{"id":26986,"date":"2025-06-23T11:47:57","date_gmt":"2025-06-23T11:47:57","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26986"},"modified":"2025-06-23T11:47:57","modified_gmt":"2025-06-23T11:47:57","slug":"glass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=26986","title":{"rendered":"Glass"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist gelungen, den Entf\u00fchrer aus Split, den mysteri\u00f6sen Sicherheitsmann David Dunn und sein Gegen\u00fcber &#8220;Mr. Glass&#8221; in Gewahrsam zu nehmen. Vermeintlich hat man die Schw\u00e4chen der Probanden erkannt, trotzdem sind die Beh\u00f6rden vor Ausbruchsversuchen nicht gewappnet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Glass&#8221; bildet den Abschluss der so genannten Eastrail 177&#8243;-Trilogie von Regisseur M. Night Shyamalan. Er war zwar in meinen Augen auch nicht sonderlich \u00fcberragend ausgefallen, gab dem bisherigen Treiben jedoch einen vers\u00f6hnlichen Abschluss und war in Summe einen Ticken besser als der langatmige &#8220;Split&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf verst\u00e4ndliche Weise wurden hier die Handlungsstr\u00e4nge der vorherigen Filme zusammengezogen und ein guter Gesamt\u00fcberblick geschaffen. Waren Themen wie das reale Existieren von Superhelden vormals eher ein nebens\u00e4chlicher Aufh\u00e4nger, wird das Ganze hier zu einem ernsthaften, zentralen Gegenstand erhoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird nicht mehr die Frage nach M\u00f6glichkeiten gestellt, die bereits bekannten Figuren werden nun tats\u00e4chlich zu Comicpers\u00f6nlichkeiten stilisiert &#8211; inklusive deren Auspr\u00e4gung f\u00fcr das Gute oder eben das zugeh\u00f6rige B\u00f6se. Die Erz\u00e4hlung fand nun auf einer anderen Ebene statt, spielte dazu auch visuell mehr auf &#8211; und verkleinerte den Raum f\u00fcr eigene Interpretationen, obwohl Shyamalan die ein oder andere T\u00fcr trotzdem offen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Erneut schwankte das Pacing zwischen etwas zu gem\u00fctlich und absolut ansprechend. Es gab ein paar unn\u00f6tig lang gezogene Momente, die zum Gl\u00fcck durch ein aufregendes und technisch sehr h\u00fcbsch inszenierte Finale wieder ausgeglichen wurden. Dennoch w\u00e4re ein wenig Straffung nicht verkehrt gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Seiten der Darsteller gab es jedoch nichts zu bem\u00e4ngeln. Neu eingef\u00fchrte Gesichter (u.A. Sarah Paulson) f\u00fcgten sich nahtlos in die Riege der etablierten Charaktere ein und ergaben ein rundes Zusammenspiel. James McAvoy gl\u00e4nzte mal wieder mit seinen vielseitigen Pers\u00f6nlichkeiten, Bruce Willis und Samuel L. Jackson gingen in ihren Rollen erneut vollends auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer &#8220;Unbreakable&#8221; und &#8220;Split&#8221; mochte, schaut bei &#8220;Glass&#8221; nat\u00fcrlich ebenfalls rein. Mir haben die hier aufgestellten Theorien recht gut gefallen und der endlich mal sp\u00fcrbar actionreichere Abschluss ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. Aufgrund diverser L\u00e4ngen ist zwar keine h\u00f6here Wertung drin, doch beinharte Fans der Materie werden vielleicht noch ein P\u00fcnktchen obendrauf rechnen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size wp-elements-70140c767a3834b5ac8103705221a4dc\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Walt Disney \/ LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Es ist gelungen, den Entf\u00fchrer aus Split, den mysteri\u00f6sen Sicherheitsmann David Dunn und sein Gegen\u00fcber &#8220;Mr. Glass&#8221; in Gewahrsam zu nehmen. Vermeintlich hat man die Schw\u00e4chen der Probanden erkannt, trotzdem sind die Beh\u00f6rden vor Ausbruchsversuchen nicht gewappnet\u2026 Fazit &#8220;Glass&#8221; bildet den Abschluss der so genannten Eastrail 177&#8243;-Trilogie von Regisseur M. Night Shyamalan. Er war zwar in meinen Augen auch nicht sonderlich \u00fcberragend ausgefallen, gab dem bisherigen Treiben jedoch einen vers\u00f6hnlichen Abschluss und war in Summe einen Ticken besser als der langatmige &#8220;Split&#8221;. Auf verst\u00e4ndliche Weise wurden hier die Handlungsstr\u00e4nge der vorherigen Filme zusammengezogen und ein guter Gesamt\u00fcberblick geschaffen. Waren Themen wie das reale Existieren von Superhelden vormals eher ein nebens\u00e4chlicher Aufh\u00e4nger, wird das Ganze hier zu einem ernsthaften, zentralen Gegenstand erhoben. Es wird nicht mehr die Frage nach M\u00f6glichkeiten gestellt, die bereits bekannten Figuren werden nun tats\u00e4chlich zu Comicpers\u00f6nlichkeiten stilisiert &#8211; inklusive deren Auspr\u00e4gung f\u00fcr das Gute oder eben das zugeh\u00f6rige B\u00f6se. Die Erz\u00e4hlung fand nun auf einer anderen Ebene statt, spielte dazu auch visuell mehr auf &#8211; und verkleinerte den Raum f\u00fcr eigene Interpretationen, obwohl Shyamalan die ein oder andere T\u00fcr trotzdem offen lie\u00df. Erneut schwankte das Pacing zwischen etwas zu gem\u00fctlich und absolut ansprechend. Es gab ein paar unn\u00f6tig lang gezogene Momente, die zum Gl\u00fcck durch ein aufregendes und technisch sehr h\u00fcbsch inszenierte Finale wieder ausgeglichen wurden. Dennoch w\u00e4re ein wenig Straffung nicht verkehrt gewesen. Auf Seiten der Darsteller gab es jedoch nichts zu bem\u00e4ngeln. Neu eingef\u00fchrte Gesichter (u.A. 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