{"id":23202,"date":"2024-06-24T16:27:29","date_gmt":"2024-06-24T16:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23202"},"modified":"2024-06-24T16:27:29","modified_gmt":"2024-06-24T16:27:29","slug":"still-wakes-the-deep-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23202","title":{"rendered":"Still Wakes the Deep (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler schl\u00fcpft in die Haut von Caz McLear, der vor privaten Problemen wegrennt und auf einer Bohrplattform als Elektriker untergekommen ist. Kurz nachdem er von seinem cholerischen Chef gefeuert wurde, spielen sich seltsame Dinge auf dem ungew\u00f6hnlichen Arbeitsplatz im Meer ab\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Programmierer von The Chinese Room haben mit der &#8220;Anmesia&#8221;-Reihe bereits Erfahrungen gesammelt und sind dem Genre treu geblieben. &#8220;Still Wakes the Deep&#8221; ist ein Horror-Adventure aus der Ego-Perspektive und setzt in erster Linie auf eine beklemmende Atmosph\u00e4re, denn auf K\u00e4mpfe oder gar lautes Geballer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bewegen unsere Spielfigur durch verschiedene Abschnitte der Bohrinsel, versuchen dabei anderen Kollegen zu helfen und irgendwie eine Fluchtm\u00f6glichkeit zu finden. Das Gameplay ist dabei sehr gradlinige gestaltet und gibt uns auf Knopfdruck sogar eine Navigationshilfe, die uns die schnell das n\u00e4chste Ziel finden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Wege sind nicht direkt passierbar, doch ein passender Feuerl\u00f6scher oder eine gut erkennbare M\u00f6glichkeit zum beherzten Sprung sind rasch gefunden. Allerdings gestaltet sich die Steuerung bei diesen Parcours-Einlagen als etwas hakelig und l\u00e4sst uns einige Tode sterben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einfachem &#8220;Story&#8221;-Schwierigkeitsgrad habe ich ungef\u00e4hr 4 Stunden in das Programm investiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon die ersten Trailer versprachen ein Fest und das finale Produkt konnte diesen Erwartungen zum Gl\u00fcck Stand halten. Auch hier setzt man wieder auf die aktuelle Unreal-Engine und verw\u00f6hnt den Spieler mit realistischer Optik, tollen Lichteffekten und Texturen, vor allem aber atemberaubend gut animierter Charaktere. Das Setting auf der Bohrinsel wurde (soweit ich das beurteilen kann) realistisch dargestellt und lud mit stimmigen Design zum Abtauchen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprachausgabe war zwar nur auf englisch (mit deutschen Untertiteln), mit seinen schottischen Akzenten aber sehr gut gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>frisches Setting<\/li>\n\n\n\n<li>tolle Pr\u00e4sentation<\/li>\n\n\n\n<li>stimmige Atmosph\u00e4re<\/li>\n\n\n\n<li>entspannter Storymodus<\/li>\n\n\n\n<li>kultige Sprachausgabe<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>sehr gradlinig gestaltet<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein paar hakelige Sprungpassagen<\/li>\n\n\n\n<li>manchmal etwas zu d\u00fcster<\/li>\n\n\n\n<li>f\u00fchlt sich trotz kompakter Spielzeit manchmal ein wenig gestreckt an<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon einige Wochen habe ich mich auf diesen Titel gefreut und konnte das Anspielen nach dem letzten Trailer kaum mehr auf die lange Bank schieben. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe &#8211; vielleicht aber auch einen Ticken weniger. Das Spiel begann launig, gefiel mit toller Grafik und unverbrauchtem Setting, doch mit laufender Spielzeit trat die Ern\u00fcchterung ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich degradiert der Storymodus-Schwierigkeitsgrad das Geschehen zu einem simplen Walking-Simulator, doch das ist mir eigentlich recht gelegen gekommen. Schlimmer ist, dass sich die Spielmechaniken schnell abgenutzt haben und das Programm trotz kurzer Spielzeit etwas in die L\u00e4nge zog. <\/p>\n\n\n\n<p>Es galt immer die gleichen Steuerr\u00e4der zu bet\u00e4tigen, wieder einen Feuerl\u00f6scher zu suchen oder sich mit wagemutigen Spr\u00fcngen und hakeliger Steuerung zum Festhalten an Leitern zu besch\u00e4ftigen. Das hat mich mit der Zeit leicht genervt und die angenehm entspannte Immersion immer wieder gebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch kam die Story nach verhei\u00dfungsvollem Start kaum in die G\u00e4nge. Den Dialogfetzen mit den Kollegen hat man irgendwann kaum noch gelauscht und so richtig ausgefeilt erschien mir das ganze Vehikel am Ende \u00fcberhaupt nicht. Es wurde nicht nur wenig erkl\u00e4rt, selbst die mit Bildsprache dargestellten Eindr\u00fccke haben nicht wirklich f\u00fcr Erheiterung gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Still Wakes the Deep&#8221; h\u00e4tte tats\u00e4chlich eines meiner Spieles des Jahres werden k\u00f6nnen, doch am Ende war ich nicht nur von der Handlung, sondern vom reinen Gameplay her ziemlich entt\u00e4uscht worden. Als Snack geht das Ding f\u00fcr Genreliebhaber zwar durchaus in Ordnung, doch im Grunde handelt es sich hier wirklich um einen reinen Gamepass-Titel, bei dem ich keineswegs gro\u00dfes Geld investieren und ihn im Zuge eines Abos mal schnell durchzocken w\u00fcrde. Das mag Schade f\u00fcr die Entwickler sein, aber so richtig umgehauen hat mich das gute St\u00fcck leider nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-187941367cfa487c587bc08953b18662\">Grafik: 8,5\/10<br>Sound: 7,5\/10<br>Gameplay: 5,5\/10<br><strong>Gesamt: 5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: The Chinese Room\/Secret Mode<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler schl\u00fcpft in die Haut von Caz McLear, der vor privaten Problemen wegrennt und auf einer Bohrplattform als Elektriker untergekommen ist. Kurz nachdem er von seinem cholerischen Chef gefeuert wurde, spielen sich seltsame Dinge auf dem ungew\u00f6hnlichen Arbeitsplatz im Meer ab\u2026 Gameplay Die Programmierer von The Chinese Room haben mit der &#8220;Anmesia&#8221;-Reihe bereits Erfahrungen gesammelt und sind dem Genre treu geblieben. &#8220;Still Wakes the Deep&#8221; ist ein Horror-Adventure aus der Ego-Perspektive und setzt in erster Linie auf eine beklemmende Atmosph\u00e4re, denn auf K\u00e4mpfe oder gar lautes Geballer. Wir bewegen unsere Spielfigur durch verschiedene Abschnitte der Bohrinsel, versuchen dabei anderen Kollegen zu helfen und irgendwie eine Fluchtm\u00f6glichkeit zu finden. Das Gameplay ist dabei sehr gradlinige gestaltet und gibt uns auf Knopfdruck sogar eine Navigationshilfe, die uns die schnell das n\u00e4chste Ziel finden l\u00e4sst. Manche Wege sind nicht direkt passierbar, doch ein passender Feuerl\u00f6scher oder eine gut erkennbare M\u00f6glichkeit zum beherzten Sprung sind rasch gefunden. Allerdings gestaltet sich die Steuerung bei diesen Parcours-Einlagen als etwas hakelig und l\u00e4sst uns einige Tode sterben. Spielzeit Auf einfachem &#8220;Story&#8221;-Schwierigkeitsgrad habe ich ungef\u00e4hr 4 Stunden in das Programm investiert. Pr\u00e4sentation Schon die ersten Trailer versprachen ein Fest und das finale Produkt konnte diesen Erwartungen zum Gl\u00fcck Stand halten. Auch hier setzt man wieder auf die aktuelle Unreal-Engine und verw\u00f6hnt den Spieler mit realistischer Optik, tollen Lichteffekten und Texturen, vor allem aber atemberaubend gut animierter Charaktere. Das Setting auf der Bohrinsel wurde (soweit ich das beurteilen kann) realistisch dargestellt und lud mit stimmigen Design zum Abtauchen ein. Die Sprachausgabe war zwar nur auf englisch (mit deutschen Untertiteln), mit seinen schottischen Akzenten aber sehr gut gelungen. Positiv Neutral Negativ Fazit Schon einige Wochen habe ich mich auf diesen Titel gefreut und konnte das Anspielen nach dem letzten Trailer kaum mehr auf die lange Bank schieben. Im Grunde habe ich genau das bekommen, was ich erwartet habe &#8211; vielleicht aber auch einen Ticken weniger. Das Spiel begann launig, gefiel mit toller Grafik und unverbrauchtem Setting, doch mit laufender Spielzeit trat die Ern\u00fcchterung ein. Sicherlich degradiert der Storymodus-Schwierigkeitsgrad das Geschehen zu einem simplen Walking-Simulator, doch das ist mir eigentlich recht gelegen gekommen. Schlimmer ist, dass sich die Spielmechaniken schnell abgenutzt haben und das Programm trotz kurzer Spielzeit etwas in die L\u00e4nge zog. Es galt immer die gleichen Steuerr\u00e4der zu bet\u00e4tigen, wieder einen Feuerl\u00f6scher zu suchen oder sich mit wagemutigen Spr\u00fcngen und hakeliger Steuerung zum Festhalten an Leitern zu besch\u00e4ftigen. Das hat mich mit der Zeit leicht genervt und die angenehm entspannte Immersion immer wieder gebrochen. Auch kam die Story nach verhei\u00dfungsvollem Start kaum in die G\u00e4nge. Den Dialogfetzen mit den Kollegen hat man irgendwann kaum noch gelauscht und so richtig ausgefeilt erschien mir das ganze Vehikel am Ende \u00fcberhaupt nicht. Es wurde nicht nur wenig erkl\u00e4rt, selbst die mit Bildsprache dargestellten Eindr\u00fccke haben nicht wirklich f\u00fcr Erheiterung gesorgt. &#8220;Still Wakes the Deep&#8221; h\u00e4tte tats\u00e4chlich eines meiner Spieles des Jahres werden k\u00f6nnen, doch am Ende war ich nicht nur von der Handlung, sondern vom reinen Gameplay her ziemlich entt\u00e4uscht worden. Als Snack geht das Ding f\u00fcr Genreliebhaber zwar durchaus in Ordnung, doch im Grunde handelt es sich hier wirklich um einen reinen Gamepass-Titel, bei dem ich keineswegs gro\u00dfes Geld investieren und ihn im Zuge eines Abos mal schnell durchzocken w\u00fcrde. Das mag Schade f\u00fcr die Entwickler sein, aber so richtig umgehauen hat mich das gute St\u00fcck leider nicht. Grafik: 8,5\/10Sound: 7,5\/10Gameplay: 5,5\/10Gesamt: 5,5\/10 Fotocopyright: The Chinese Room\/Secret Mode<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23237,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[11,36,26,28,54],"class_list":["post-23202","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-besprechung","tag-fantasy","tag-horror","tag-pc","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23202"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23236,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23202\/revisions\/23236"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}