{"id":25387,"date":"2025-01-21T10:02:52","date_gmt":"2025-01-21T10:02:52","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25387"},"modified":"2025-01-21T10:02:52","modified_gmt":"2025-01-21T10:02:52","slug":"juror-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25387","title":{"rendered":"Juror #2"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Journalist Justin Kemp steht kurz davor Vater zu werden, doch die letzten Tage vor der Geburt seines Kindes muss er als Zeuge im Gerichtssaal verbringen. Zun\u00e4chst ist ihm der zugeteilte Fall v\u00f6llig unbekannt, doch mit weiteren Ausf\u00fchrungen w\u00e4hrend der Verhandlung, versp\u00fcrt er ein ungutes Gef\u00fchl&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit stolzen 94 Jahren hat Altmeister Eastwood noch einmal so richtig abgeliefert. Waren seine letzten Werke wie beispielsweise &#8220;The Mule&#8221; oder &#8220;Cry Macho&#8221; in meinen Augen &#8220;nur okay&#8221;, so hat &#8220;Juror #2&#8221; dagegen auf ganzer Linie \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film begann langsam, aber keineswegs langweilig. Man lernte erst einmal Figuren und Situation kennen, wurde mit dem Schwerpunkt des Plots vertraut gemacht. Bereits nach kurzer Zeit war die Spannungskurve dann extrem hoch, so dass man die Blicke kaum noch vom Schirm nehmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl einige Elemente etwas konstruiert waren, so wirkte das Geschehen doch jederzeit in sich stimmig und der Erz\u00e4hlfluss kam nie ins Stocken. Man konnte sich gut in den Kopf von Justin hineindenken und sich eigene Gedanken zur Lage machen &#8211; was so bei \u00e4hnlichen Genrebeitr\u00e4gen leider nicht immer der Fall war und der eigentliche Prozess eher zum Zuschauen verdonnerte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Abtauchen gelang dank hochwertiger Bilder und einem stimmigen Soundtrack erfreulich einfach. Der Look war super, der Klang in einigen Stellen ungemein einnehmend. Die Darsteller (vor allem Nicholas Hoult und Toni Collette) haben ihren Job erstklassig gemacht, die Chemie hat einfach gepasst. Es tat auch gut, einen Kiefer Sutherland mal wieder zu sehen, auch wenn sein Auftritt eher kurz war.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerechtigkeit war das Hauptthema und deren Hervorhebung ist Eastwood zu jeder Zeit und besonders auch beim Finale gelungen. Sicherlich wurde der Zuschauer am Ende ein wenig vor den Kopf gesto\u00dfen, doch schnell ist die entscheidende Aussage wieder im Kopf angelegt. Es existieren so einige Gerichtsfilme, doch dieser geh\u00f6rt f\u00fcr mich definitiv zu den besseren seiner Zunft und sei jedem Cineasten w\u00e4rmstens ans Herz gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Journalist Justin Kemp steht kurz davor Vater zu werden, doch die letzten Tage vor der Geburt seines Kindes muss er als Zeuge im Gerichtssaal verbringen. Zun\u00e4chst ist ihm der zugeteilte Fall v\u00f6llig unbekannt, doch mit weiteren Ausf\u00fchrungen w\u00e4hrend der Verhandlung, versp\u00fcrt er ein ungutes Gef\u00fchl&#8230; Fazit Mit stolzen 94 Jahren hat Altmeister Eastwood noch einmal so richtig abgeliefert. 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