{"id":27291,"date":"2025-07-03T06:50:39","date_gmt":"2025-07-03T06:50:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27291"},"modified":"2025-07-03T06:50:39","modified_gmt":"2025-07-03T06:50:39","slug":"guns-up","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27291","title":{"rendered":"Guns Up"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der ehemalige Cop Raymond Hayes hat sich von der organisierten Kriminalit\u00e4t anwerben lassen. Trotz guten Verdienstes will er nach einigen Jahren jedoch einen Schlussstrich ziehen und auch der Familie wegen aussteigen. Am Tag dieser Verk\u00fcndung muss er allerdings feststellen, dass sein alter Arbeitgeber von einem anderen Boss der Unterwelt geschluckt wurde und dieser keine Abtr\u00fcnnigen duldet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem sich der auf eher lustige Rollen geeichte Schauspieler Kevin James schon mit Werken wie &#8220;Becky&#8221; als &#8220;Badass&#8221; versucht hat, geht dieser Trend hier weiter und blieb in meinen Augen genauso erfolglos. Er mag zwar ein solider Comedian sein, doch in anderen Bereichen st\u00f6\u00dft sein Talent an die Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis auf eine schwache, arg zusammenkonstruierte Handlung und viel sinnlose Gewalt hatte der Streifen eigentlich nichts zu bieten. Gr\u00f6\u00dfenteils ging es dabei zwar halbwegs unterhaltsam zu, aber selbst in knappen 90 Minuten Laufzeit waren deutlich sp\u00fcrbare L\u00e4ngen nicht von der Hand zu weisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story hat locker auf einen Bierdeckel gepasst und konnte dank \u00fcberzogener Inszenierung nie wirklich ernst genommen werden &#8211; obwohl die Intention der Macher wom\u00f6glich eine andere gewesen ist. Der Film wirkte ernst, obwohl er an vielen Stellen unfreiwillig komisch daher kam, den Bogen mit kruden Einlagen zu sehr \u00fcberspannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch gefiel das Werk ganz gut. Die auf Hochglanz polierten Bilder wurden jedoch von eher m\u00e4\u00dfigen CGI-Effekten begleitet, was dann schon halbwegs aus der Immersion riss. Besonders Einsch\u00fcsse und Blutfont\u00e4nen wirkten billig gemacht, erinnerten eher an rund 25 Jahre alte Videothekenproduktionen, die seinerzeit schon kosteng\u00fcnstig hergestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt konnte das Spiel von James nicht \u00fcberzeugen, doch das Erschien im Angebracht der Charakterzeichnung seiner Film-Frau Christina Ricci schon fast nebens\u00e4chlich. Die Autoren haben sich hier um eine Wendung bem\u00fcht, die nur die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusammenschlagen lie\u00df und die Dinge noch weiter ins L\u00e4cherliche zogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin mir nicht sicher, ob es am Ende eine Kom\u00f6die oder ein ernsthafter Actionfilm sein soll. &#8220;Guns Up&#8221; sa\u00df st\u00e4ndig zwischen den St\u00fchlen und f\u00fchlte sich fortw\u00e4hrend seltsam an. F\u00fcr dieses unausgereifte Werk vermag ich also leider keine Empfehlung aussprechen und sch\u00fcttele im Nachzugang zu manchen Szenen noch immer ungl\u00e4ubig den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Splendid Film\/WVG<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der ehemalige Cop Raymond Hayes hat sich von der organisierten Kriminalit\u00e4t anwerben lassen. Trotz guten Verdienstes will er nach einigen Jahren jedoch einen Schlussstrich ziehen und auch der Familie wegen aussteigen. Am Tag dieser Verk\u00fcndung muss er allerdings feststellen, dass sein alter Arbeitgeber von einem anderen Boss der Unterwelt geschluckt wurde und dieser keine Abtr\u00fcnnigen duldet\u2026 Fazit Nachdem sich der auf eher lustige Rollen geeichte Schauspieler Kevin James schon mit Werken wie &#8220;Becky&#8221; als &#8220;Badass&#8221; versucht hat, geht dieser Trend hier weiter und blieb in meinen Augen genauso erfolglos. Er mag zwar ein solider Comedian sein, doch in anderen Bereichen st\u00f6\u00dft sein Talent an die Grenzen. Bis auf eine schwache, arg zusammenkonstruierte Handlung und viel sinnlose Gewalt hatte der Streifen eigentlich nichts zu bieten. Gr\u00f6\u00dfenteils ging es dabei zwar halbwegs unterhaltsam zu, aber selbst in knappen 90 Minuten Laufzeit waren deutlich sp\u00fcrbare L\u00e4ngen nicht von der Hand zu weisen. Die Story hat locker auf einen Bierdeckel gepasst und konnte dank \u00fcberzogener Inszenierung nie wirklich ernst genommen werden &#8211; obwohl die Intention der Macher wom\u00f6glich eine andere gewesen ist. Der Film wirkte ernst, obwohl er an vielen Stellen unfreiwillig komisch daher kam, den Bogen mit kruden Einlagen zu sehr \u00fcberspannte. Optisch gefiel das Werk ganz gut. Die auf Hochglanz polierten Bilder wurden jedoch von eher m\u00e4\u00dfigen CGI-Effekten begleitet, was dann schon halbwegs aus der Immersion riss. Besonders Einsch\u00fcsse und Blutfont\u00e4nen wirkten billig gemacht, erinnerten eher an rund 25 Jahre alte Videothekenproduktionen, die seinerzeit schon kosteng\u00fcnstig hergestellt wurden. Wie bereits erw\u00e4hnt konnte das Spiel von James nicht \u00fcberzeugen, doch das Erschien im Angebracht der Charakterzeichnung seiner Film-Frau Christina Ricci schon fast nebens\u00e4chlich. 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