{"id":26687,"date":"2025-06-10T13:22:00","date_gmt":"2025-06-10T13:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26687"},"modified":"2025-06-10T13:22:00","modified_gmt":"2025-06-10T13:22:00","slug":"tyler-perrys-straw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26687","title":{"rendered":"Tyler Perry&#8217;s Straw"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein guter Tag f\u00fcr die Alleinerziehende Sarah. Wegen Mietschulden droht ein Verlust der Wohnung, der Chef br\u00fcllt sie st\u00e4ndig an, die Schule will Essensgeld und zu allem \u00dcberfluss wird sie noch in ein Autounfall mit einem Cop verwickelt. Die Probleme steigen der Mutter zum Hals und bei einem \u00dcberfall auf ihren Laden scheint die Sicherung endg\u00fcltig durchzubrennen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich waren die bisherigen Werke von Tyler Perry (u.A. <a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=23428\">Divorce in the Black<\/a>, <a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=7189\">Acrimony<\/a>) allesamt recht sehenswert und auch &#8220;Straw&#8221; bildete da keine Ausnahme. Auch wenn sich der Titel zumindest grob an vermeintlichen Vorbildern wie <a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=18456\">Falling Down<\/a> orientierte, besa\u00df er durch seine unerwartet wendungsreiche und brillant gespielte Geschichte gen\u00fcgend Eigenst\u00e4ndigkeit, um nicht als m\u00fcder Abklatsch zu gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Verst\u00e4ndlich, etwas ausladend, aber letztlich \u00fcberhaupt nicht langweilig wird die Entwicklung einer \u00fcberforderten Mutter zu einer (unfreiwilligen) Geiselnehmerin geschildert &#8211; wobei es hier auch wirklich eher um den Weg, statt um das Ziel ging. Von Realismus konnte nur im begrenzten Rahmen gesprochen werden, doch immerhin versuchte man sich mit dem durchaus \u00fcberraschenden Twist am Ende etwas aus der Aff\u00e4re zu ziehen und die \u00fcberspielten Dinge zu begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit bereits erw\u00e4hntem Finale traf die sprichw\u00f6rtliche Faust aufs Auge. So und nicht anders wurde die Sache am besten zu Ende gebracht, auch wenn es m\u00f6glicherweise einige Zuschauer vergraulte. Nichts zu meckern hingegen hab es durchgehend am Spiel von Taraji P. Henson, welches im Grunde alle Stimmungslagen eines Menschen abgedeckt hat, stellenweise fast zu G\u00e4nsehaut animierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen hatte Perry zum Gl\u00fcck aber auch beim restlichen Cast und der hochwertigen Inszenierung bewiesen &#8211; auch wenn manche Darsteller ein wenig zu geleckt f\u00fcr ihre jeweilige Rolle erschienen und die allgemeine Glaubw\u00fcrdigkeit neben der H\u00e4ufung an extremen Zuf\u00e4llen zus\u00e4tzlich ins kurzzeitliche Wanken geriet.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine interessante (wenngleich auch etwas \u00fcberzogen dargestellte) Pr\u00e4misse, eine gro\u00dfartige Hauptdarstellerin und unerwartet viel Herz machen aus &#8220;Straw&#8221; einen sehenswerten Film, den Abonnenten von Netflix gerne einmal in die engere Wahl f\u00fcr einen unterhaltsamen Filmabend ziehen k\u00f6nnen. Ein echtes Brett ists am Ende nicht, aber ein durch und durch schn\u00f6rkelfreier Titel mit dem gewissen Etwas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-6d896ffc13678040b893f913a422b100\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Es ist kein guter Tag f\u00fcr die Alleinerziehende Sarah. Wegen Mietschulden droht ein Verlust der Wohnung, der Chef br\u00fcllt sie st\u00e4ndig an, die Schule will Essensgeld und zu allem \u00dcberfluss wird sie noch in ein Autounfall mit einem Cop verwickelt. Die Probleme steigen der Mutter zum Hals und bei einem \u00dcberfall auf ihren Laden scheint die Sicherung endg\u00fcltig durchzubrennen\u2026 Fazit F\u00fcr mich waren die bisherigen Werke von Tyler Perry (u.A. Divorce in the Black, Acrimony) allesamt recht sehenswert und auch &#8220;Straw&#8221; bildete da keine Ausnahme. 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Nichts zu meckern hingegen hab es durchgehend am Spiel von Taraji P. Henson, welches im Grunde alle Stimmungslagen eines Menschen abgedeckt hat, stellenweise fast zu G\u00e4nsehaut animierte. Ein gl\u00fcckliches H\u00e4ndchen hatte Perry zum Gl\u00fcck aber auch beim restlichen Cast und der hochwertigen Inszenierung bewiesen &#8211; auch wenn manche Darsteller ein wenig zu geleckt f\u00fcr ihre jeweilige Rolle erschienen und die allgemeine Glaubw\u00fcrdigkeit neben der H\u00e4ufung an extremen Zuf\u00e4llen zus\u00e4tzlich ins kurzzeitliche Wanken geriet. Eine interessante (wenngleich auch etwas \u00fcberzogen dargestellte) Pr\u00e4misse, eine gro\u00dfartige Hauptdarstellerin und unerwartet viel Herz machen aus &#8220;Straw&#8221; einen sehenswerten Film, den Abonnenten von Netflix gerne einmal in die engere Wahl f\u00fcr einen unterhaltsamen Filmabend ziehen k\u00f6nnen. 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