{"id":24906,"date":"2024-11-14T13:23:43","date_gmt":"2024-11-14T13:23:43","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24906"},"modified":"2024-11-14T13:23:43","modified_gmt":"2024-11-14T13:23:43","slug":"horizon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=24906","title":{"rendered":"Horizon"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>New Mexico, 1861. Eine Siedlung wird von Indianern \u00fcberfallen und die kurz darauf eintreffende Armee r\u00fcstet sich f\u00fcr den Gegenschlag\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Film von knapp drei Stunden und dennoch eine kurze Inhaltsangabe. Wie gew\u00f6hnlich m\u00f6chte ich nicht viel spoilern &#8211; r\u00e4ume aber auch gleichzeitig ein, dass die Handlung recht \u00fcberschaubar ausfiel und viel Fokus auf Figuren, Ausstattung und nat\u00fcrlich auch die malerischen Landschaften gelegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die fr\u00fcheren Werke von Costner kennt, wird sich auch hier schnell heimisch f\u00fchlen. Erneut lieferte uns das Multitalent einen auf Hochglanz geb\u00fcrsteten Western, der sich in Erz\u00e4hlstruktur und Inszenierung abermals vom Gro\u00dfteil des Genres abhebt und selbst mich als weniger gl\u00fchenden Fan abholen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits nach wenigen Minuten zog das Geschehen in seinen Bann und lie\u00df uns bis zum bitteren (und leider erwartungsgem\u00e4\u00df offenen) Ende nicht mehr vom Haken. Zwar verlor man am Anfang noch recht wenige Worte, doch die wundersch\u00f6nen Bilder sprachen stets eine eigene Sprache. Dabei war es dann weder langweilig, noch sonst wie uninteressant. Man konnte rasch und schmerzfrei im gebotenen Szenario abtauchen, sich &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; mit den Charakteren identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits in beispielsweise &#8220;Der mit dem Wolf tanzt&#8221; pr\u00e4sentierte uns Costner verschiedene Sichtweisen auf die Dinge und vor allem auch eine vielschichtige Zeichnung seiner Figuren. Auf allen Seiten gab es interne Konflikte und nicht jeder Fraktionsangeh\u00f6rige war an einer gewaltsamen L\u00f6sung selbiger interessiert. Es gab kein klares Gut und B\u00f6se, sondern Einblicke in alle Seiten und somit viel Raum f\u00fcr eigene Gedanken zum Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Costner agierte gro\u00dfartig, obwohl er sich bis dato noch etwas mit Leinwandpr\u00e4senz zur\u00fcckhielt. An vorderster Front spielten beispielsweise Sienna Miller oder Sam Worthington, die in ihren eher ungewohnten Rolle einen ausgezeichneten Eindruck hinterlie\u00dfen. Kost\u00fcme, Ausstattung und Bauwerke schufen eine perfekte Immersion, gaben keinen Grund zur Klage und ergaben ein sehenswertes Gesamtbild.<\/p>\n\n\n\n<p>Genrefans d\u00fcrfen sich bei &#8220;Horizon&#8221; die H\u00e4nde reiben. Abermals hat Costner einen tollen Edel-Western abgeliefert, dessen einzige Schw\u00e4che ein nicht abgeschlossenes Finale darstellt, da noch weitere Episoden (hoffentlich) folgen werden. Der Auftakt hat mir jedenfalls hervorragend gefallen und ich werde das Projekt mit weiterhin im Auge behalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: \u200e Tobis\/LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt New Mexico, 1861. 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Zwar verlor man am Anfang noch recht wenige Worte, doch die wundersch\u00f6nen Bilder sprachen stets eine eigene Sprache. Dabei war es dann weder langweilig, noch sonst wie uninteressant. Man konnte rasch und schmerzfrei im gebotenen Szenario abtauchen, sich &#8211; soweit m\u00f6glich &#8211; mit den Charakteren identifizieren. Wie bereits in beispielsweise &#8220;Der mit dem Wolf tanzt&#8221; pr\u00e4sentierte uns Costner verschiedene Sichtweisen auf die Dinge und vor allem auch eine vielschichtige Zeichnung seiner Figuren. Auf allen Seiten gab es interne Konflikte und nicht jeder Fraktionsangeh\u00f6rige war an einer gewaltsamen L\u00f6sung selbiger interessiert. Es gab kein klares Gut und B\u00f6se, sondern Einblicke in alle Seiten und somit viel Raum f\u00fcr eigene Gedanken zum Thema. Costner agierte gro\u00dfartig, obwohl er sich bis dato noch etwas mit Leinwandpr\u00e4senz zur\u00fcckhielt. 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