{"id":24691,"date":"2024-10-16T19:10:42","date_gmt":"2024-10-16T19:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24691"},"modified":"2024-10-16T19:10:42","modified_gmt":"2024-10-16T19:10:42","slug":"der-informant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24691","title":{"rendered":"Der Informant!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mark Whitacre arbeitet bei einem Pharmakonzern und wei\u00df von illegalen Absprachen mit der Konkurrenz. Als dann eines Tages das FBI an seine T\u00fcr klopft, kann der pflichtbewusste Mann deren Offerten einfach nicht widerstehen und beschlie\u00dft eine Zusammenarbeit anzustreben. Zun\u00e4chst sind die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden auch sehr von seinem Elan angetan, doch bald keimen Zweifel \u00fcber seine Motivationen und die Qualit\u00e4t seiner Informationen auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich war &#8220;Der Informant&#8221; wieder ein typischer Film der Kategorie &#8220;nett gedacht, aber leider nicht allzu gelungen umgesetzt&#8221;. Oceans Regisseur Steven Soderbergh griff eine grunds\u00e4tzlich witzige Geschichte auf, schw\u00e4chelte aber geh\u00f6rig bei deren Inszenierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen war gepr\u00e4gt von L\u00e4ngen und pl\u00e4tscherte die meiste Zeit vor sich hin. Es kam weder echte Spannung, noch eine dichte Atmosph\u00e4re auf. Obwohl Matt Damon \u00fcberzeugend ablieferte und seine Figur stets charmant verk\u00f6rperte, wollte man sich kaum auf deren Schicksal einlassen. Man wohnte dem Treiben bei, verstand auch eigentlich immer die Sachlage, wurde aber nur selten mit spitzfindigen Bemerkungen oder witzigen Situationen abgeholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen war ruhig und sehr dialoglastig, was bei einem etwas h\u00f6heren Tempo oder zumindest einer besseren Gag-Ausbeute auch gar nicht mal schlecht gewesen w\u00e4re. So haderte man immer mal wieder mit dem &#8220;dranbleiben&#8221;, obwohl man letztlich schon den Ausgang der Handlung erfahren wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung war typisch f\u00fcr Soderbergh und griff einige beispielsweise aus der Oceans-Reihe bekannte Stilmittel auf &#8211; auch wenn sich alles hier einen geh\u00f6rigen Ticken kleiner angef\u00fchlt hat. Das offenbar \u00fcberschaubare Budget ging wohl in erster Linie f\u00fcr den Hauptdarsteller drauf, der Rest rangierte eher auf mittelpr\u00e4chtigen TV-Niveau, obgleich der Regisseur um seine \u00dcberg\u00e4nge, Schnitte und Filter bem\u00fcht war.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der Informant&#8221; war f\u00fcr mich eine lahme Kiste. Man konnte das Teil zwar schmerzfrei wegschauen, hier und da mal schmunzeln, doch unterm Strich nicht zur erneuten Sichtung (oder der Aufnahme in die Sammlung) animieren. Nichts gegen gem\u00fctliche Satiren, aber hier war der Verlauf arg einschl\u00e4fernd. Kein schlechter Film, nur eben zu seicht und zu selten richtig witzig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-4093c4f0109ad6f965e0f442891acc18\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Home Video<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Mark Whitacre arbeitet bei einem Pharmakonzern und wei\u00df von illegalen Absprachen mit der Konkurrenz. Als dann eines Tages das FBI an seine T\u00fcr klopft, kann der pflichtbewusste Mann deren Offerten einfach nicht widerstehen und beschlie\u00dft eine Zusammenarbeit anzustreben. Zun\u00e4chst sind die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden auch sehr von seinem Elan angetan, doch bald keimen Zweifel \u00fcber seine Motivationen und die Qualit\u00e4t seiner Informationen auf\u2026 Fazit F\u00fcr mich war &#8220;Der Informant&#8221; wieder ein typischer Film der Kategorie &#8220;nett gedacht, aber leider nicht allzu gelungen umgesetzt&#8221;. Oceans Regisseur Steven Soderbergh griff eine grunds\u00e4tzlich witzige Geschichte auf, schw\u00e4chelte aber geh\u00f6rig bei deren Inszenierung. Der Streifen war gepr\u00e4gt von L\u00e4ngen und pl\u00e4tscherte die meiste Zeit vor sich hin. Es kam weder echte Spannung, noch eine dichte Atmosph\u00e4re auf. Obwohl Matt Damon \u00fcberzeugend ablieferte und seine Figur stets charmant verk\u00f6rperte, wollte man sich kaum auf deren Schicksal einlassen. Man wohnte dem Treiben bei, verstand auch eigentlich immer die Sachlage, wurde aber nur selten mit spitzfindigen Bemerkungen oder witzigen Situationen abgeholt. Das Geschehen war ruhig und sehr dialoglastig, was bei einem etwas h\u00f6heren Tempo oder zumindest einer besseren Gag-Ausbeute auch gar nicht mal schlecht gewesen w\u00e4re. So haderte man immer mal wieder mit dem &#8220;dranbleiben&#8221;, obwohl man letztlich schon den Ausgang der Handlung erfahren wollte. Die Inszenierung war typisch f\u00fcr Soderbergh und griff einige beispielsweise aus der Oceans-Reihe bekannte Stilmittel auf &#8211; auch wenn sich alles hier einen geh\u00f6rigen Ticken kleiner angef\u00fchlt hat. Das offenbar \u00fcberschaubare Budget ging wohl in erster Linie f\u00fcr den Hauptdarsteller drauf, der Rest rangierte eher auf mittelpr\u00e4chtigen TV-Niveau, obgleich der Regisseur um seine \u00dcberg\u00e4nge, Schnitte und Filter bem\u00fcht war. &#8220;Der Informant&#8221; war f\u00fcr mich eine lahme Kiste. Man konnte das Teil zwar schmerzfrei wegschauen, hier und da mal schmunzeln, doch unterm Strich nicht zur erneuten Sichtung (oder der Aufnahme in die Sammlung) animieren. Nichts gegen gem\u00fctliche Satiren, aber hier war der Verlauf arg einschl\u00e4fernd. 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