{"id":25844,"date":"2025-03-17T13:49:08","date_gmt":"2025-03-17T13:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25844"},"modified":"2025-03-17T13:49:08","modified_gmt":"2025-03-17T13:49:08","slug":"the-electric-state","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25844","title":{"rendered":"The Electric State"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir schreiben die 1990iger Jahre. In einer alternativen Zeitlinie gab es einen Krieg zwischen Menschen und aufst\u00e4ndischen Robotern, der gl\u00fccklicherweise zu unseren Gunsten beendet wurde. Die mechanischen Widerst\u00e4ndler wurden in die W\u00fcste verbannt und Frieden weitestgehend sichergestellt. Als sich ein kleiner Androide aus seinem Gef\u00e4ngnis befreit und bei der jungen Michelle auftaucht, bringt er nicht nur ihr Leben aus dem Lot\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder werden neue Rekorde gebrochen und &#8220;The Electric State&#8221; reiht sich als derzeit teuerste Netflix-Produktion in diesen munteren Reigen ein. Ein hohes Budget steht allerdings nicht automatisch f\u00fcr hohe Qualit\u00e4t und die ersten Kritikerstimmen lie\u00dfen mit leicht ged\u00e4mpften Erwartungen ans Werk gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rahmenhandlung war ganz witzig, auch wenn sie sich nie so richtig originell angef\u00fchlt hat. Irgendwie hat man das meiste schonmal irgendwo gesehen (und sei es nur in einer Folge der Simpsons), aber immerhin konnte man ein paar neue Aspekte (Verbannung in die W\u00fcste, etc.) einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erz\u00e4hlfluss war \u00fcber weite Teile hervorragend, erst gen Finale keimten kleinere (kaum erw\u00e4hnenswerte) L\u00e4ngen auf, das Seherlebnis blieb rund. Abwechslungsreiche Kulissen, gut aufgelegte Darsteller (inklusive sympathische Begleiter) und bereits erw\u00e4hnte optische Leckereien machten Laune, lie\u00dfen gespannt am Bildschirm verweilen. Die Chemie der Darsteller (und vor allem zu den elektronischen Weggef\u00e4hrten) hat hervorragend gepasst und den Einstieg ins Szenario durchaus erleichtert.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorwerfen k\u00f6nnte man dem Streifen eine recht einfach gestrickte Art. Das jederzeit arg vertraute Gef\u00fchl bez\u00fcglich des Setting war nicht unbedingt verkehrt, allerdings wurde hier alles auf &#8220;Nummer sicher&#8221; aufgebaut. Man wagte sich keinerlei \u00fcberraschende Wendungen und blieb erschreckend vorherschaubar, teils sogar beliebig oder austauschbar. Es gab eine gut geschilderte Situationen, die stellenweise aber etwas oberfl\u00e4chlich behandelt wurden und nie zu sehr in die Tiefe gingen. Kritische Andeutungen wurden rasch niedergeschlagen, zu Gunsten der allgemeinen Kurzweil wohl nicht so sehr ausformuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchen Titeln sieht man die horrenden Produktionskosten nicht unbedingt an, doch &#8220;The Electric State&#8221; wirkte jederzeit auf Hochglanz poliert und technisch \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Mit tollen und zuweilen angenehm zur\u00fcckhaltenden Effekten wurde eine perfekte Immersion geschaffen, Roboter und andere Kuriosit\u00e4ten f\u00fchlten sich nicht wie Fremdk\u00f6rper an. Animationen und Einbau in die restliche Umgebung waren stimmig, gaben keinen Grund zur Klage.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Electric State&#8221; mag einfach gestrickt und erschreckend wenig wagemutig sein, bot daf\u00fcr aber kurzweilige Popcorn-Unterhaltung mit sehenswerter Optik. F\u00fcr mal eben Zwischendurch sicherlich ein empfehlenswerter Blockbuster, doch wesentlich mehr sollte man nicht erwarten. Ich wurde jedenfalls ausgezeichnet bei Laune gehalten, habe insbesondere die kleinen Roboterhelfer ins Herz geschlossen, werde den Film wohl aber recht schnell wieder aus dem Ged\u00e4chtnis verlieren &#8211; wobei ich einer erneuten Sichtung offen gegen\u00fcber stehe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-ed3152923e5ba7a2e0d50a28c3b8c843\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Wir schreiben die 1990iger Jahre. 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Irgendwie hat man das meiste schonmal irgendwo gesehen (und sei es nur in einer Folge der Simpsons), aber immerhin konnte man ein paar neue Aspekte (Verbannung in die W\u00fcste, etc.) einflie\u00dfen lassen. Der Erz\u00e4hlfluss war \u00fcber weite Teile hervorragend, erst gen Finale keimten kleinere (kaum erw\u00e4hnenswerte) L\u00e4ngen auf, das Seherlebnis blieb rund. Abwechslungsreiche Kulissen, gut aufgelegte Darsteller (inklusive sympathische Begleiter) und bereits erw\u00e4hnte optische Leckereien machten Laune, lie\u00dfen gespannt am Bildschirm verweilen. Die Chemie der Darsteller (und vor allem zu den elektronischen Weggef\u00e4hrten) hat hervorragend gepasst und den Einstieg ins Szenario durchaus erleichtert. Vorwerfen k\u00f6nnte man dem Streifen eine recht einfach gestrickte Art. Das jederzeit arg vertraute Gef\u00fchl bez\u00fcglich des Setting war nicht unbedingt verkehrt, allerdings wurde hier alles auf &#8220;Nummer sicher&#8221; aufgebaut. Man wagte sich keinerlei \u00fcberraschende Wendungen und blieb erschreckend vorherschaubar, teils sogar beliebig oder austauschbar. Es gab eine gut geschilderte Situationen, die stellenweise aber etwas oberfl\u00e4chlich behandelt wurden und nie zu sehr in die Tiefe gingen. Kritische Andeutungen wurden rasch niedergeschlagen, zu Gunsten der allgemeinen Kurzweil wohl nicht so sehr ausformuliert. Manchen Titeln sieht man die horrenden Produktionskosten nicht unbedingt an, doch &#8220;The Electric State&#8221; wirkte jederzeit auf Hochglanz poliert und technisch \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Mit tollen und zuweilen angenehm zur\u00fcckhaltenden Effekten wurde eine perfekte Immersion geschaffen, Roboter und andere Kuriosit\u00e4ten f\u00fchlten sich nicht wie Fremdk\u00f6rper an. Animationen und Einbau in die restliche Umgebung waren stimmig, gaben keinen Grund zur Klage. &#8220;The Electric State&#8221; mag einfach gestrickt und erschreckend wenig wagemutig sein, bot daf\u00fcr aber kurzweilige Popcorn-Unterhaltung mit sehenswerter Optik. F\u00fcr mal eben Zwischendurch sicherlich ein empfehlenswerter Blockbuster, doch wesentlich mehr sollte man nicht erwarten. 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