{"id":23661,"date":"2024-07-30T17:20:28","date_gmt":"2024-07-30T17:20:28","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23661"},"modified":"2024-07-30T17:20:28","modified_gmt":"2024-07-30T17:20:28","slug":"the-bikeriders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23661","title":{"rendered":"The Bikeriders"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA in den 60iger Jahren. Johnny und seine Freunde gr\u00fcnden einen Motorradclub, haben Spa\u00df bei wilden Ausfahrten, Feiern und Schl\u00e4gereien. Der Verein wird immer gr\u00f6\u00dfer und neue Chapter entstehen im ganzen Land. Irgendwann jedoch droht den alten Gr\u00fcndungsmitgliedern die Macht \u00fcber ihre Mitglieder zu entrei\u00dfen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur durch seine leicht verschwommene, stark gefilterte Optik erinnert &#8220;The Bikeriders&#8221; an das gro\u00dfe Kino vergangener Tage. Der Streifen war \u00fcberwiegend ruhig, langsam geschnitten und insgesamt angenehm aus der Zeit gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen lebte vom gro\u00dfartigen Spiel seiner \u00fcberzeugenden Hauptdarsteller, in die man sich trotz befremdlicher Momente sehr gut hineindenken konnte. Obwohl der Club an sich kaum Werbung f\u00fcr sich gemacht hatte, sp\u00fcrte man eine gewisse Magie bei seinen Mitgliedern und warum man so dessen Zusammenhalt genoss. Man bekam eine sch\u00f6nen Eindruck vom Grundgedanken und letztlich von dessen ungew\u00fcnschte Ver\u00e4nderung im Laufe der Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Hardy performante gro\u00dfartig und sorgte f\u00fcr manch G\u00e4nsehautmoment und ein bewegendes Finale. Er und auch der Rest vom Cast \u00fcberzeugten auf ganzer Linie und machten einfach Laune. Die mitunter recht unterschiedlichen Typen harmonierten prima zusammen und jeder f\u00fcr sich bekam ausreichend Raum zur Entfaltung. Sicherlich gab es dabei ein paar wichtige &#8220;Gestalten&#8221;, die etwas weniger deutlich beleuchtet wurden &#8211; letztlich bewahrte man mit dieser Entscheidung einen passenden, mystischen Charakter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt, war die Technik eine Sache f\u00fcr sich. Die Optik wirkte stets leicht verschwommen und mit blassen Farben best\u00fcckt. Gepaart mit zeitgem\u00e4\u00dfer Musik entstand so ein herrlich altmodischer Eindruck &#8211; der wiederum mit wuchtigen Motorensound aus allen Lautsprechern dennoch mit aktuellen Elementen untermauert wurde. Ansonsten hatte der Streifen nicht viel an zumindest offensichtlichen CGI notwendig und gab keinen Grund zur Klage.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Bikeriders&#8221; war vielleicht etwas unaufgeregter als zun\u00e4chst erhofft, aber am Ende dennoch kein schlechter Film. Seine gem\u00e4chliche Art wurde nie langweilig und hielt \u00fcber seine zwei Stunden Laufzeit hervorragend bei Laune. Wer Dauerkrawall und Action sucht, liegt hier verkehrt &#8211; doch wer ein unbeschwertes Biker-Feeling der 60oiger Jahre einatmen und mitunter sch\u00f6ne Bilder genie\u00dfen m\u00f6chte, darf hier gerne reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-6d896ffc13678040b893f913a422b100\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die USA in den 60iger Jahren. Johnny und seine Freunde gr\u00fcnden einen Motorradclub, haben Spa\u00df bei wilden Ausfahrten, Feiern und Schl\u00e4gereien. Der Verein wird immer gr\u00f6\u00dfer und neue Chapter entstehen im ganzen Land. Irgendwann jedoch droht den alten Gr\u00fcndungsmitgliedern die Macht \u00fcber ihre Mitglieder zu entrei\u00dfen\u2026 Fazit Nicht nur durch seine leicht verschwommene, stark gefilterte Optik erinnert &#8220;The Bikeriders&#8221; an das gro\u00dfe Kino vergangener Tage. Der Streifen war \u00fcberwiegend ruhig, langsam geschnitten und insgesamt angenehm aus der Zeit gefallen. Das Geschehen lebte vom gro\u00dfartigen Spiel seiner \u00fcberzeugenden Hauptdarsteller, in die man sich trotz befremdlicher Momente sehr gut hineindenken konnte. Obwohl der Club an sich kaum Werbung f\u00fcr sich gemacht hatte, sp\u00fcrte man eine gewisse Magie bei seinen Mitgliedern und warum man so dessen Zusammenhalt genoss. Man bekam eine sch\u00f6nen Eindruck vom Grundgedanken und letztlich von dessen ungew\u00fcnschte Ver\u00e4nderung im Laufe der Zeit. Hardy performante gro\u00dfartig und sorgte f\u00fcr manch G\u00e4nsehautmoment und ein bewegendes Finale. Er und auch der Rest vom Cast \u00fcberzeugten auf ganzer Linie und machten einfach Laune. Die mitunter recht unterschiedlichen Typen harmonierten prima zusammen und jeder f\u00fcr sich bekam ausreichend Raum zur Entfaltung. Sicherlich gab es dabei ein paar wichtige &#8220;Gestalten&#8221;, die etwas weniger deutlich beleuchtet wurden &#8211; letztlich bewahrte man mit dieser Entscheidung einen passenden, mystischen Charakter. Wie Eingangs erw\u00e4hnt, war die Technik eine Sache f\u00fcr sich. Die Optik wirkte stets leicht verschwommen und mit blassen Farben best\u00fcckt. Gepaart mit zeitgem\u00e4\u00dfer Musik entstand so ein herrlich altmodischer Eindruck &#8211; der wiederum mit wuchtigen Motorensound aus allen Lautsprechern dennoch mit aktuellen Elementen untermauert wurde. Ansonsten hatte der Streifen nicht viel an zumindest offensichtlichen CGI notwendig und gab keinen Grund zur Klage. &#8220;The Bikeriders&#8221; war vielleicht etwas unaufgeregter als zun\u00e4chst erhofft, aber am Ende dennoch kein schlechter Film. Seine gem\u00e4chliche Art wurde nie langweilig und hielt \u00fcber seine zwei Stunden Laufzeit hervorragend bei Laune. Wer Dauerkrawall und Action sucht, liegt hier verkehrt &#8211; doch wer ein unbeschwertes Biker-Feeling der 60oiger Jahre einatmen und mitunter sch\u00f6ne Bilder genie\u00dfen m\u00f6chte, darf hier gerne reinschauen. 7,5\/10 Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":23685,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,54],"class_list":["post-23661","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23661"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23662,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23661\/revisions\/23662"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/23685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}