{"id":24110,"date":"2024-09-01T20:37:44","date_gmt":"2024-09-01T20:37:44","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24110"},"modified":"2024-10-21T11:30:22","modified_gmt":"2024-10-21T11:30:22","slug":"the-crow-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24110","title":{"rendered":"The Crow (2024)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter komplizierten Umst\u00e4nden lernen sich Shelly und Eric kennen, kurz darauf aber auch unsterblich lieben. Scheinbar sind die Beiden vom Schicksal  f\u00fcreinander gemacht, doch ihre Liebe dauert nur f\u00fcr kurze Zeit. Sie werden ermordert und Eric strandet in einer Zwischenwelt. Mit Hilfe einer Kr\u00e4he kehrt er von hier noch einmal ins Leben zur\u00fcck und erh\u00e4lt die Chance Shelly zu retten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es wird nicht so hei\u00df gegessen, wie es gegkocht wird. Besonders nach den ersten bewegten Bildern war die Kritik in diversen Foren gro\u00df und der Film bereits im Vorfeld zum Scheitern verrufen. Mich haben die ungew\u00f6hnlichen Eindr\u00fccke des Trailers jedoch neugierig gemacht und Monate habe ich nun der Sichtung dieses Streifens entgegen gefiebert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sei gesagt, dass mir dieses Reboot wirklich gut gefallen, sogar regelrecht \u00fcberrascht hat. Es wurde kein stumpfes Abkupfern des Originals veranstaltet, sondern ein eigenst\u00e4ndiges Werk mit ganz eigener Atmosph\u00e4re abgeliefert &#8211; dass gl\u00fccklicherweise auf seine eigene Art vieles richtig gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die dunklen, verregneten Bildern sind klaren Aufnahmen mit grellen Kontrasten und zeitgem\u00e4\u00dfen Kulissen gewichen. Verregnete Stra\u00dfen wurden mit weitl\u00e4ufigen, gar h\u00e4ufig am hellen Tag eingefangenen Panoramen getauscht und auch am Soundtrack hat sich ein \u00e4hnlicher Kontrast geboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau wie die \u00fcberstylten und dennoch sehenswerten Darsteller, hatte die Musik richtig Power und peitschten die auf Hochglanz polierte Situation hervorragend ein. Statt Metal und d\u00fcsteren Gitarrenriffs gab es hier elektronischen Pop in bester Depeche Mode-Traditionen, was irgendwie richtig genial zum Rest gepasst hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erz\u00e4hlfluss war super und es wurde nie langweilig. Am Anfang wurde das Geschehen etwas unn\u00f6tig kompliziert konstruiert, doch nachdem der Groschen gefallen (bzw. Eric endlich wieder auferstanden ist), ging es zielstrbiger und wesentlich unterhaltsamer zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war angenehm hoch, die Effekte entsprechend gut und gaben keinen Grund zur Klage. Alles wirkte durchdacht und wie aus einem Guss &#8211; nicht wie eine hohle und lediglich zeitgem\u00e4\u00dfe H\u00fclle, was man vielleicht anhand der Trailer noch vermuten vermochte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bill Skarsg\u00e5rd und Musikerin FKA Twigs haben sich prima erg\u00e4nzt und ein glaubw\u00fcrdiges Paar dargestellt, w\u00e4hrend Danny Huston erneut einen sehenswerten B\u00f6sewicht gespielt hat. Optisch waren grade die Hauptfiguren enorm &#8220;dr\u00fcber&#8221;, doch ehrlicherweise in der heutigen Zeit bei Weitem nicht so schr\u00e4g, wie es beispielsweise die Gegenspieler aus der Umsetzung von 1994 noch waren &#8211; meiner Meinung nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;The Crow&#8221;-Variante von 2024 war weder weichgesp\u00fchlt, noch moderner &#8220;Woke&#8221;-Shit oder gar ein 1 zu 1 recycling der bekannten Vorlage. Der Streifen machte fortw\u00e4hrend sein eigenes Ding, schob bekannte Elemente wie die Kr\u00e4he total in den Hintergrund und servierte uns ein heiteres, temporeiches und nicht minder blutiges Actionkino in reinster Form &#8211; dessen Sichtung ich im Heimkino gar nicht mehr erwarten kann. Nach wenigen Sekunden war ich voll im Geschehen drin und sa\u00df mit einem breiten Grinsen im gem\u00fctlichen Ledersitz. F\u00fcr mich definitiv ein ganz gro\u00dfe \u00dcberraschung und erneutes Pflichtprogramm f\u00fcr zu Hause. 4k Blu-Ray und der Soundtrack werden definitiv in die Sammlung wandern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Unter komplizierten Umst\u00e4nden lernen sich Shelly und Eric kennen, kurz darauf aber auch unsterblich lieben. 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Es wurde kein stumpfes Abkupfern des Originals veranstaltet, sondern ein eigenst\u00e4ndiges Werk mit ganz eigener Atmosph\u00e4re abgeliefert &#8211; dass gl\u00fccklicherweise auf seine eigene Art vieles richtig gemacht hat. Die dunklen, verregneten Bildern sind klaren Aufnahmen mit grellen Kontrasten und zeitgem\u00e4\u00dfen Kulissen gewichen. Verregnete Stra\u00dfen wurden mit weitl\u00e4ufigen, gar h\u00e4ufig am hellen Tag eingefangenen Panoramen getauscht und auch am Soundtrack hat sich ein \u00e4hnlicher Kontrast geboten. Genau wie die \u00fcberstylten und dennoch sehenswerten Darsteller, hatte die Musik richtig Power und peitschten die auf Hochglanz polierte Situation hervorragend ein. Statt Metal und d\u00fcsteren Gitarrenriffs gab es hier elektronischen Pop in bester Depeche Mode-Traditionen, was irgendwie richtig genial zum Rest gepasst hat. Der Erz\u00e4hlfluss war super und es wurde nie langweilig. 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