{"id":25665,"date":"2025-02-20T14:11:09","date_gmt":"2025-02-20T14:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25665"},"modified":"2025-02-20T14:11:09","modified_gmt":"2025-02-20T14:11:09","slug":"bogota-stadt-der-verlorenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25665","title":{"rendered":"Bogot\u00e1: Stadt der Verlorenen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirtschaftskriese im Jahr 1997 zwingt eine koreanische Familie zur Ausreise nach Kolumbien. Dort werden sie von einem alten Freund in Empfang genommen und finden schnell neue Arbeit. Das echte Paradies haben sie jedoch nicht gefunden, denn auch hier muss hart gehandelt und sich vor allem mit den korrupten Beh\u00f6rden arrangiert werden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich erz\u00e4hlte &#8220;Bogot\u00e1&#8221; keine neue Geschichte und riss in keinem Bereich irgendwelche Bestmarken. Unterhalten hat der Streifen aber dennoch recht gut, auch wenn ab einem gewissen Punkt einige Schw\u00e4chen im Drehbuch auftauchten und das Finale (keine Spoiler!) mit einigen Fragezeichen zur\u00fcck lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufstieg unseres &#8220;Gangsterbosses&#8221; wurde gut verst\u00e4ndlich und weitestgehend kurzweilig in Szene gesetzt. Es hat durchaus Spa\u00df gemacht der Entwicklung unseres jungen Protagonisten beizuwohnen und bei manch krasser Aktion sogar zu Schmunzeln.<\/p>\n\n\n\n<p>In anderen Reviews wurde es bereits angemerkt und ich empfand ebenfalls so. Ab einen gewissen Punkt ging der rote Faden ein wenig verloren und die Szenen f\u00fchlten sich ein wenig willk\u00fcrlich aneinandergereiht an. Die bis dato so sch\u00f6ne Erz\u00e4hlstruktur brach auf und man er\u00f6ffnete hastig ein paar F\u00e4cher, ohne diese standesgem\u00e4\u00df zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gezeigte wirkte hierdurch teilweise wie ein Pilotfilm zu einer (nicht vorhandenen) Serie und lie\u00df uns am Ende mit einigen Fragen und W\u00fcnschen zur\u00fcck. Sicherlich wurden einige Kapitel befriedigend zu Ende gebracht, doch die Zukunft unseres &#8220;Helden&#8221; blieb ungewiss.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben seinen durchwegs gut agierenden Darstellern war besonders das exotische Setting ein echtes Highlight f\u00fcr mich gewesen. Kolumbien wirkte frisch und unverbraucht, w\u00e4hrend eher vertraute Gesichter f\u00fcr schnelle Immersion sorgten. Dazu gesellte sich eine hochwertige Optik, ein ordentlicher Soundtrack und eine brauchbare Synchronisation.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Stadt der Verlorenen&#8221; macht Vieles richtig, verliert aber hin und wieder die Orientierung und h\u00e4tte uns noch runder in den Feierabend verabschieden d\u00fcrfen. Trotzdem sei der Titel Freunden von koreanischen Filmen empfohlen &#8211; allein schon wegen den unverbrauchten Kulissen, die einen v\u00f6llig anderen Seheindruck vermittelten und trotzdem rasch zum Abtauchen einluden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Wirtschaftskriese im Jahr 1997 zwingt eine koreanische Familie zur Ausreise nach Kolumbien. Dort werden sie von einem alten Freund in Empfang genommen und finden schnell neue Arbeit. 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