{"id":25275,"date":"2025-01-06T17:20:31","date_gmt":"2025-01-06T17:20:31","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25275"},"modified":"2025-01-06T17:20:31","modified_gmt":"2025-01-06T17:20:31","slug":"dich-kriegen-wir-auch-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25275","title":{"rendered":"Dich kriegen wir auch noch"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod seines Bruders zieht Steve mit seinen Eltern in das verschlafene St\u00e4dtchen Cradle Bay und macht alsbald mit der \u00f6rtlichen Jugend Bekanntschaft. Es gibt allerlei Gruppierungen, doch die Blue Ribbons stechen mit ihrem seltsamen Verhalten besonders hervor. Sie sind gesellschaftlich stark engagiert, auch richtige Mustersch\u00fcler, wirken aber nahezu Hirngewaschen und wollen den Neuank\u00f6mmling alsbald auf ihre Seite ziehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Dich kriegen wir auch noch&#8221; z\u00e4hlte zu meinen ersten (noch recht kostenintensiven) DVDs und hat sich \u00fcber die Jahre eine eigenwillige Stellung in meiner Gunst erarbeitet. Richtig gut war der kurze Streifen nie, doch regelm\u00e4\u00dfig flackert das Treiben bis heute \u00fcber den Schirm und irgendwie sind leicht nostalgische Gef\u00fchle dabei ein nicht unerheblicher Faktor.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte an sich erfand schon seinerzeit das Rad nicht neu und legte seine Karten verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig fr\u00fch auf den Tisch. Verwunderlich war dies allerdings auch nicht &#8211; gef\u00fchlt erreichte das Treiben schon nach knapp einer Stunde sein absehbares Finale und die Aufregung war rasch vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht h\u00e4tte die Handlung noch Potential f\u00fcr ein wenig mehr Tiefgang gehabt, doch grade in der K\u00fcrze lag f\u00fcr mich eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken \u00fcberhaupt: das Pacing war jederzeit hervorragend, man verzettelte sich nicht in unn\u00f6tigen Dialogen oder Szenen &#8211; gab sich niemals komplexer, als das d\u00fcrftige Konstrukt \u00fcberhaupt war.<\/p>\n\n\n\n<p>An andere Stelle wurde der Film als eine Art Videoclip umschrieben und genau dies m\u00f6chte ich so unterzeichnen. Nicht nur durch seine kompakte Laufzeit mit dem erw\u00e4hnt guten Erz\u00e4hlfluss, auch durch seine \u00c4sthetik in Optik und Ton wurden diese Eindr\u00fccke gefestigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die seinerzeit noch recht frischen Darsteller (u.A. Katie Holmes, James Mardsen, Nick Stahl) wurden zeitgem\u00e4\u00df mit Filtern und treibendem Soundtrack in Szene gesetzt, die gesamte Machart voll an angesagte Teenie-Horrorfilme angelehnt. Das gefiel soweit gut und sorgte f\u00fcr die ebenfalls bereits erw\u00e4hnten nostalgischen Gef\u00fchle, die dem Teil letztlich eine besondere Note gaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals wie heute erschien die 18er Freigabe l\u00e4cherlich. Es gab keinerlei harte Szenen und vergleichsweise wenig an Blut zu erblicken &#8211; die Richtlinien waren eben noch etwas anders bzw. die Gremien weniger locker als Heute. Mittlerweile d\u00fcrfte das Gebotene selbst 12j\u00e4hrigen zuzutrauen sein &#8211; die bereits andere Kost gewohnt sind und \u00fcber herausgerissene Nasenringe nur m\u00fcde l\u00e4cheln d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<p>Simpel gestrickt, insgesamt wenig innovativ und dennoch auf charmante Weise unterhaltsam. &#8220;Dich kriegen wir auch noch&#8221; macht keinen Hehl aus seinem bescheidenen Inhalt und rattert sein \u00fcberschaubares Programm einfach mit hohem Tempo und coolem Look herunter. F\u00fcr Unbedarfte sicherlich kein allzu prickelnder Film und wahrscheinlich auch nicht so recht greifbar &#8211; f\u00fcr langj\u00e4hrige Kenner zwar auch kein Hit, aber auf seine Weise ein bisschen Kult und tats\u00e4chlich sehr kurzweilig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Highlight<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach dem Tod seines Bruders zieht Steve mit seinen Eltern in das verschlafene St\u00e4dtchen Cradle Bay und macht alsbald mit der \u00f6rtlichen Jugend Bekanntschaft. Es gibt allerlei Gruppierungen, doch die Blue Ribbons stechen mit ihrem seltsamen Verhalten besonders hervor. 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Vielleicht h\u00e4tte die Handlung noch Potential f\u00fcr ein wenig mehr Tiefgang gehabt, doch grade in der K\u00fcrze lag f\u00fcr mich eine der gr\u00f6\u00dften St\u00e4rken \u00fcberhaupt: das Pacing war jederzeit hervorragend, man verzettelte sich nicht in unn\u00f6tigen Dialogen oder Szenen &#8211; gab sich niemals komplexer, als das d\u00fcrftige Konstrukt \u00fcberhaupt war. An andere Stelle wurde der Film als eine Art Videoclip umschrieben und genau dies m\u00f6chte ich so unterzeichnen. Nicht nur durch seine kompakte Laufzeit mit dem erw\u00e4hnt guten Erz\u00e4hlfluss, auch durch seine \u00c4sthetik in Optik und Ton wurden diese Eindr\u00fccke gefestigt. Die seinerzeit noch recht frischen Darsteller (u.A. Katie Holmes, James Mardsen, Nick Stahl) wurden zeitgem\u00e4\u00df mit Filtern und treibendem Soundtrack in Szene gesetzt, die gesamte Machart voll an angesagte Teenie-Horrorfilme angelehnt. Das gefiel soweit gut und sorgte f\u00fcr die ebenfalls bereits erw\u00e4hnten nostalgischen Gef\u00fchle, die dem Teil letztlich eine besondere Note gaben. Damals wie heute erschien die 18er Freigabe l\u00e4cherlich. Es gab keinerlei harte Szenen und vergleichsweise wenig an Blut zu erblicken &#8211; die Richtlinien waren eben noch etwas anders bzw. die Gremien weniger locker als Heute. Mittlerweile d\u00fcrfte das Gebotene selbst 12j\u00e4hrigen zuzutrauen sein &#8211; die bereits andere Kost gewohnt sind und \u00fcber herausgerissene Nasenringe nur m\u00fcde l\u00e4cheln d\u00fcrften. Simpel gestrickt, insgesamt wenig innovativ und dennoch auf charmante Weise unterhaltsam. &#8220;Dich kriegen wir auch noch&#8221; macht keinen Hehl aus seinem bescheidenen Inhalt und rattert sein \u00fcberschaubares Programm einfach mit hohem Tempo und coolem Look herunter. 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