{"id":24215,"date":"2024-09-06T21:51:28","date_gmt":"2024-09-06T21:51:28","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24215"},"modified":"2024-09-06T21:51:28","modified_gmt":"2024-09-06T21:51:28","slug":"the-casting-of-frank-stone-pc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24215","title":{"rendered":"The Casting of Frank Stone (PC)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Drei v\u00f6llig fremde Personen werden auf ein geheimnisvolles, aber schier kostspieliges Anwesen eingeladen und entdecken nach kurzer Zeit eine seltsame Gemeinsamkeit. Allesamt sind in Besitz eines Schnippels einer Filmrolle, die einen fast vergessenen, jedoch nicht weniger furchteinflossenden Horrorstreifen beeinhaltet &#8211; die der Gastgeber scheinbar erwerben und zusammenf\u00fcgen m\u00f6chte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Macher von Supermassive Games sind ihrer Linie treu geblieben und pr\u00e4sentieren uns hier wieder ein cineastisches Adventure in bester &#8220;Until Dawn&#8221; oder &#8220;Dark Pictures&#8221;-Manier ab. Erneut steuern wir unterschiedliche Hauptfiguren aus der Third-Person-Perspektive \u00fcber den Bildschirm und versuchen am Ende eines Kapitels mit m\u00f6glichst wenig Verlust aus der Sache herauszukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig stellt uns das Programm vor Abzweigungen, die wir entweder mit wohl \u00fcberlegten Entscheidungen oder unserem Geschick in Quicktime-Events entscheiden. Weiter geht es dabei immer &#8211; nur wie viele Personen weiterkommen, liegt in eurer Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>Echte R\u00e4tsel werden uns nicht geboten. Ihr k\u00f6nnt euch bestenfalls einige Gegenst\u00e4nde aus der N\u00e4he genauer anschauen, folgt ansonsten vorgegebenen Pfaden und m\u00fcsst nur selten den richtigen Weg aus kleineren pseudo Labyrinthen herausfinden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den ersten Durchgang habe ich rund 5 bis 6 Stunden ben\u00f6tigt. Durch diverse Abzweigungen und unterschiedliche Absp\u00e4nne ergibt sich jedoch ein nicht zu verachtender Wiederspielwert, der die Spieldauer selbstverst\u00e4ndlich weiter nach Oben treibt. Nach einmaliger Beendigung steht ein Schneideraum zur Verf\u00fcgung, der die &#8220;Schnellreise&#8221; zu den einzelnen Kapiteln erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Optisch hat der Titel gegen\u00fcber den ohnehin schon h\u00fcbschen Vorg\u00e4ngern noch einmal eine Schippe draufgelegt. Umgebungen und vor allem deren Ausleuchtung schauen bei entsprechender Einstellung nahezu fotorealistisch aus und sorgten f\u00fcr Atmosph\u00e4re. Die Figuren waren grunds\u00e4tzlich hochwertig konstruiert, doch manche Gesichts- oder Haar-Animation brachen mit ihrem k\u00fcnstlichen Look ein wenig mit der gelungenen Immersion.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutsche Vertonung ging in Ordnung, auch wenn nicht jede Betonung auf dem Punkt sa\u00df. Der Soundtrack hielt sich meist im Hintergrund, unterstrich die fortw\u00e4hrend d\u00fcstere Atmosph\u00e4re aber recht gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>audiovisuell extrem gelungen<\/li>\n\n\n\n<li>spannende Geschichte<\/li>\n\n\n\n<li>packende Atmopsh\u00e4re<\/li>\n\n\n\n<li>einfacher Einstieg<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00fcberschaubare Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>kleinere Grafikfehler<\/li>\n\n\n\n<li>Dialoge manchmal auf englisch<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>begrenzte Interaktionsm\u00f6glichkeiten<\/li>\n\n\n\n<li>Steuerung etwas hakelig<\/li>\n\n\n\n<li>keinerlei echte R\u00e4tsel<\/li>\n\n\n\n<li>Quicktime-Events kommen manchmal etwas unerwartet<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer Titel wie &#8220;Until Dawn&#8221; mag, wird auch &#8220;The Casting of Frank Stone&#8221; schnell ins Herz schlie\u00dfen. Erneut hat Supermassive Games angeliefert und alle Punkte ihrer bew\u00e4hrten Checkliste abgearbeitet, dazu aber auch ordentlich an der Technik gefeilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung gewinnt keinen Preis f\u00fcr Innovation, dennoch blieb man bis zum bitteren Ende bei der Stange und f\u00fchlte sich jederzeit gut unterhalten. Die Spielzeit war genau richtig, um einen straffen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und \u00fcber kleine Patzer wie hakelige Steuerung oder quasi nicht vorhandene Knobelaufgaben schaue ich gn\u00e4dig hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn das Spiel am Ende wiedereinmal mehr Film als steuerbares Adventure darstellte, vermag ich allen Genrefreunden (die wissen, was auf Sie zukommt) eine Empfehlung aussprechen. F\u00fcr mich hat sich dieser kurze Ausflug wieder vollends gelohnt und nun kann auch das bald erscheinende Remake von &#8220;Until Dawn&#8221; ins Haus flattern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-e74b2ea2c40fb609b43fa1da60d2bf22\">Grafik: 8,5\/10<br>Sound: 7,5\/10<br>Gameplay: 4\/10<br><strong>Gesamt: 7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Supermassive Games\/Behaviour Interactive<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Drei v\u00f6llig fremde Personen werden auf ein geheimnisvolles, aber schier kostspieliges Anwesen eingeladen und entdecken nach kurzer Zeit eine seltsame Gemeinsamkeit. Allesamt sind in Besitz eines Schnippels einer Filmrolle, die einen fast vergessenen, jedoch nicht weniger furchteinflossenden Horrorstreifen beeinhaltet &#8211; die der Gastgeber scheinbar erwerben und zusammenf\u00fcgen m\u00f6chte&#8230; Gameplay Die Macher von Supermassive Games sind ihrer Linie treu geblieben und pr\u00e4sentieren uns hier wieder ein cineastisches Adventure in bester &#8220;Until Dawn&#8221; oder &#8220;Dark Pictures&#8221;-Manier ab. Erneut steuern wir unterschiedliche Hauptfiguren aus der Third-Person-Perspektive \u00fcber den Bildschirm und versuchen am Ende eines Kapitels mit m\u00f6glichst wenig Verlust aus der Sache herauszukommen. Regelm\u00e4\u00dfig stellt uns das Programm vor Abzweigungen, die wir entweder mit wohl \u00fcberlegten Entscheidungen oder unserem Geschick in Quicktime-Events entscheiden. Weiter geht es dabei immer &#8211; nur wie viele Personen weiterkommen, liegt in eurer Hand. Echte R\u00e4tsel werden uns nicht geboten. Ihr k\u00f6nnt euch bestenfalls einige Gegenst\u00e4nde aus der N\u00e4he genauer anschauen, folgt ansonsten vorgegebenen Pfaden und m\u00fcsst nur selten den richtigen Weg aus kleineren pseudo Labyrinthen herausfinden. Spielzeit F\u00fcr den ersten Durchgang habe ich rund 5 bis 6 Stunden ben\u00f6tigt. Durch diverse Abzweigungen und unterschiedliche Absp\u00e4nne ergibt sich jedoch ein nicht zu verachtender Wiederspielwert, der die Spieldauer selbstverst\u00e4ndlich weiter nach Oben treibt. Nach einmaliger Beendigung steht ein Schneideraum zur Verf\u00fcgung, der die &#8220;Schnellreise&#8221; zu den einzelnen Kapiteln erm\u00f6glicht. Pr\u00e4sentation Optisch hat der Titel gegen\u00fcber den ohnehin schon h\u00fcbschen Vorg\u00e4ngern noch einmal eine Schippe draufgelegt. Umgebungen und vor allem deren Ausleuchtung schauen bei entsprechender Einstellung nahezu fotorealistisch aus und sorgten f\u00fcr Atmosph\u00e4re. Die Figuren waren grunds\u00e4tzlich hochwertig konstruiert, doch manche Gesichts- oder Haar-Animation brachen mit ihrem k\u00fcnstlichen Look ein wenig mit der gelungenen Immersion. Die deutsche Vertonung ging in Ordnung, auch wenn nicht jede Betonung auf dem Punkt sa\u00df. Der Soundtrack hielt sich meist im Hintergrund, unterstrich die fortw\u00e4hrend d\u00fcstere Atmosph\u00e4re aber recht gut. Positiv Neutral Negativ Fazit Wer Titel wie &#8220;Until Dawn&#8221; mag, wird auch &#8220;The Casting of Frank Stone&#8221; schnell ins Herz schlie\u00dfen. Erneut hat Supermassive Games angeliefert und alle Punkte ihrer bew\u00e4hrten Checkliste abgearbeitet, dazu aber auch ordentlich an der Technik gefeilt. Die Handlung gewinnt keinen Preis f\u00fcr Innovation, dennoch blieb man bis zum bitteren Ende bei der Stange und f\u00fchlte sich jederzeit gut unterhalten. Die Spielzeit war genau richtig, um einen straffen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und \u00fcber kleine Patzer wie hakelige Steuerung oder quasi nicht vorhandene Knobelaufgaben schaue ich gn\u00e4dig hinweg. Auch wenn das Spiel am Ende wiedereinmal mehr Film als steuerbares Adventure darstellte, vermag ich allen Genrefreunden (die wissen, was auf Sie zukommt) eine Empfehlung aussprechen. F\u00fcr mich hat sich dieser kurze Ausflug wieder vollends gelohnt und nun kann auch das bald erscheinende Remake von &#8220;Until Dawn&#8221; ins Haus flattern. 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