{"id":23810,"date":"2024-08-08T18:45:44","date_gmt":"2024-08-08T18:45:44","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23810"},"modified":"2024-08-08T18:46:03","modified_gmt":"2024-08-08T18:46:03","slug":"the-big-lebowski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23810","title":{"rendered":"The Big Lebowski"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeffrey Lebowski &#8211; von allen nur &#8220;Dude&#8221; genannt &#8211; hat ein gro\u00dfes Problem. Die Frau seines Namenvetters steckt in finanziellen Problemen und die Geldeintreiber stehen f\u00e4lschlicherweise vor seiner T\u00fcr. Der echte Lebowski will von diesem Problemen nichts wissen, bis er dann eines Tages doch den &#8220;Dude&#8221; um Hilfe bittet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Film mit klarem Verstand zu beurteilen, f\u00e4llt nicht leicht. &#8220;The Big Lebowski&#8221; ist eher Kultobjekt, denn richtiger Film, der &#8220;Dude&#8221; mittlerweile zum Teil der modernen Popkultur geworden. Was uns die Coen-Br\u00fcder anno 1998 servierten, war Story-technisch vielleicht ein wenig mau, aber vollgepackt mit erinnerungsw\u00fcrdigen Figuren und Dialogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptrolle wurde Jeff Bridges quasi auf den Leib geschneidert und ist noch heute trotz einiger anderer tollen Auftritte unweigerlich mit ihm verbunden. Er spielte den arbeitslosen Kiffer mit enormer Gelassenheit und angenehm nat\u00fcrlich. Auf der einen Seite wollte man seiner Figur stets in den Hintern treten, auf der anderen Seite versp\u00fcrte er angenehme Vibrationen und verzeichnete hohe Sympathie auf seinem Konto.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch war nicht nur der &#8220;Dude&#8221; allein f\u00fcr das Gelingen des Projektes verantwortlich &#8211; ebenfalls genial waren seine Mitstreiter in Form von John Goodmann oder Steve Buscimi, die mit ihren Konversationen und unkonventionellen Aktionen kein Auge trocken lie\u00dfen. In diesen Phasen spielte der Streifen seine wahren St\u00e4rken aus und h\u00e4tte gerne noch ewig so weitergehen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt wurde der Streifen eigentlich nie langweilig und das Pacing war nahezu perfekt. Neben eher dialoglastigen Passagen gab es humoristische und vor allem k\u00fcnstlerisch angehauchte Passagen. L\u00e4sst sich etwas schwierig umschreiben, doch besonders die Traumsequenzen der Titelfigur stellen einen angenehmen Kontrast zum Rest da und waren schon kultig inszeniert. Irgendwie eine Art Persiflage auf die Kunst und zugleich auf schr\u00e4ge Weise wieder erschaffene Kunst.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem &#8220;Dude&#8221; hat sich Jeff Bridges wahrlich ein kleine Denkmal geschaffen, doch Abseits des chaotischen Titelhelden konnte der Streifen \u00fcberzeugen. Die Geschichte an sich war zwar eher &#8220;okay&#8221;, daf\u00fcr wurde sie allerdings perfekt durchgetaktet und mit viel vortrefflichem Witz an den Zuschauer gebracht. F\u00fcr mich zwar letztlich nicht die absolute filmische Referenz, aber ein immer wieder gerne gesehener Gast auf der heimischen Leinwand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Jeffrey Lebowski &#8211; von allen nur &#8220;Dude&#8221; genannt &#8211; hat ein gro\u00dfes Problem. Die Frau seines Namenvetters steckt in finanziellen Problemen und die Geldeintreiber stehen f\u00e4lschlicherweise vor seiner T\u00fcr. Der echte Lebowski will von diesem Problemen nichts wissen, bis er dann eines Tages doch den &#8220;Dude&#8221; um Hilfe bittet&#8230; Fazit Diesen Film mit klarem Verstand zu beurteilen, f\u00e4llt nicht leicht. &#8220;The Big Lebowski&#8221; ist eher Kultobjekt, denn richtiger Film, der &#8220;Dude&#8221; mittlerweile zum Teil der modernen Popkultur geworden. Was uns die Coen-Br\u00fcder anno 1998 servierten, war Story-technisch vielleicht ein wenig mau, aber vollgepackt mit erinnerungsw\u00fcrdigen Figuren und Dialogen. Die Hauptrolle wurde Jeff Bridges quasi auf den Leib geschneidert und ist noch heute trotz einiger anderer tollen Auftritte unweigerlich mit ihm verbunden. Er spielte den arbeitslosen Kiffer mit enormer Gelassenheit und angenehm nat\u00fcrlich. Auf der einen Seite wollte man seiner Figur stets in den Hintern treten, auf der anderen Seite versp\u00fcrte er angenehme Vibrationen und verzeichnete hohe Sympathie auf seinem Konto. Jedoch war nicht nur der &#8220;Dude&#8221; allein f\u00fcr das Gelingen des Projektes verantwortlich &#8211; ebenfalls genial waren seine Mitstreiter in Form von John Goodmann oder Steve Buscimi, die mit ihren Konversationen und unkonventionellen Aktionen kein Auge trocken lie\u00dfen. In diesen Phasen spielte der Streifen seine wahren St\u00e4rken aus und h\u00e4tte gerne noch ewig so weitergehen k\u00f6nnen. \u00dcberhaupt wurde der Streifen eigentlich nie langweilig und das Pacing war nahezu perfekt. Neben eher dialoglastigen Passagen gab es humoristische und vor allem k\u00fcnstlerisch angehauchte Passagen. L\u00e4sst sich etwas schwierig umschreiben, doch besonders die Traumsequenzen der Titelfigur stellen einen angenehmen Kontrast zum Rest da und waren schon kultig inszeniert. Irgendwie eine Art Persiflage auf die Kunst und zugleich auf schr\u00e4ge Weise wieder erschaffene Kunst. Mit dem &#8220;Dude&#8221; hat sich Jeff Bridges wahrlich ein kleine Denkmal geschaffen, doch Abseits des chaotischen Titelhelden konnte der Streifen \u00fcberzeugen. Die Geschichte an sich war zwar eher &#8220;okay&#8221;, daf\u00fcr wurde sie allerdings perfekt durchgetaktet und mit viel vortrefflichem Witz an den Zuschauer gebracht. 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