{"id":24174,"date":"2024-09-04T20:49:58","date_gmt":"2024-09-04T20:49:58","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24174"},"modified":"2024-09-04T20:49:58","modified_gmt":"2024-09-04T20:49:58","slug":"the-deliverance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24174","title":{"rendered":"The Deliverance"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum im neuen Haus eingezogen, ereignen sich bei Familie Jackson seltsame Dinge. Erst breitet sich ein \u00fcbler Geruch in den Mauern aus, dann verhalten sich die Kinder pl\u00f6tzlich sehr merkw\u00fcrdig. Die \u00fcberforderte Mutter greift indessen wieder zum Alkohol und das Ungl\u00fcck nimmt seinen Lauf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was uns Netflix mit diesem Werk servierte, war weder Fisch, noch Fleisch und stand st\u00e4ndig zwischen den St\u00fchlen. Was sich zun\u00e4chst wie ein durchaus interessantes Familiendrama pr\u00e4sentierte, mutierte mit laufender Spielzeit zu einem austauschbaren Gruselfilm, der obendrein in einem mittelpr\u00e4chtigen &#8220;Exorzisten&#8221;-Finale m\u00fcndete und gute Ans\u00e4tze mit aller Gewalt zunichte gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Darsteller und Inszenierung konnten zun\u00e4chst punkten. Optisch sah der Streifen hochwertig und teuer aus, die Charaktere gaben sich interessant. Der spannende Beginn konnte tats\u00e4chlich eine Weile an den Schirm fesseln, doch mit dem Wachsen der \u00fcbernat\u00fcrlichen Erscheinungen wurde der Unterhaltungswert kontinuierlich nach unten korrigiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ansprechende Plot formierte sich zu einem Titel von der Stange, recycelte allseits bew\u00e4hrte Elemente &#8211; zauberte aber keine stimmige Mischung daraus. Die Jumpscars waren so simpel, wie vorherschaubar gestaltet, echter Horror wollte sich nie entfalten. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen &#8211; und leider auch zumeist in wesentlich interessanterer Form.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu einem gewissen Punkt konnte man sich hervorragend in die K\u00f6pfe der Protagonisten hineinversetzen, doch irgendwann konnte man deren Reaktionen und Handlungen so gar nicht mehr nachvollziehen. Angeblich lagen hier wahre Begebenheiten zu Grunde, trotzdem mangelte es mir an griffen Merkmalen, die ich von den Gedankeng\u00e4ngen her mitgehen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>An echten Highlights bot sich in meinen Augen eigentlich nur eine herrlich \u00fcber agierende Glen Close, der Rest war eher zum raschen vergessen pr\u00e4destiniert. Das Werk fing ganz okay an, wurde dann aber zu einem lahmen Grusel mit unsch\u00f6n langgezogenen Finale.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-b85ade4bf921bd183ed4bf4b4281dea2\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kaum im neuen Haus eingezogen, ereignen sich bei Familie Jackson seltsame Dinge. Erst breitet sich ein \u00fcbler Geruch in den Mauern aus, dann verhalten sich die Kinder pl\u00f6tzlich sehr merkw\u00fcrdig. Die \u00fcberforderte Mutter greift indessen wieder zum Alkohol und das Ungl\u00fcck nimmt seinen Lauf\u2026 Fazit Was uns Netflix mit diesem Werk servierte, war weder Fisch, noch Fleisch und stand st\u00e4ndig zwischen den St\u00fchlen. 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Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen &#8211; und leider auch zumeist in wesentlich interessanterer Form. Bis zu einem gewissen Punkt konnte man sich hervorragend in die K\u00f6pfe der Protagonisten hineinversetzen, doch irgendwann konnte man deren Reaktionen und Handlungen so gar nicht mehr nachvollziehen. Angeblich lagen hier wahre Begebenheiten zu Grunde, trotzdem mangelte es mir an griffen Merkmalen, die ich von den Gedankeng\u00e4ngen her mitgehen konnte. An echten Highlights bot sich in meinen Augen eigentlich nur eine herrlich \u00fcber agierende Glen Close, der Rest war eher zum raschen vergessen pr\u00e4destiniert. 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