{"id":24592,"date":"2024-10-10T11:46:24","date_gmt":"2024-10-10T11:46:24","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24592"},"modified":"2024-10-10T11:46:24","modified_gmt":"2024-10-10T11:46:24","slug":"driven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24592","title":{"rendered":"Driven"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Ende der Session schw\u00e4chelt das gro\u00dfe Nachwuchstalent in der Formel 1 und ein alter Profi soll dem wackelnden J\u00fcngling noch einmal kr\u00e4ftig unter die Arme greifen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lange ist die letzte Sichtung von &#8220;Driven&#8221; her und schnell war mir klar, warum ich mittlerweile auch so viele Details des Streifens vergessen habe. Die Handlung mag in groben Z\u00fcgen eigentlich noch in Ordnung gehen, die Umsetzung jedoch ein Fall f\u00fcr sich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film war mir insgesamt zu sehr auf gute Vibes getrimmt und pr\u00e4sentierte uns nur Abziehbilder von echten Fahrern, die nur selten glaubw\u00fcrdig agierten. Am st\u00e4rksten war deren Zeichnung noch in Konfliktsituationen, die durch das anscheinend sehr harmoniebed\u00fcrftige Drehbuch aber immer wieder zum Guten gewendet wurden. Es lief alles auf das obligatorische &#8220;Happy-End&#8221; hinaus und selbst in dramatisch angelegten Szenen hielt man sich stark mit heftigen Einlagen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Unf\u00e4lle gab es w\u00e4hrend der h\u00fcbsch inszenierten Rennen schon &#8211; jedoch blieb es bei bizarren Blicken der Zuschauer und mitunter heldenhaften Rettungseins\u00e4tzen der vermeintlichen Konkurrenten. Alles ging stets mit blauen Auge \u00fcber die B\u00fchne und beim n\u00e4chsten Rennen hatten sich sowieso wieder alle lieb. Vorherige Streitereien (inkl. Frauentausch) waren vergessen und jeder g\u00f6nnte dem Anderen den Sieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller luden gro\u00dfenteils zum Fremdsch\u00e4men ein, garantierten hierdurch allerdings auch einen gewissen Unterhaltungswert. Selbst Hollywood-Urgesteine wie Burt Reynolds oder Sylvester Stallone konnten mit ihren \u00fcberraschend schwachen Auftritten nicht unseren &#8220;Helden&#8221; wie Til Schweiger, Verona Pooth oder Jasmin Wagner das Wasser abgraben. Keiner trat hier richtig \u00fcberzeugend auf, doch deren Zusammenspiel war trotzdem irgendwie anschaubar &#8211; was vermutlich den unentwegten Schmutzlern zu verdanken war.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Driven&#8221; ist ein seltsamer Film. Richtig gut gefielen mir eigentlich nur die aufw\u00e4ndig gemachten Rennszenen, die trotz leicht angestaubter CGI-Unterst\u00fctzung noch ganz h\u00fcbsch erschienen und ansonsten gab es jede Menge lachhafte Passagen. Da am Schluss der Spa\u00dffaktor z\u00e4hlt und so manche unfreiwillige Macke ihren Teil zur Kurzweil beigetragen haben, bleibts bei einer durchschnittlichen Bewertung inklusive winziger Empfehlung f\u00fcr schmerzresidente Sportfreunde. Das echte Formel 1 Feeling kam irgendwie nie r\u00fcber und so richtig ernst nehmen konnte man das flauschige Script leider auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-b85ade4bf921bd183ed4bf4b4281dea2\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kurz vor dem Ende der Session schw\u00e4chelt das gro\u00dfe Nachwuchstalent in der Formel 1 und ein alter Profi soll dem wackelnden J\u00fcngling noch einmal kr\u00e4ftig unter die Arme greifen\u2026 Fazit Lange ist die letzte Sichtung von &#8220;Driven&#8221; her und schnell war mir klar, warum ich mittlerweile auch so viele Details des Streifens vergessen habe. Die Handlung mag in groben Z\u00fcgen eigentlich noch in Ordnung gehen, die Umsetzung jedoch ein Fall f\u00fcr sich sein. 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