{"id":24131,"date":"2024-09-02T20:43:06","date_gmt":"2024-09-02T20:43:06","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24131"},"modified":"2024-09-02T20:43:06","modified_gmt":"2024-09-02T20:43:06","slug":"alone-in-the-dark-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24131","title":{"rendered":"Alone in the Dark (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Emily Hartwood hat den Kontakt zu ihrem Onkel verloren. Angeblich sei er in seinem Pflegeheim verschwunden und so macht sie sich mit Hilfe eines Privatdetektivs dort auf die Suche nach ihm\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Alone in the Dark&#8221; ist eine uralte Spielereihe, die als Vorlage f\u00fcr Reihen wie &#8220;Resident Evil&#8221; galt. Die aktuelle Auflage hat sich im Kern nicht wirklich ver\u00e4ndert, pr\u00e4sentiert sich nun aber wie seine Mitstreiter in einem technisch ver\u00e4nderten Look.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler \u00fcbernimmt die Kontrolle wahlweise \u00fcber Emily Hartwood oder Privatdetektiv Edward Carnby und steuert die jeweilige Figur aus der Third-Person Perspektive durch unterschiedlich gestaltete Kulissen. Die Macher haben hierbei Action und Knobeln mit Bedacht voneinander getrennt, so hielten sich hektischere und ruhigere Momente stets die Waage.<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4tsel waren zumeist recht einfach verst\u00e4ndlich und die Laufwege dazwischen (z.B. f\u00fcr das Aufsuchen ben\u00f6tigter Gegenst\u00e4nde) nicht allzu lang. Zwar konnte man selbst nach Stunden vortrefflich mit der Karte und der Orientierung im riesigen Haus k\u00e4mpfen, doch arteten Irrwege meist nicht zu lang aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel teilt sich in 5 Kapiteln ein, wobei der letzte Akt eigentlich nur aus einem Endkampf bestand. Die Abschnitte waren aufgrund von Traumerscheinungen ziemlich interessant gestaltet, von Ausgrabungsarbeiten in \u00c4gypten \u00fcber die Fahrt auf einem Dampfer in Mississippi oder Sch\u00fctzengr\u00e4ben in Frankreich war eigentlich alles dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Steuerung orientierte sich an \u00fcblichen Standards und erforderte keine gr\u00f6\u00dfere Eingew\u00f6hnung. Trotzdem f\u00fchlten sich die Gefechte nur bedingt sauber spielbar an und das H\u00e4ngenbleiben an Kanten oder Gegenst\u00e4nden sorgte f\u00fcr kurze Genervtheit. Einmal musste ich sogar einen Spielstand neu laden, da ich mich nicht mehr von einer Truhe befreien konnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach knapp unter 6 Stunden war mein Durchgang mit Emily beendet und ich f\u00fchlte mich dabei fortw\u00e4hrend gut unterhalten. Nun best\u00fcnde noch die M\u00f6glichkeit einen neuen Run mit Edward zu bewerkstelligen, doch laut einigen Berichten weicht seine Spielweise nur gering zu der von Emily ab. Irgendwann werde ich den Titel aber sicherlich noch einmal angehen und dabei seinen Charaktere ausw\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch ist das aktuelle &#8220;Alone in the Dark&#8221; keine Referenz, doch insgesamt ein sehr stimmig gestaltetes Programm. Die durchaus abwechslungsreichen Kulissen waren reich an Details und sorgten f\u00fcr eine h\u00fcbsche Immersion, die Figuren waren gut gestaltet und meist ansprechend animiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soundtrack war atmosph\u00e4risch und bei der deutschen Vertonung gab es nichts zu m\u00e4keln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>spannende Geschichte<\/li>\n\n\n\n<li>abwechslungsweise Szenarien<\/li>\n\n\n\n<li>gute Balance aus Action und Knobeln<\/li>\n\n\n\n<li>einigerma\u00dfen logisches R\u00e4tsel-Design<\/li>\n\n\n\n<li>Laufwege oft nicht allzu lang<\/li>\n\n\n\n<li>gelungene deutsche Vertonung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Karte k\u00f6nnte einfacher im Handling sein<\/li>\n\n\n\n<li>Kampfsystem f\u00fchlt sich nicht ganz optimal an<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Figur bleibt manchmal an Ecken oder Gegenst\u00e4nden h\u00e4ngen<\/li>\n\n\n\n<li>stellenweise etwas zu einfache R\u00e4tselaufgaben<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten &#8220;Alone in the Dark&#8221;-Spiele waren wegweisend f\u00fcr das Genre und genie\u00dfen auch in meinem Ged\u00e4chtnis einen gewissen Sonderstatus. Die neueren Teile habe ich mir allerdings nur kurz angeschaut, wurde damit einfach nicht warm. Die aktuelle Ausgabe von 2024 jedoch vers\u00f6hnte mich wieder mit dem Mythos und bereitete mir ein unterhaltsames Wochenende mit unerwartet abwechslungsreichen Kulissen und Aufgaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich waren die Actioneinlagen aufgrund ihrer hakeligen Steuerung nicht ganz optimal und auch das allgemeine Gruselfeeling war nicht \u00fcberw\u00e4ltigend furchteinfl\u00f6\u00dfend, aber das Gesamtpaket hat hier dennoch prima gepasst. Die Balance war jederzeit sehr ausgewogen und man kam auch stets gut voran. Kein R\u00e4tsel und kein Kampf hatte zu viele Anl\u00e4ufe ben\u00f6tigt und in Sachen &#8220;wo muss ich als n\u00e4chstes hin&#8221; hat man sich eher selten mit der nicht ganz optimalen Karte herumschlagen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Genrefreunden kann ich diesen Titel also w\u00e4rmstens an Herz legen und hoffe insgeheim auf weitere Ableger der Reihe &#8211; die ich bei der gebotenen Qualit\u00e4t (und vielleicht auch einer einen Ticken spannenderen Story) absolut gerne spielen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-b045d1c065d266959f1299b12bc8a897\">Grafik: 8\/10<br>Sound: 8\/10<br>Gameplay: 7\/10<br><strong>Gesamt: 7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: THQ Nordic<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Emily Hartwood hat den Kontakt zu ihrem Onkel verloren. Angeblich sei er in seinem Pflegeheim verschwunden und so macht sie sich mit Hilfe eines Privatdetektivs dort auf die Suche nach ihm\u2026 Gameplay &#8220;Alone in the Dark&#8221; ist eine uralte Spielereihe, die als Vorlage f\u00fcr Reihen wie &#8220;Resident Evil&#8221; galt. Die aktuelle Auflage hat sich im Kern nicht wirklich ver\u00e4ndert, pr\u00e4sentiert sich nun aber wie seine Mitstreiter in einem technisch ver\u00e4nderten Look. Der Spieler \u00fcbernimmt die Kontrolle wahlweise \u00fcber Emily Hartwood oder Privatdetektiv Edward Carnby und steuert die jeweilige Figur aus der Third-Person Perspektive durch unterschiedlich gestaltete Kulissen. Die Macher haben hierbei Action und Knobeln mit Bedacht voneinander getrennt, so hielten sich hektischere und ruhigere Momente stets die Waage. Die R\u00e4tsel waren zumeist recht einfach verst\u00e4ndlich und die Laufwege dazwischen (z.B. f\u00fcr das Aufsuchen ben\u00f6tigter Gegenst\u00e4nde) nicht allzu lang. Zwar konnte man selbst nach Stunden vortrefflich mit der Karte und der Orientierung im riesigen Haus k\u00e4mpfen, doch arteten Irrwege meist nicht zu lang aus. Das Spiel teilt sich in 5 Kapiteln ein, wobei der letzte Akt eigentlich nur aus einem Endkampf bestand. Die Abschnitte waren aufgrund von Traumerscheinungen ziemlich interessant gestaltet, von Ausgrabungsarbeiten in \u00c4gypten \u00fcber die Fahrt auf einem Dampfer in Mississippi oder Sch\u00fctzengr\u00e4ben in Frankreich war eigentlich alles dabei. Die Steuerung orientierte sich an \u00fcblichen Standards und erforderte keine gr\u00f6\u00dfere Eingew\u00f6hnung. Trotzdem f\u00fchlten sich die Gefechte nur bedingt sauber spielbar an und das H\u00e4ngenbleiben an Kanten oder Gegenst\u00e4nden sorgte f\u00fcr kurze Genervtheit. Einmal musste ich sogar einen Spielstand neu laden, da ich mich nicht mehr von einer Truhe befreien konnte. Spielzeit Nach knapp unter 6 Stunden war mein Durchgang mit Emily beendet und ich f\u00fchlte mich dabei fortw\u00e4hrend gut unterhalten. Nun best\u00fcnde noch die M\u00f6glichkeit einen neuen Run mit Edward zu bewerkstelligen, doch laut einigen Berichten weicht seine Spielweise nur gering zu der von Emily ab. Irgendwann werde ich den Titel aber sicherlich noch einmal angehen und dabei seinen Charaktere ausw\u00e4hlen. Pr\u00e4sentation Optisch ist das aktuelle &#8220;Alone in the Dark&#8221; keine Referenz, doch insgesamt ein sehr stimmig gestaltetes Programm. Die durchaus abwechslungsreichen Kulissen waren reich an Details und sorgten f\u00fcr eine h\u00fcbsche Immersion, die Figuren waren gut gestaltet und meist ansprechend animiert. Der Soundtrack war atmosph\u00e4risch und bei der deutschen Vertonung gab es nichts zu m\u00e4keln. Positiv Neutral Negativ Fazit Die ersten &#8220;Alone in the Dark&#8221;-Spiele waren wegweisend f\u00fcr das Genre und genie\u00dfen auch in meinem Ged\u00e4chtnis einen gewissen Sonderstatus. Die neueren Teile habe ich mir allerdings nur kurz angeschaut, wurde damit einfach nicht warm. Die aktuelle Ausgabe von 2024 jedoch vers\u00f6hnte mich wieder mit dem Mythos und bereitete mir ein unterhaltsames Wochenende mit unerwartet abwechslungsreichen Kulissen und Aufgaben. Sicherlich waren die Actioneinlagen aufgrund ihrer hakeligen Steuerung nicht ganz optimal und auch das allgemeine Gruselfeeling war nicht \u00fcberw\u00e4ltigend furchteinfl\u00f6\u00dfend, aber das Gesamtpaket hat hier dennoch prima gepasst. Die Balance war jederzeit sehr ausgewogen und man kam auch stets gut voran. Kein R\u00e4tsel und kein Kampf hatte zu viele Anl\u00e4ufe ben\u00f6tigt und in Sachen &#8220;wo muss ich als n\u00e4chstes hin&#8221; hat man sich eher selten mit der nicht ganz optimalen Karte herumschlagen m\u00fcssen. Genrefreunden kann ich diesen Titel also w\u00e4rmstens an Herz legen und hoffe insgeheim auf weitere Ableger der Reihe &#8211; die ich bei der gebotenen Qualit\u00e4t (und vielleicht auch einer einen Ticken spannenderen Story) absolut gerne spielen w\u00fcrde. Grafik: 8\/10Sound: 8\/10Gameplay: 7\/10Gesamt: 7,5\/10 Fotocopyright: THQ Nordic<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":24141,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[42,11,36,28],"class_list":["post-24131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-action","tag-besprechung","tag-fantasy","tag-pc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24131"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24134,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24131\/revisions\/24134"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/24141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}