{"id":23397,"date":"2024-07-08T19:49:06","date_gmt":"2024-07-08T19:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23397"},"modified":"2024-07-08T19:49:06","modified_gmt":"2024-07-08T19:49:06","slug":"pathfinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23397","title":{"rendered":"Pathfinder"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wikinger sind in Amerika eingefallen und haben eine blutige Spur der Verw\u00fcstung hinterlassen. Eines ihrer Kinder jedoch ergriff in der Schlacht die Flucht und fand Unterschlupf bei einem Stamm von Ureinwohnern. Diese zogen ihn auf und machten einen wahren Krieger aus ihm. Als sich dann eines Tages die Nordm\u00e4nner erneut blicken lassen und mordend durch die Lande streifen, sieht der Recke seine Stunde gekommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer einen rauen und blutigen Wikinger-Streifen sucht, liegt bei &#8220;Pathfinder&#8221; genau richtig und muss dieses Review im Grunde gar nicht erst zu Ende lesen. Schon \u00f6fters hatte ich diesen Titel in den H\u00e4nden gehalten und f\u00fcr kleines Geld auf dem Flohmarkt am letzten Wochenende einfach mal zugeschlagen. Der Film hat meine eher \u00fcberschaubaren Erwartungen zwar mit Bravour erf\u00fcllt, jedoch nicht f\u00fcr \u00fcberraschendes Raunen im Heimkino gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Bereichen hat mich der Film an die erste Conan-Verfilmung mit Schwarzenegger erinnert. Das Werk war ebenfalls recht d\u00fcster, fast farblos und mit einer wortkargen Hauptfigur ausgestattet. Die Geschichte war nicht sonderlich tiefgr\u00fcndig, f\u00fcr das Genre allerdings ausreichend. Punkten konnte man vor allem mit deftigen Gefechten, die wegen ihrer zuweilen doch recht dunklen Inszenierung nicht alle Details bis ins Letzte zur Schau stellten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die blasse Optik war in der Tat ein wenig gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Wenn das Geschehen einmal nicht in der Nacht spielte, gab es selbst am Tag ziemlich triste Bilder &#8211; bei denen man oftmals geglaubt hat, einen Schwarz-Wei\u00df-Film vor sich zu haben. Das war zwar nett gedacht, doch inmitten dieser \u00fcber stilisierten Filter h\u00e4tte ich ein paar Landschaftsaufnahmen mit satten Farben absolut begr\u00fc\u00dft. Man hatte das Gef\u00fchl, dass man mit diesen Effekten einfach ein wenig an begrenztem Budget kaschieren wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Pathfinder&#8221; sah schon nach einem Kinostreifen aus, wirkte an unterschiedlichen Stellen dennoch ein wenig &#8220;zusammengetrickst&#8221;. Mit heftigen Nahaufnahmen wirkten einige Szenen (u.A. Lawinen-Einbruch) irgendwie recht &#8220;klein&#8221; und nicht so episch wie vielleicht angedacht. Die lachhaft bulligen Wikinger-Gestaltet taten dann ihren Rest zum schwierig einzuordnenden Gesamtbild. Manchmal wurde man zum unfreiwilligen Schmunzeln eingeladen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erz\u00e4hlfluss war in Ordnung, aber nicht frei von kleineren L\u00e4ngen. Der \u00fcberschaubaren Handlung lie\u00df sich stets problemlos folgen, doch manchmal schlichen sich (wohl aufgrund der vorhersehbaren Momente) ein paar sp\u00fcrbare Durchh\u00e4nger ein. Grade im Mittelteil wollte man zur Fernbedienung greifen und am liebsten ein wenig vorspulen. Im letzten Drittel ging es dann wieder packender zur Sache, gerne h\u00e4tte man aber das End-Duell straffen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>An Karl Urban mit langen Haaren hat man sich schnell gew\u00f6hnt, an den d\u00fcsteren Look nie wirklich. &#8220;Pathfinder&#8221; kam angenehm &#8220;schmutzig&#8221; und hart r\u00fcber, schoss mit seiner Inszenierung und seinen \u00fcberzeichneten Figuren hin und wieder \u00fcber das Ziel hinaus. Wie Eingangs erw\u00e4hnt, kommen Genrefreunde sicherlich auf Ihre Kosten &#8211; alle Anderen sollte abw\u00e4gen, ob sie knappe zwei Stunden in einem nahezu monochronen Setting mit \u00fcbertrieben harten Typen abtauchen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 20th Century Fox<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Wikinger sind in Amerika eingefallen und haben eine blutige Spur der Verw\u00fcstung hinterlassen. Eines ihrer Kinder jedoch ergriff in der Schlacht die Flucht und fand Unterschlupf bei einem Stamm von Ureinwohnern. Diese zogen ihn auf und machten einen wahren Krieger aus ihm. Als sich dann eines Tages die Nordm\u00e4nner erneut blicken lassen und mordend durch die Lande streifen, sieht der Recke seine Stunde gekommen\u2026 Fazit Wer einen rauen und blutigen Wikinger-Streifen sucht, liegt bei &#8220;Pathfinder&#8221; genau richtig und muss dieses Review im Grunde gar nicht erst zu Ende lesen. Schon \u00f6fters hatte ich diesen Titel in den H\u00e4nden gehalten und f\u00fcr kleines Geld auf dem Flohmarkt am letzten Wochenende einfach mal zugeschlagen. Der Film hat meine eher \u00fcberschaubaren Erwartungen zwar mit Bravour erf\u00fcllt, jedoch nicht f\u00fcr \u00fcberraschendes Raunen im Heimkino gesorgt. In vielen Bereichen hat mich der Film an die erste Conan-Verfilmung mit Schwarzenegger erinnert. Das Werk war ebenfalls recht d\u00fcster, fast farblos und mit einer wortkargen Hauptfigur ausgestattet. Die Geschichte war nicht sonderlich tiefgr\u00fcndig, f\u00fcr das Genre allerdings ausreichend. Punkten konnte man vor allem mit deftigen Gefechten, die wegen ihrer zuweilen doch recht dunklen Inszenierung nicht alle Details bis ins Letzte zur Schau stellten. Die blasse Optik war in der Tat ein wenig gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Wenn das Geschehen einmal nicht in der Nacht spielte, gab es selbst am Tag ziemlich triste Bilder &#8211; bei denen man oftmals geglaubt hat, einen Schwarz-Wei\u00df-Film vor sich zu haben. Das war zwar nett gedacht, doch inmitten dieser \u00fcber stilisierten Filter h\u00e4tte ich ein paar Landschaftsaufnahmen mit satten Farben absolut begr\u00fc\u00dft. Man hatte das Gef\u00fchl, dass man mit diesen Effekten einfach ein wenig an begrenztem Budget kaschieren wollte. &#8220;Pathfinder&#8221; sah schon nach einem Kinostreifen aus, wirkte an unterschiedlichen Stellen dennoch ein wenig &#8220;zusammengetrickst&#8221;. Mit heftigen Nahaufnahmen wirkten einige Szenen (u.A. Lawinen-Einbruch) irgendwie recht &#8220;klein&#8221; und nicht so episch wie vielleicht angedacht. Die lachhaft bulligen Wikinger-Gestaltet taten dann ihren Rest zum schwierig einzuordnenden Gesamtbild. Manchmal wurde man zum unfreiwilligen Schmunzeln eingeladen. Der Erz\u00e4hlfluss war in Ordnung, aber nicht frei von kleineren L\u00e4ngen. Der \u00fcberschaubaren Handlung lie\u00df sich stets problemlos folgen, doch manchmal schlichen sich (wohl aufgrund der vorhersehbaren Momente) ein paar sp\u00fcrbare Durchh\u00e4nger ein. Grade im Mittelteil wollte man zur Fernbedienung greifen und am liebsten ein wenig vorspulen. Im letzten Drittel ging es dann wieder packender zur Sache, gerne h\u00e4tte man aber das End-Duell straffen d\u00fcrfen. An Karl Urban mit langen Haaren hat man sich schnell gew\u00f6hnt, an den d\u00fcsteren Look nie wirklich. &#8220;Pathfinder&#8221; kam angenehm &#8220;schmutzig&#8221; und hart r\u00fcber, schoss mit seiner Inszenierung und seinen \u00fcberzeichneten Figuren hin und wieder \u00fcber das Ziel hinaus. Wie Eingangs erw\u00e4hnt, kommen Genrefreunde sicherlich auf Ihre Kosten &#8211; alle Anderen sollte abw\u00e4gen, ob sie knappe zwei Stunden in einem nahezu monochronen Setting mit \u00fcbertrieben harten Typen abtauchen m\u00f6chten. 6,5\/10 Fotocopyright: 20th Century Fox<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23400,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,36],"class_list":["post-23397","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-fantasy"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23397"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23397\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23398,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23397\/revisions\/23398"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}