{"id":23631,"date":"2024-07-26T18:25:01","date_gmt":"2024-07-26T18:25:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23631"},"modified":"2024-07-26T18:25:01","modified_gmt":"2024-07-26T18:25:01","slug":"deadpool-wolverine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23631","title":{"rendered":"Deadpool &#038; Wolverine"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Universum steht vor dem Untergang und Antiheld &#8220;Deadpool&#8221; steht vor einer wichtigen Entscheidung. Er k\u00f6nnte zwar als Teil der &#8220;Avengers&#8221; in einer anderen Dimension zu einem echten Star avancieren, entscheidet sich aber dennoch f\u00fcr die Rettung seiner Freunde und begibt sich mit einem neuen Freund auf einen wilden Trip durch schr\u00e4ge Welten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein eindeutiges Fazit zu diesem Film f\u00e4llt wirklich nicht leicht. Waren schon Teil 1 und 2 im Vergleich zu anderen Superheldenfilmen etwas aus dem Rahmen gefallen, setzten die Macher dem unkonventionellen Treiben hier noch einmal die Krone auf. &#8220;Deadpool &amp; Wolverine&#8221; \u00fcbertreibt es an allen Ecken und Enden &#8211; liefert uns mit seiner banalen Art aber trotzdem einen der besten Genrebeitr\u00e4ge der letzten Zeit ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story war v\u00f6llig an den Haaren herbeigezogen und nahm sich gr\u00f6\u00dftenteils selbst auch nicht so richtig ernst. Sie stellte eigentlich nur einen groben Rahmen, um m\u00f6glichst viel an verr\u00fcckten Ideen &#8211; und vor allem eine beachtliche Riege an Gastauftritten zu pr\u00e4sentieren. Bekannte Comicgestalten bzw. ebenso bekannte Darsteller gaben sich teilweise im Minutentakt die virtuelle Klinke in die Hand, sorgten immer wieder f\u00fcr laute Lacher abseits der bekannt derben Spr\u00fcche unserer Hauptfigur.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl sich das Geschehen manchmal wie Fan-Service in Reinform anf\u00fchlte, hatte man dennoch das Gef\u00fchl einen richtigen Spielfilm mit Hand und Fu\u00df vor sich gehabt zu haben. Im Gegensatz zu teilweise arg bem\u00fchten Mitbewerbern wirkte hier nichts aufgesetzt &#8211; vielleicht auch deshalb, weil hier aus vollen K\u00fcbeln gegossen und der Zuschauer mit unterschiedlichen Eindr\u00fccken und der hohen Anzahl an verr\u00fcckten Charakteren einfach total \u00fcberfrachtet wurde. Da blieb kaum Zeit zum Nachdenken &#8211; denn die Aufmerksamkeit lag dann wieder voll auf den n\u00e4chsten, perfekt choreografierten Gefechten, bei denen immens viel Blut vergossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon bei diversen Pressekonferenzen war die positive Chemie zwischen Renolds und Jackman vernehmbar und im Film ist dies zum Gl\u00fcck auch zu jeder Zeit ein wichtiger Anker. Die Figuren spielten sich gekonnt die B\u00e4lle zu und erg\u00e4nzten sich mit ihrem unterschiedlichen Wesen absolut vortrefflich. Man sp\u00fcrt, dass die Akteure wohl jede Menge Spa\u00df bei der Arbeit gehabt haben und die gute Laune schwappt unentwegt zu uns Zuschauern her\u00fcber. Die Integration alter Helden wirkte trotz alberner Momente dennoch nie l\u00e4cherlich &#8211; vielmehr wie eine angemessene Verbeugung vor ihnen. Vielleicht erfahren ihre Rollen durch dieses Werk sogar mal wieder eine filmische Wiedergeburt.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch gab es nichts zu m\u00e4keln. Zwar schauten gerade die Akteure mit ihren bunten Kost\u00fcmen manchmal seltsam nach CGI aus, aber vermutlich war dieser Look so gewollt. Witziger wei\u00dfe hat mich das hier auch gar nicht mal gest\u00f6rt und ich fand den leichten Touch von Fremdk\u00f6rpern sogar recht stimmig. Ansonsten gab es wieder einen brachialen Soundtrack, der alle Stilrichtungen abgedeckt hat und immer zur passenden Stelle den richtigen Track aus den Lautsprechern gezaubert hat. Bei &#8220;Guardians of the Galaxy&#8221; verhielt es sich diesbez\u00fcglich \u00e4hnlich, aber &#8220;Deadpool&#8221; reizt hier nochmals alle Register heftiger aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt war die Schlagzahl an wirklich ALLEN Elementen extrem hoch, so dass kaum Zeit zum Durchschnaufen blieb und man stets ausgezeichnet bei Laune gehalten wurde. Man war vielleicht nicht unbedingt mit allen Designentscheidungen gl\u00fccklich und so mancher Spruch wollte nicht z\u00fcnden &#8211; die Ausbeute gegen\u00fcber anderen Titel war dennoch enorm hoch und somit nicht wirklich zu beanstanden. F\u00fcr Neueinsteiger und Gelegenheits-Marvel-Gucker mag &#8220;Deadpool &amp; Wolverine&#8221; aufgrund seiner vielen Insider-Bez\u00fcge nicht unbedingt geeignet sein &#8211; wer den Humor der bisherigen Filme der Reihe allerdings zu sch\u00e4tzen wusste und offen f\u00fcr gro\u00dfartiges Leinwand-Chaos mit viel Fan-Service ist, wird hier aber definitiv bestens bedient!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-7fe0e10d1a9d7b4874e0e00d68067292\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Disney<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Unser Universum steht vor dem Untergang und Antiheld &#8220;Deadpool&#8221; steht vor einer wichtigen Entscheidung. 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Sie stellte eigentlich nur einen groben Rahmen, um m\u00f6glichst viel an verr\u00fcckten Ideen &#8211; und vor allem eine beachtliche Riege an Gastauftritten zu pr\u00e4sentieren. Bekannte Comicgestalten bzw. ebenso bekannte Darsteller gaben sich teilweise im Minutentakt die virtuelle Klinke in die Hand, sorgten immer wieder f\u00fcr laute Lacher abseits der bekannt derben Spr\u00fcche unserer Hauptfigur. Obwohl sich das Geschehen manchmal wie Fan-Service in Reinform anf\u00fchlte, hatte man dennoch das Gef\u00fchl einen richtigen Spielfilm mit Hand und Fu\u00df vor sich gehabt zu haben. Im Gegensatz zu teilweise arg bem\u00fchten Mitbewerbern wirkte hier nichts aufgesetzt &#8211; vielleicht auch deshalb, weil hier aus vollen K\u00fcbeln gegossen und der Zuschauer mit unterschiedlichen Eindr\u00fccken und der hohen Anzahl an verr\u00fcckten Charakteren einfach total \u00fcberfrachtet wurde. Da blieb kaum Zeit zum Nachdenken &#8211; denn die Aufmerksamkeit lag dann wieder voll auf den n\u00e4chsten, perfekt choreografierten Gefechten, bei denen immens viel Blut vergossen wurde. Schon bei diversen Pressekonferenzen war die positive Chemie zwischen Renolds und Jackman vernehmbar und im Film ist dies zum Gl\u00fcck auch zu jeder Zeit ein wichtiger Anker. Die Figuren spielten sich gekonnt die B\u00e4lle zu und erg\u00e4nzten sich mit ihrem unterschiedlichen Wesen absolut vortrefflich. Man sp\u00fcrt, dass die Akteure wohl jede Menge Spa\u00df bei der Arbeit gehabt haben und die gute Laune schwappt unentwegt zu uns Zuschauern her\u00fcber. Die Integration alter Helden wirkte trotz alberner Momente dennoch nie l\u00e4cherlich &#8211; vielmehr wie eine angemessene Verbeugung vor ihnen. Vielleicht erfahren ihre Rollen durch dieses Werk sogar mal wieder eine filmische Wiedergeburt. Technisch gab es nichts zu m\u00e4keln. Zwar schauten gerade die Akteure mit ihren bunten Kost\u00fcmen manchmal seltsam nach CGI aus, aber vermutlich war dieser Look so gewollt. Witziger wei\u00dfe hat mich das hier auch gar nicht mal gest\u00f6rt und ich fand den leichten Touch von Fremdk\u00f6rpern sogar recht stimmig. Ansonsten gab es wieder einen brachialen Soundtrack, der alle Stilrichtungen abgedeckt hat und immer zur passenden Stelle den richtigen Track aus den Lautsprechern gezaubert hat. Bei &#8220;Guardians of the Galaxy&#8221; verhielt es sich diesbez\u00fcglich \u00e4hnlich, aber &#8220;Deadpool&#8221; reizt hier nochmals alle Register heftiger aus. Wie bereits erw\u00e4hnt war die Schlagzahl an wirklich ALLEN Elementen extrem hoch, so dass kaum Zeit zum Durchschnaufen blieb und man stets ausgezeichnet bei Laune gehalten wurde. 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