{"id":23825,"date":"2024-08-12T18:07:00","date_gmt":"2024-08-12T18:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23825"},"modified":"2024-08-12T18:07:00","modified_gmt":"2024-08-12T18:07:00","slug":"autobahnraser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23825","title":{"rendered":"Autobahnraser"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Karl-Heinz ist Polizist, wird von Kollegen und Vorgesetzten allerdings eher bel\u00e4chelt und nie richtig ernst genommen. Eines Tages sieht er jedoch seine Chance gekommen und infiltriert auf eigene Faust eine Gruppe von gesuchten Rasern. Eigentlich wollte er die Typen direkt hochnehmen, doch pl\u00f6tzlich kn\u00fcpft er neue Freundschaften\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es klingt vielleicht ein bisschen seltsam, doch weder die Videospielvorlage, noch der damals gro\u00df beworbene Kinofilm sind im Grunde richtig gut und dennoch hatte ich mit beiden Produkten durchaus meinen Spa\u00df. Wahrscheinlich haben deren teils vernichtende Kritiken bereits im Vorfeld keine hohen Erwartungshaltungen aufbauen k\u00f6nnen und deshalb konnten die Ergebnisse dann auch gar nicht mal so entt\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich wirkte der Streifen stets wie ein billiger Abklatsch von &#8220;The Fast &amp; the Furios&#8221; und f\u00fchlte sich wie eine mittelpr\u00e4chtige Episode von &#8220;Alarm f\u00fcr Cobra 11&#8221; an, doch irgendwie besa\u00df das Ganze auch unglaublich viel an Charme &#8211; woraus sich ein gewisser Unterhaltungswert generierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Grade aktuell, also etliche Jahre nach dem urspr\u00fcnglichen Release war das Teil eine kleine Zeitreise &#8211; vor allem was Inszenierung, Kost\u00fcme und Darsteller anbelangte. Die damals noch sehr jungen Akteure spielten locker auf und lie\u00dfen hier und da auf angenehme Weise die Augen verdrehen. Ihr Spiel war nie richtig gut, doch im Gesamtkontext ziemlich passend und somit absolut akzeptabel.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel besa\u00df keine echte Geschichte und so war auch hier kein literarisches Glanzst\u00fcck zu erwarten. Man orientierte sich grob an der \u00fcblichen Konkurrenz und hielt sich weitestgehend mit innovativen Ideen zur\u00fcck. Immerhin stellte die schwache Handlung ein brauchbares Grundger\u00fcst f\u00fcr ein paar h\u00fcbsch gemachte Actionszenen dar und ging dann wieder in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, erinnerte der Film oft an eine Folge von &#8220;Cobra 11&#8221; &#8211; was nat\u00fcrlich dem deutschen Autobahn-Setting und den pr\u00e4sentierten Stunts geschuldet war. Qualitativ ging das auch alles soweit in Ordnung, f\u00fcr den Verzicht von gro\u00dffl\u00e4chigem CGI bin ich aus heutiger Sicht absolut dankbar. Man konnte sich das Gebotene schmerzfrei anschauen, auch wenn kleinere Tricksereien (und nur das crashen von eher g\u00fcnstigeren Automodellen) nicht zu \u00fcbersehen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tempo insgesamt war angenehm. Humoristische Einlagen und Rennabschnitte hielten sich die Waage und kein Teil nahm \u00dcberhand. Besonders bei den Gags zog man vor dem endg\u00fcltigen Fremdsch\u00e4men immer wieder rechtzeitig die Bremse und lie\u00df das Niveau nicht zu sehr abdriften (was man manches mal bef\u00fcrchtet hat).<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Schreiben dieses Reviews schwirrt mir der Soundtrack (die Neuinterpretation von &#8220;Wonderful World&#8221;) noch voll im Kopf herum und irgendwie blicke ich milde auf das Gezeigte zur\u00fcck. Damals wie heute war &#8220;Autobahnraser&#8221; kein Lichtblick des deutschen Filmes und dennoch wurde man irgendwie ganz passabel bei Laune gehalten. Eine echte Empfehlung kann ich bei aller Sympathie nicht herausgeben, doch Interessierten keineswegs von einer Sichtung abraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-b85ade4bf921bd183ed4bf4b4281dea2\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Karl-Heinz ist Polizist, wird von Kollegen und Vorgesetzten allerdings eher bel\u00e4chelt und nie richtig ernst genommen. Eines Tages sieht er jedoch seine Chance gekommen und infiltriert auf eigene Faust eine Gruppe von gesuchten Rasern. Eigentlich wollte er die Typen direkt hochnehmen, doch pl\u00f6tzlich kn\u00fcpft er neue Freundschaften\u2026 Fazit Es klingt vielleicht ein bisschen seltsam, doch weder die Videospielvorlage, noch der damals gro\u00df beworbene Kinofilm sind im Grunde richtig gut und dennoch hatte ich mit beiden Produkten durchaus meinen Spa\u00df. Wahrscheinlich haben deren teils vernichtende Kritiken bereits im Vorfeld keine hohen Erwartungshaltungen aufbauen k\u00f6nnen und deshalb konnten die Ergebnisse dann auch gar nicht mal so entt\u00e4uschen. Sicherlich wirkte der Streifen stets wie ein billiger Abklatsch von &#8220;The Fast &amp; the Furios&#8221; und f\u00fchlte sich wie eine mittelpr\u00e4chtige Episode von &#8220;Alarm f\u00fcr Cobra 11&#8221; an, doch irgendwie besa\u00df das Ganze auch unglaublich viel an Charme &#8211; woraus sich ein gewisser Unterhaltungswert generierte. Grade aktuell, also etliche Jahre nach dem urspr\u00fcnglichen Release war das Teil eine kleine Zeitreise &#8211; vor allem was Inszenierung, Kost\u00fcme und Darsteller anbelangte. Die damals noch sehr jungen Akteure spielten locker auf und lie\u00dfen hier und da auf angenehme Weise die Augen verdrehen. Ihr Spiel war nie richtig gut, doch im Gesamtkontext ziemlich passend und somit absolut akzeptabel. Das Spiel besa\u00df keine echte Geschichte und so war auch hier kein literarisches Glanzst\u00fcck zu erwarten. Man orientierte sich grob an der \u00fcblichen Konkurrenz und hielt sich weitestgehend mit innovativen Ideen zur\u00fcck. Immerhin stellte die schwache Handlung ein brauchbares Grundger\u00fcst f\u00fcr ein paar h\u00fcbsch gemachte Actionszenen dar und ging dann wieder in Ordnung. Wie bereits erw\u00e4hnt, erinnerte der Film oft an eine Folge von &#8220;Cobra 11&#8221; &#8211; was nat\u00fcrlich dem deutschen Autobahn-Setting und den pr\u00e4sentierten Stunts geschuldet war. Qualitativ ging das auch alles soweit in Ordnung, f\u00fcr den Verzicht von gro\u00dffl\u00e4chigem CGI bin ich aus heutiger Sicht absolut dankbar. Man konnte sich das Gebotene schmerzfrei anschauen, auch wenn kleinere Tricksereien (und nur das crashen von eher g\u00fcnstigeren Automodellen) nicht zu \u00fcbersehen waren. Das Tempo insgesamt war angenehm. Humoristische Einlagen und Rennabschnitte hielten sich die Waage und kein Teil nahm \u00dcberhand. Besonders bei den Gags zog man vor dem endg\u00fcltigen Fremdsch\u00e4men immer wieder rechtzeitig die Bremse und lie\u00df das Niveau nicht zu sehr abdriften (was man manches mal bef\u00fcrchtet hat). Beim Schreiben dieses Reviews schwirrt mir der Soundtrack (die Neuinterpretation von &#8220;Wonderful World&#8221;) noch voll im Kopf herum und irgendwie blicke ich milde auf das Gezeigte zur\u00fcck. Damals wie heute war &#8220;Autobahnraser&#8221; kein Lichtblick des deutschen Filmes und dennoch wurde man irgendwie ganz passabel bei Laune gehalten. 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