{"id":26671,"date":"2025-06-10T11:41:20","date_gmt":"2025-06-10T11:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26671"},"modified":"2025-06-10T11:41:20","modified_gmt":"2025-06-10T11:41:20","slug":"creep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26671","title":{"rendered":"Creep"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer durchwachsenen Party schl\u00e4ft eine junge Dame an einer U-Bahn-Station ein und erwacht erst, nachdem der Verkehrsbetrieb geschlossen hat und s\u00e4mtliche Ausg\u00e4nge verschlossen sind. Planlos irrt sie umher, bis sie erst ein bekanntes Gesicht und danach eine sonderbare Kreatur erblickt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Einen einer der besten Horrorfilme \u00fcberhaupt, f\u00fcr mich bestenfalls gehobener Durchschnitt. &#8220;Creep&#8221; punktet mit einem interessanten Setting, welches auch mit einfachen Mitteln \u00fcberzeugend abgelichtet wurde, verlor aber Punkte vor allem bei seiner Logik.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer guten Inszenierung und einem kurzweiligen verlauf schaue ich gerne einmal \u00fcber kleinere M\u00e4ngel hinweg, doch die durchaus vorhandenen St\u00e4rken von &#8220;Creep&#8221; konnte nicht \u00fcber einige stets im Hinterkopf agierende Dinge hinwegschauen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst habe ich mich gefragt, welche U-Bahn in welcher gr\u00f6\u00dferen Stadt (in diesem Falle wahrscheinlich London) ihren Betrieb einstellt oder nicht zumindest einmal Putzpersonal oder Security durch die n\u00e4chtlichen G\u00e4nge flankieren l\u00e4sst. Au\u00dferdem taucht da pl\u00f6tzlich ein Typ auf, der irgendwie Kontrolle \u00fcber eine Bahn \u00fcbernehmen konnte und ausgerechnet unsere Kate versucht damit zu beeindrucken.<\/p>\n\n\n\n<p>Von solch unglaubw\u00fcrdigen Elementen aber mal abgesehen, besa\u00df der Streifen eine herrlich d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und einen wirklich h\u00fcbsch entstellten Widersacher, der weniger eindimensional als bei manch Mitbewerbern daher kam. Zudem bekam die Kreatur auch ein wenig mehr Screentime, weshalb sich nicht zu viel an Schauspielchen nur im Kopf abspielen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war f\u00fcr eine 16er Freigabe recht hoch, was vor knapp 20 Jahren bei Erstver\u00f6ffentlichung schon ein kleines Novum war. Heute sind wir andere Gewaltkaliber gewohnt, aber damals war der Index mit wesentlich harmloseren Vertretern noch gut besucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Franka Potente hat ihren Job gut erledigt, wobei die mittelpr\u00e4chtige deutsche Synchronfassung ein wenig an der Stimmung nagte. Sie hat sich zwar selbst vertont, doch Emotionen und Kulisse kamen nicht allzu authentisch r\u00fcber, Studiosynchronisation eben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Creep&#8221; ist ein kleiner, aber feiner Horrorstreifen &#8211; der mit einem guten Gewissen an Genrefreunde empfohlen werden kann, letztlich aber nicht \u00fcber das Mittelma\u00df hinausreicht. F\u00fcr eine h\u00f6here Bewertung waren die Innovationen zu gering und die L\u00fccken im Storytelling zu gravierend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-c64c781f673869921332fd516f286924\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Nach einer durchwachsenen Party schl\u00e4ft eine junge Dame an einer U-Bahn-Station ein und erwacht erst, nachdem der Verkehrsbetrieb geschlossen hat und s\u00e4mtliche Ausg\u00e4nge verschlossen sind. Planlos irrt sie umher, bis sie erst ein bekanntes Gesicht und danach eine sonderbare Kreatur erblickt\u2026 Fazit F\u00fcr die Einen einer der besten Horrorfilme \u00fcberhaupt, f\u00fcr mich bestenfalls gehobener Durchschnitt. &#8220;Creep&#8221; punktet mit einem interessanten Setting, welches auch mit einfachen Mitteln \u00fcberzeugend abgelichtet wurde, verlor aber Punkte vor allem bei seiner Logik. Bei einer guten Inszenierung und einem kurzweiligen verlauf schaue ich gerne einmal \u00fcber kleinere M\u00e4ngel hinweg, doch die durchaus vorhandenen St\u00e4rken von &#8220;Creep&#8221; konnte nicht \u00fcber einige stets im Hinterkopf agierende Dinge hinwegschauen lassen. Zun\u00e4chst habe ich mich gefragt, welche U-Bahn in welcher gr\u00f6\u00dferen Stadt (in diesem Falle wahrscheinlich London) ihren Betrieb einstellt oder nicht zumindest einmal Putzpersonal oder Security durch die n\u00e4chtlichen G\u00e4nge flankieren l\u00e4sst. Au\u00dferdem taucht da pl\u00f6tzlich ein Typ auf, der irgendwie Kontrolle \u00fcber eine Bahn \u00fcbernehmen konnte und ausgerechnet unsere Kate versucht damit zu beeindrucken. Von solch unglaubw\u00fcrdigen Elementen aber mal abgesehen, besa\u00df der Streifen eine herrlich d\u00fcstere Atmosph\u00e4re und einen wirklich h\u00fcbsch entstellten Widersacher, der weniger eindimensional als bei manch Mitbewerbern daher kam. Zudem bekam die Kreatur auch ein wenig mehr Screentime, weshalb sich nicht zu viel an Schauspielchen nur im Kopf abspielen musste. Der H\u00e4rtegrad war f\u00fcr eine 16er Freigabe recht hoch, was vor knapp 20 Jahren bei Erstver\u00f6ffentlichung schon ein kleines Novum war. Heute sind wir andere Gewaltkaliber gewohnt, aber damals war der Index mit wesentlich harmloseren Vertretern noch gut besucht. Franka Potente hat ihren Job gut erledigt, wobei die mittelpr\u00e4chtige deutsche Synchronfassung ein wenig an der Stimmung nagte. Sie hat sich zwar selbst vertont, doch Emotionen und Kulisse kamen nicht allzu authentisch r\u00fcber, Studiosynchronisation eben. &#8220;Creep&#8221; ist ein kleiner, aber feiner Horrorstreifen &#8211; der mit einem guten Gewissen an Genrefreunde empfohlen werden kann, letztlich aber nicht \u00fcber das Mittelma\u00df hinausreicht. F\u00fcr eine h\u00f6here Bewertung waren die Innovationen zu gering und die L\u00fccken im Storytelling zu gravierend. 6\/10 Fotocopyright: Busch Media Group<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":26681,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,26],"class_list":["post-26671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-horror"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26671"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26686,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26671\/revisions\/26686"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/26681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}