{"id":23401,"date":"2024-07-10T19:10:51","date_gmt":"2024-07-10T19:10:51","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23401"},"modified":"2024-07-10T19:10:51","modified_gmt":"2024-07-10T19:10:51","slug":"dee-sniders-strangeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23401","title":{"rendered":"Dee Snider\u2019s Strangeland"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Polizei untersucht die Morde an jungen M\u00e4dchen und st\u00f6\u00dft dabei auf einen Chatroom im Internet, in dem sich die Opfer kurz vor ihrem Tod mit einem so genannten &#8220;Capt. Howdy&#8221; unterhalten haben. Sie gehen diesem Hinweis auf die Spur und tauchen schon bald in einer sehr bizarren Szene ab\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Strangeland&#8221; war sicherlich nie der \u00dcberhit, hatte sich aber als Videotheken-Tipp seinerzeit einen kleinen Namen gemacht. Das eigenwillige Cover hat sich im Ged\u00e4chtnis eingebrannt und bereits vor etlichen Jahren habe ich mir mal g\u00fcnstig die DVD in die Sammlung geholt. Zum Ausklingen des letzten Wochenendes wurde die Scheibe dann mal wieder eingelegt und eine gewisse Kurzweil vermag ich diesem Titel noch immer nicht absprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist recht simpel und bedient sich von ihren Abl\u00e4ufen ungeniert bei anderen Werken, beispielsweise gibt es ein paar (scheinbar gewollte) Parallelen zu &#8220;Clockwork Orange&#8221;. Der Krimi-Anteil war eher einfach gehalten, was der kompakten Laufzeit (knapp unter 90 Minuten) und somit der allgemeinen Unterhaltung eigentlich nur zu Gute kam. Man gab sich nicht zu komplex, konnte aber seine episodenhaft aufgebaute Handlung in der \u00fcberschaubaren Zeit effektiv erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Alleinstellungsmerkmal waren sicherlich die Streifz\u00fcge in eine befremdliche Welt, voller Erotik und wilder K\u00f6rperrituale &#8211; was man auch schon gut an seiner eindrucksvoll agierenden Hauptfigur (Dee Snider) erkennen konnte. Es wurden nette und nicht minder blutige Einblicke pr\u00e4sentiert, die sich zum Gl\u00fcck auch heute noch technisch sehen lassen k\u00f6nnen und noch nicht mit fr\u00fchem CGI &#8220;aufgebessert&#8221; wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich haben die Darsteller nicht ganz auf h\u00f6chstem Niveau agiert, aber im Gesamtkontext war deren Leistung absolut zufriedenstellend. Der Streifen wirkte mit seiner eher einfach gestrickten Art und schr\u00e4gen Bildern durchaus ein wenig trashig &#8211; aber eher im positiven Sinne. Das zuweilen leicht h\u00f6lzerne Spiel der Schauspieler und deren mitunter kruden Dialoge passten hierzu dann ganz hervorragend. In einer witzigen Nebenrolle ist sogar Horror-Kultstar Robert Englund zu bestaunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf blutige, spezielle und leicht trashige Kost steht, macht bei &#8220;Strangeland&#8221; nicht viel verkehrt. Klar k\u00f6nnte der Titel in allen Belangen besser sein, doch das hier abgelieferte Programm ist schon recht spa\u00dfig und h\u00e4lt f\u00fcr kurze Zeit bei Laune. Interessierte d\u00fcrfen also gerne mal reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony\/Columbia Tristar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Polizei untersucht die Morde an jungen M\u00e4dchen und st\u00f6\u00dft dabei auf einen Chatroom im Internet, in dem sich die Opfer kurz vor ihrem Tod mit einem so genannten &#8220;Capt. Howdy&#8221; unterhalten haben. Sie gehen diesem Hinweis auf die Spur und tauchen schon bald in einer sehr bizarren Szene ab\u2026 Fazit &#8220;Strangeland&#8221; war sicherlich nie der \u00dcberhit, hatte sich aber als Videotheken-Tipp seinerzeit einen kleinen Namen gemacht. Das eigenwillige Cover hat sich im Ged\u00e4chtnis eingebrannt und bereits vor etlichen Jahren habe ich mir mal g\u00fcnstig die DVD in die Sammlung geholt. Zum Ausklingen des letzten Wochenendes wurde die Scheibe dann mal wieder eingelegt und eine gewisse Kurzweil vermag ich diesem Titel noch immer nicht absprechen. Die Geschichte ist recht simpel und bedient sich von ihren Abl\u00e4ufen ungeniert bei anderen Werken, beispielsweise gibt es ein paar (scheinbar gewollte) Parallelen zu &#8220;Clockwork Orange&#8221;. Der Krimi-Anteil war eher einfach gehalten, was der kompakten Laufzeit (knapp unter 90 Minuten) und somit der allgemeinen Unterhaltung eigentlich nur zu Gute kam. Man gab sich nicht zu komplex, konnte aber seine episodenhaft aufgebaute Handlung in der \u00fcberschaubaren Zeit effektiv erz\u00e4hlen. Das gr\u00f6\u00dfte Alleinstellungsmerkmal waren sicherlich die Streifz\u00fcge in eine befremdliche Welt, voller Erotik und wilder K\u00f6rperrituale &#8211; was man auch schon gut an seiner eindrucksvoll agierenden Hauptfigur (Dee Snider) erkennen konnte. Es wurden nette und nicht minder blutige Einblicke pr\u00e4sentiert, die sich zum Gl\u00fcck auch heute noch technisch sehen lassen k\u00f6nnen und noch nicht mit fr\u00fchem CGI &#8220;aufgebessert&#8221; wurden. Sicherlich haben die Darsteller nicht ganz auf h\u00f6chstem Niveau agiert, aber im Gesamtkontext war deren Leistung absolut zufriedenstellend. Der Streifen wirkte mit seiner eher einfach gestrickten Art und schr\u00e4gen Bildern durchaus ein wenig trashig &#8211; aber eher im positiven Sinne. Das zuweilen leicht h\u00f6lzerne Spiel der Schauspieler und deren mitunter kruden Dialoge passten hierzu dann ganz hervorragend. In einer witzigen Nebenrolle ist sogar Horror-Kultstar Robert Englund zu bestaunen. Wer auf blutige, spezielle und leicht trashige Kost steht, macht bei &#8220;Strangeland&#8221; nicht viel verkehrt. 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