{"id":23371,"date":"2024-07-06T09:43:13","date_gmt":"2024-07-06T09:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23371"},"modified":"2024-07-06T09:43:13","modified_gmt":"2024-07-06T09:43:13","slug":"they-see-you","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23371","title":{"rendered":"They see you"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dank einer Fahrzeugpanne strandet eine junge Frau in einem dicht bewachsenen Wald. Auf ihrer Suche nach Hilfe irrt sie planlos umher, bis ihr eine \u00e4ltere Dame begegnet und diese sie in eine H\u00fctte bringt. Dort verschanzen sich noch andere Menschen, die behaupten keinen Weg nach Hause gefunden zu haben und sich Nachts wegen furchteinfl\u00f6\u00dfender Kreaturen nicht mehr nach Drau\u00dfen wagen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Regiedeb\u00fct von M. Night Shyamalan Tochter Ishana mag zwar thematisch gut ins Portfolio der Familie passen, doch mein Fazit ist am Ende eher verhaltener Natur. Von der Idee her eigentlich ganz passabel gedacht, von der Umsetzung eher mittelpr\u00e4chtig gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte war interessant, doch am Ende ging man mit zu vielen Fragen aus dem Kinosaal. Dabei waren es nicht nur inhaltliche Verst\u00e4ndnisprobleme mit der Handlung, sondern vielmehr aufgesto\u00dfene Logikthemen, die weder beim ersten noch beim zweiten Hinschauen einen echten Sinn ergaben. Blendete man dies so gut wie m\u00f6glich aus, blieb allerdings ein solider und vor allem h\u00fcbsch inszenierter Film zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem die tollen Landschaften Irlands haben es mir dabei angetan. Zwar verbrachte man die meiste Zeit in dunklen W\u00e4ldern, doch hin und wieder steuerte eine Drohne \u00fcber die B\u00e4ume hinweg und bot malerische Ausblicke &#8211; die prima zu dem mystisch angehauchten Geschehen gepasst haben. Ansonsten gab es wohl ein paar Szenen mit CGI-Unterst\u00fctzung, die aber insgesamt ganz stimmig ausgeschaut hatten und den hochwertigen Eindruck nicht verdarben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache ordentlich, aber vergleichsweise unauff\u00e4llig erledigt. Niemand stach sonderlich hervor und keiner leistete sich irgendwelche gravierenden Schw\u00e4chen. Man spulte ein routiniertes Programm herunter und empfahl ich dabei nicht unbedingt f\u00fcr einen Oscar. Die Chemie aller Beteiligten hat allerdings soweit gepasst und von daher gibt es hier wenig zu kritisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, hat das Setting durchaus in seinen Bann gezogen und fr\u00fchzeitig Appetit auf Mehr gemacht, doch dann traten Logikprobleme und viele Fragezeichen immer deutlicher in den Vordergrund, zerrten am ungetr\u00fcbten Filmspa\u00df. Man hat sich zwar nie wirklich gelangweilt, allerdings auch nie auf h\u00f6chsten Niveau unterhalten gef\u00fchlt. Alles war okay, aber nicht weltbewegend in Szene gesetzt und aus der interessanten Pr\u00e4misse nur das N\u00f6tigste extrahiert. F\u00fcr den gegebenen Unterhaltungswert gibt es eine milde Bewertung, doch ein weinendes Auge bleibt beim verschenkten Potential zur\u00fcck. F\u00fcr ein Deb\u00fct eigentlich ganz ordentlich, aber es ist reichlich Steigerungspotential vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Dank einer Fahrzeugpanne strandet eine junge Frau in einem dicht bewachsenen Wald. Auf ihrer Suche nach Hilfe irrt sie planlos umher, bis ihr eine \u00e4ltere Dame begegnet und diese sie in eine H\u00fctte bringt. Dort verschanzen sich noch andere Menschen, die behaupten keinen Weg nach Hause gefunden zu haben und sich Nachts wegen furchteinfl\u00f6\u00dfender Kreaturen nicht mehr nach Drau\u00dfen wagen\u2026 Fazit Das Regiedeb\u00fct von M. Night Shyamalan Tochter Ishana mag zwar thematisch gut ins Portfolio der Familie passen, doch mein Fazit ist am Ende eher verhaltener Natur. Von der Idee her eigentlich ganz passabel gedacht, von der Umsetzung eher mittelpr\u00e4chtig gelungen. Die Geschichte war interessant, doch am Ende ging man mit zu vielen Fragen aus dem Kinosaal. Dabei waren es nicht nur inhaltliche Verst\u00e4ndnisprobleme mit der Handlung, sondern vielmehr aufgesto\u00dfene Logikthemen, die weder beim ersten noch beim zweiten Hinschauen einen echten Sinn ergaben. Blendete man dies so gut wie m\u00f6glich aus, blieb allerdings ein solider und vor allem h\u00fcbsch inszenierter Film zur\u00fcck. Vor allem die tollen Landschaften Irlands haben es mir dabei angetan. Zwar verbrachte man die meiste Zeit in dunklen W\u00e4ldern, doch hin und wieder steuerte eine Drohne \u00fcber die B\u00e4ume hinweg und bot malerische Ausblicke &#8211; die prima zu dem mystisch angehauchten Geschehen gepasst haben. Ansonsten gab es wohl ein paar Szenen mit CGI-Unterst\u00fctzung, die aber insgesamt ganz stimmig ausgeschaut hatten und den hochwertigen Eindruck nicht verdarben. Die Darsteller haben ihre Sache ordentlich, aber vergleichsweise unauff\u00e4llig erledigt. Niemand stach sonderlich hervor und keiner leistete sich irgendwelche gravierenden Schw\u00e4chen. Man spulte ein routiniertes Programm herunter und empfahl ich dabei nicht unbedingt f\u00fcr einen Oscar. Die Chemie aller Beteiligten hat allerdings soweit gepasst und von daher gibt es hier wenig zu kritisieren. Wie bereits erw\u00e4hnt, hat das Setting durchaus in seinen Bann gezogen und fr\u00fchzeitig Appetit auf Mehr gemacht, doch dann traten Logikprobleme und viele Fragezeichen immer deutlicher in den Vordergrund, zerrten am ungetr\u00fcbten Filmspa\u00df. Man hat sich zwar nie wirklich gelangweilt, allerdings auch nie auf h\u00f6chsten Niveau unterhalten gef\u00fchlt. Alles war okay, aber nicht weltbewegend in Szene gesetzt und aus der interessanten Pr\u00e4misse nur das N\u00f6tigste extrahiert. F\u00fcr den gegebenen Unterhaltungswert gibt es eine milde Bewertung, doch ein weinendes Auge bleibt beim verschenkten Potential zur\u00fcck. 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