{"id":23940,"date":"2024-08-18T19:36:36","date_gmt":"2024-08-18T19:36:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23940"},"modified":"2024-08-18T19:37:02","modified_gmt":"2024-08-18T19:37:02","slug":"blue-giant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23940","title":{"rendered":"Blue Giant"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein junger Mann reist vom beschaulichen Land in die pulsierende Metropole Tokio. Hier m\u00f6chte er unbedingt als Jazz-Musiker durchstarten, doch aller Anfang ist schwer. Er schart ein paar Bandkollegen um sich und versucht in diversen Clubs ein paar Auftritte zu erhalten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anime und Jazz sind im Grunde eine gute Kombination &#8211; sofern man mit beiden Bestandteilen etwas anfangen kann. Auf mich trifft das mit dem Musikstil zwar weniger zu, doch unterhaltsamen Zeichentrickfilmen bin ich trotzdem nie abgeneigt.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Blue Gigant&#8221; erz\u00e4hlte eine nette, aber weitestgehend spannungsfreie und vorherschaubare Geschichte. Alles lief nach erwarteten Parametern ab und echte \u00dcberraschungen gab es dabei eigentlich nicht &#8211; was gl\u00fccklicherweise dank geschmeidigen Verlauf und symphytischen Charakteren kein gro\u00dfes Problem markierte und zur allgemeinen Entspannung beitrug.<\/p>\n\n\n\n<p>Man konnte sich gut in die K\u00f6pfe unserer Hauptakteure hineindenken und deren Motivation verstehen, durchaus erkennen welche Ziele sie mit ihren Auftritten verfolgen und auch ein wenig mitfiebern. Der Erz\u00e4hlfluss war dabei in Ordnung, sofern man sich auf die entschleunigte und actionbefreite Weise einlassen und idealerweise auch mit der Musik etwas anfangen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeichnungen waren h\u00fcbsch und besonders die Effekte w\u00e4hrend der Auftritte sehr originell gestaltet. Man f\u00fchlte wirklich, wie sehr man auf grafische Art die Gef\u00fchle und Anstrengungen der Figuren unterstrich und den Zuschauer gut mitnahm.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Soundtrack lie\u00df sich hingegen vortrefflich streiten. Wer (wie ich) nicht viel mit Jazz anfangen kann, l\u00e4sst das musikalisch Gebotene einfach \u00fcber sich ergehen, Fans schunkeln wahrscheinlich freudig mit. Die B\u00fchnenst\u00fccke an sich waren dabei echt in Ordnung, das Gedudel im Hintergrund (ich habe den Streifen mit Kopfh\u00f6rern geschaut) war zuweilen sehr anstrengend.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Eingangs erw\u00e4hnt, kommen grade Freunde beider Welten ausnahmslos auf ihre Kosten und verwandeln ihr Heimkino in einen Konzertsaal mit h\u00fcbsch animierten Bildern auf der Leinwand. F\u00fcr mich jedoch bot sich &#8220;nur&#8221; ein unterhaltsamer Film, bei den es aber wohl bei einer einmaligen Sichtung bleibt. Stellenweise war mir der Titel etwas zu beh\u00e4big und die Musik konnte es halt f\u00fcr mich nicht retuschieren. Eine Empfehlung f\u00fcr alle Interessierten ist aber auf jeden Fall drin!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: PLAION PICTURES<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein junger Mann reist vom beschaulichen Land in die pulsierende Metropole Tokio. Hier m\u00f6chte er unbedingt als Jazz-Musiker durchstarten, doch aller Anfang ist schwer. Er schart ein paar Bandkollegen um sich und versucht in diversen Clubs ein paar Auftritte zu erhalten\u2026 Fazit Anime und Jazz sind im Grunde eine gute Kombination &#8211; sofern man mit beiden Bestandteilen etwas anfangen kann. Auf mich trifft das mit dem Musikstil zwar weniger zu, doch unterhaltsamen Zeichentrickfilmen bin ich trotzdem nie abgeneigt. &#8220;Blue Gigant&#8221; erz\u00e4hlte eine nette, aber weitestgehend spannungsfreie und vorherschaubare Geschichte. Alles lief nach erwarteten Parametern ab und echte \u00dcberraschungen gab es dabei eigentlich nicht &#8211; was gl\u00fccklicherweise dank geschmeidigen Verlauf und symphytischen Charakteren kein gro\u00dfes Problem markierte und zur allgemeinen Entspannung beitrug. Man konnte sich gut in die K\u00f6pfe unserer Hauptakteure hineindenken und deren Motivation verstehen, durchaus erkennen welche Ziele sie mit ihren Auftritten verfolgen und auch ein wenig mitfiebern. Der Erz\u00e4hlfluss war dabei in Ordnung, sofern man sich auf die entschleunigte und actionbefreite Weise einlassen und idealerweise auch mit der Musik etwas anfangen konnte. Die Zeichnungen waren h\u00fcbsch und besonders die Effekte w\u00e4hrend der Auftritte sehr originell gestaltet. Man f\u00fchlte wirklich, wie sehr man auf grafische Art die Gef\u00fchle und Anstrengungen der Figuren unterstrich und den Zuschauer gut mitnahm. \u00dcber den Soundtrack lie\u00df sich hingegen vortrefflich streiten. 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