{"id":24268,"date":"2024-09-11T19:26:51","date_gmt":"2024-09-11T19:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24268"},"modified":"2024-09-11T19:26:51","modified_gmt":"2024-09-11T19:26:51","slug":"late-night-with-the-devil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24268","title":{"rendered":"Late Night with the Devil"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch nie konnte Moderator Jack Delroy mit seiner Talk-Show einen Stich gegen die \u00fcberm\u00e4chtige Konkurrenz setzten, doch seine Quoten waren \u00fcber die Jahre immerhin konstant. Nach dem Tod seiner Frau zog er sich f\u00fcr eine gewisse Zeit zur\u00fcck, um sich mit einem Halloween-Special wieder zur\u00fcck auf der Mattscheibe zu melden. Leider ger\u00e4t diese Sendung mit ihren ungew\u00f6hnlichen G\u00e4sten ein wenig aus den Fugen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sollte man wissen, dass es sich bei &#8220;Late Night with the Devil&#8221; um eine so genannte &#8220;Mockumentary&#8221; handelt &#8211; also der Streifen sich als fiktive Dokumentation ausgibt und mit entsprechenden Inszenierungstechniken aufwartet. Mit seiner ungew\u00f6hnlichen, aber absolut charmanten Weise baute das Teil eine unvergleichbare Stimmung auf &#8211; auch wenn es erz\u00e4hlerisch dagegen manchmal ein bisschen hakte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen ben\u00f6tigte einige Zeit, um in die G\u00e4nge zu kommen und hing auch mittendrin immer mal wieder kurz durch. Man verlor zwar weder den roten Faden, noch das allgemeine Interesse, aber die vor 70iger Jahre triefende Atmosph\u00e4re konnte nicht alle Mankos \u00fcbert\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung jonglierte stets von bizarr, unterhaltsam und leider auch etwas langatmig hin und her. Man konnte sich nicht konstant auf eine Richtung einigen und eierte immer irgendwie herum und verpasste dabei auch erinnerungsw\u00fcrdige Momente zu kreeieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film war grunds\u00e4tzlich sehr dialoglastig und kam weitestgehend ohne Action (sofern man die aufregenderen Passagen so titulieren darf) daher. Viele Dinge fanden im Kopf des Publikums (also bei dem w\u00e4hrend der fiktiven Sendung, aber auch bei dem vor der Mattscheibe) statt und lie\u00dfen durchaus gewissen Raum f\u00fcr eigene Interpretationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut und im gebotenen Rahmen glaubw\u00fcrdig gemacht, pers\u00f6nliches Highlight war (wie Eingangs angedeutet) jedoch die schicke Inszenierung, die tats\u00e4chlich an die alten Tage des Fernsehens erinnerte. Tolle Kulissen, witzige Kost\u00fcme und standesgem\u00e4\u00dfe Optik inklusive wechselnder Bildformarte sorgten f\u00fcr Stimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen Augen hat &#8220;Late Night with the Devil&#8221; etwas Potential verschenkt. Idee und Aufmachung stachen definitiv aus der breiten Ma\u00dfe heraus, doch die Gangart h\u00e4tte einen Ticken geschmeidiger sein d\u00fcrfen. So bleibt zwar irgendwo eine kleine Empfehlung f\u00fcr Genrefreunde, doch keinesfalls ein Tipp f\u00fcr das gro\u00dfe Publikum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-8988fe325c53b5fe3a3f2113ef2e506e\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capelight Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Noch nie konnte Moderator Jack Delroy mit seiner Talk-Show einen Stich gegen die \u00fcberm\u00e4chtige Konkurrenz setzten, doch seine Quoten waren \u00fcber die Jahre immerhin konstant. Nach dem Tod seiner Frau zog er sich f\u00fcr eine gewisse Zeit zur\u00fcck, um sich mit einem Halloween-Special wieder zur\u00fcck auf der Mattscheibe zu melden. 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Man konnte sich nicht konstant auf eine Richtung einigen und eierte immer irgendwie herum und verpasste dabei auch erinnerungsw\u00fcrdige Momente zu kreeieren. Der Film war grunds\u00e4tzlich sehr dialoglastig und kam weitestgehend ohne Action (sofern man die aufregenderen Passagen so titulieren darf) daher. Viele Dinge fanden im Kopf des Publikums (also bei dem w\u00e4hrend der fiktiven Sendung, aber auch bei dem vor der Mattscheibe) statt und lie\u00dfen durchaus gewissen Raum f\u00fcr eigene Interpretationen. Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut und im gebotenen Rahmen glaubw\u00fcrdig gemacht, pers\u00f6nliches Highlight war (wie Eingangs angedeutet) jedoch die schicke Inszenierung, die tats\u00e4chlich an die alten Tage des Fernsehens erinnerte. Tolle Kulissen, witzige Kost\u00fcme und standesgem\u00e4\u00dfe Optik inklusive wechselnder Bildformarte sorgten f\u00fcr Stimmung. In meinen Augen hat &#8220;Late Night with the Devil&#8221; etwas Potential verschenkt. Idee und Aufmachung stachen definitiv aus der breiten Ma\u00dfe heraus, doch die Gangart h\u00e4tte einen Ticken geschmeidiger sein d\u00fcrfen. 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