fluchenden Captain Howard (Joe Pantoliano), der trotz seines Ableben unzertrennlich zur Truppe geh\u00f6rt. Leider belie\u00dfen es die Macher jedoch nicht bei einem kurzem Gastauftritt einer Figur, sondern lie\u00dfen alle m\u00f6glichen Charaktere aus vorherigen Teilen reinschauen, was stellenweise ein wenig bizarr und unn\u00f6tig r\u00fcberkam. Ein bisschen Fanservice ist ja okay, aber hier wurde der Bogen eindeutig \u00fcberspannt und viele Konversationen h\u00e4tte man sich hierdurch ersparen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt habe ich ein wenig mit dem Pacing und dem Verhalten einiger Charaktere gehadert. Der Streifen braucht vergleichsweise lange, um in die G\u00e4nge zu kommen und fuhr selbst dann nur mit angezogener Handbremse weiter. Sicherlich hat der zweite Teil die Messlatte f\u00fcr Action ganz weit nach oben gelegt, doch immerhin hatte selbst der dritte Film noch ein relativ gutes Verh\u00e4ltnis von Humor, Geballer und Storytelling. &#8220;Ride or Die&#8221; bot mir hier im Vergleich zu wenig. Zu wenig an krachender Action, zu wenig an coolen Spr\u00fcchen und ein nicht ganz ausbalanciertes Auftreten &#8211; obwohl man (wie bereits erw\u00e4hnt) irgendwie annehmbar unterhalten wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht ganz ideal auch die eigentliche Struktur des Titels. Viele Passagen f\u00fchlten sich episodenhaft aufgebaut und ebenso kleinteilig abgeschlossen an. Man pr\u00e4sentierte sich so, als w\u00e4ren verschiedene Schreiber am Werk gewesen und am Ende wurde einfach alles zusammengew\u00fcrfelt &#8211; oder es sollten auch Zuschauer mit geringer Aufmerksamkeitsspanne abgeholt werden. Das nervige dabei: auch hier erschien alles vorhersehbar und absolut berechnend aufgelegt. Die Szene begann und man wusste genau, wie der Hase l\u00e4uft und wie die Situation enden wird. Faustregel dabei: bekannte Charaktere \u00fcberleben, die neuen Gesichter kommen um bzw. waren sowieso immer die B\u00f6sewichter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chemie zwischen Smith und Lawrence hat noch immer gepasst und noch immer habe ich das Interesse an der Reihe nicht verloren. Zu gro\u00dfen Teilen war der Aufbau des aktuellen Plots seinem direkten Vorg\u00e4nger geschuldet &#8211; weshalb man sich zwangsl\u00e4ufig nicht von einigen Charakteren und Gegebenheiten trennen konnte. Vielleicht hat man auch das Beste aus dieser einschr\u00e4nkenden Pr\u00e4misse gemacht, doch so richtig \u00fcberzeugen konnte das Ergebnis trotz einiger wirklich kurzweiliger Momente am Ende leider dennoch nicht. F\u00fcr sich gesehen ist &#8220;Bad Boys 4&#8221; ein solider Actionfilm, aber in Anbetracht seiner hervorragenden Vorg\u00e4nger reicht es nur f\u00fcr den mit Abstand letzten Platz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Entsetzt m\u00fcssen Sam und Mike zur Kenntnis nehmen, dass ihrem ehemaligen Vorgesetzten krumme Gesch\u00e4fte mit dem organisierten Verbrechen vorgeworfen werden. Sie wollen den Anschuldigungen nicht glauben und stellen eigene Recherchen an. Dummerweise wissen ihre Gegenspieler von diesem berechenbaren Verhalten und r\u00fccken die beiden Cops ebenfalls ins Visier der Ermittlungen\u2026 Fazit Die Freude \u00fcber eine neuen &#8220;Bad Boys&#8221;-Teil war riesig und erst recht, als man erfahren hat, dass die Wartezeit diesmal nicht allzu lang ausfallen w\u00fcrde. Der Gang ins Kino war beschlossene Sache, doch am Ende verlie\u00df man den Saal mit gemischten Gef\u00fchlen. &#8220;Ride or Die&#8221; war zwar insgesamt kein schlechter Film und hielt passabel bei Laune &#8211; aber irgendwie wollte man zu viel in dieses Werk hineinquetschen und lie\u00df dabei alte Tugenden sp\u00fcrbar in den Hintergrund treten. Die Rahmengeschichte war durchaus in Ordnung und gab berechtigten Raum f\u00fcr das erneute Auftreten alter Figuren, beispielsweise den ewig fluchenden Captain Howard (Joe Pantoliano), der trotz seines Ableben unzertrennlich zur Truppe geh\u00f6rt. Leider belie\u00dfen es die Macher jedoch nicht bei einem kurzem Gastauftritt einer Figur, sondern lie\u00dfen alle m\u00f6glichen Charaktere aus vorherigen Teilen reinschauen, was stellenweise ein wenig bizarr und unn\u00f6tig r\u00fcberkam. Ein bisschen Fanservice ist ja okay, aber hier wurde der Bogen eindeutig \u00fcberspannt und viele Konversationen h\u00e4tte man sich hierdurch ersparen k\u00f6nnen. \u00dcberhaupt habe ich ein wenig mit dem Pacing und dem Verhalten einiger Charaktere gehadert. Der Streifen braucht vergleichsweise lange, um in die G\u00e4nge zu kommen und fuhr selbst dann nur mit angezogener Handbremse weiter. Sicherlich hat der zweite Teil die Messlatte f\u00fcr Action ganz weit nach oben gelegt, doch immerhin hatte selbst der dritte Film noch ein relativ gutes Verh\u00e4ltnis von Humor, Geballer und Storytelling. &#8220;Ride or Die&#8221; bot mir hier im Vergleich zu wenig. Zu wenig an krachender Action, zu wenig an coolen Spr\u00fcchen und ein nicht ganz ausbalanciertes Auftreten &#8211; obwohl man (wie bereits erw\u00e4hnt) irgendwie annehmbar unterhalten wurde. Nicht ganz ideal auch die eigentliche Struktur des Titels. Viele Passagen f\u00fchlten sich episodenhaft aufgebaut und ebenso kleinteilig abgeschlossen an. Man pr\u00e4sentierte sich so, als w\u00e4ren verschiedene Schreiber am Werk gewesen und am Ende wurde einfach alles zusammengew\u00fcrfelt &#8211; oder es sollten auch Zuschauer mit geringer Aufmerksamkeitsspanne abgeholt werden. Das nervige dabei: auch hier erschien alles vorhersehbar und absolut berechnend aufgelegt. Die Szene begann und man wusste genau, wie der Hase l\u00e4uft und wie die Situation enden wird. Faustregel dabei: bekannte Charaktere \u00fcberleben, die neuen Gesichter kommen um bzw. waren sowieso immer die B\u00f6sewichter. Die Chemie zwischen Smith und Lawrence hat noch immer gepasst und noch immer habe ich das Interesse an der Reihe nicht verloren. Zu gro\u00dfen Teilen war der Aufbau des aktuellen Plots seinem direkten Vorg\u00e4nger geschuldet &#8211; weshalb man sich zwangsl\u00e4ufig nicht von einigen Charakteren und Gegebenheiten trennen konnte. 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