{"id":27480,"date":"2025-07-11T08:58:40","date_gmt":"2025-07-11T08:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27480"},"modified":"2025-07-11T08:58:40","modified_gmt":"2025-07-11T08:58:40","slug":"brick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27480","title":{"rendered":"Brick"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Olivia und Tim haben sich auseinandergelebt und beschlie\u00dfen sich zu trennen. Als Olivia die Wohnung verlassen will, steht sie jedoch vor einer sonderbaren Mauer. Alle Fenster sind ebenfalls verbarrikadiert und so bleibt nur die Flucht zu ebenfalls im Haus eingeschlossenen Nachbarn&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie punktet &#8220;Brick&#8221; durch seine ungew\u00f6hnliche Grundidee &#8211; obwohl diese schon stellenweise sehr frappierend an die &#8220;Cube&#8221;-Reihe erinnert. Durch das gebotene Setting ergab sich eine gewisse Unvorhersehbarkeit, bis eigentlich bis zum bitteren Ende beibehalten werden konnte und so zumindest eine einmalige Sichtung durchaus rechtfertigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschickt werden hier dramatische Teilgeschichten zu einem interessanten Ganzen zusammengebastelt &#8211; obwohl diese im Nachhinein gesehen eher zum unwichtigen Nebenschauplatz wurden. Hierbei \u00fcberzeugte aber vor allem das Spiel der Hauptdarsteller &#8211; namentlich: Schweigh\u00f6fer, Fee und Lau &#8211; die sich hier teilweise zu Bestleitungen animiert haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war also eine Freude den perfekt miteinander harmonierenden Pers\u00f6nlichkeiten zuzuschauen, weshalb das mysteri\u00f6se Grundger\u00fcst zus\u00e4tzlich bei Laune hielt &#8211; denn richtig viel Handlung gab es leider nicht. Man warf recht viele Fragen auf, bot ein paar interessante L\u00f6sungsans\u00e4tze, aber am Ende wurde das Treiben dann unerwartet bodenst\u00e4ndig (wenngleich schwer nachvollziehbar) aufgekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch brauchte sich &#8220;Brick&#8221; nicht vor internationalen Produktionen verstecken und wird hoffentlich auch hierdurch gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit bei Netflix erreichen. Die Optik war sch\u00f6n klar, die Filter geschickt platziert und die Soundabmischung gelungen. Einzig die CGI-Effekte h\u00e4tten (grade beim Finale) einen Ticken h\u00fcbscher ausfallen k\u00f6nnen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p>Regisseur und Autor Philip Koch hat vielleicht ein wenig bei &#8220;Cube&#8221; und \u00e4hnlichen Konsorten abgeschaut, dennoch ein erfrischend innovatives Kammerspiel f\u00fcr den Streamingdienst an den Tag gelegt. &#8220;Brick&#8221; hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten &#8211; auch wenn die etwas doofe Aufkl\u00e4rung mindestens einen halben Punkt auf dem Wertungskonto gekostet hat. Wer ungew\u00f6hnliche Filme mag, nicht allergisch auf deutsche Produktionen ist (sowas soll es geben!) und zuf\u00e4lligerweise auch ein Netflix-Abo zur Hand hat, darf also sehr gerne mal reinschauen. Solche Titel w\u00fcnsche ich mir \u00f6fters mal im Programm des Anbieters.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Olivia und Tim haben sich auseinandergelebt und beschlie\u00dfen sich zu trennen. Als Olivia die Wohnung verlassen will, steht sie jedoch vor einer sonderbaren Mauer. Alle Fenster sind ebenfalls verbarrikadiert und so bleibt nur die Flucht zu ebenfalls im Haus eingeschlossenen Nachbarn&#8230; Fazit In erster Linie punktet &#8220;Brick&#8221; durch seine ungew\u00f6hnliche Grundidee &#8211; obwohl diese schon stellenweise sehr frappierend an die &#8220;Cube&#8221;-Reihe erinnert. Durch das gebotene Setting ergab sich eine gewisse Unvorhersehbarkeit, bis eigentlich bis zum bitteren Ende beibehalten werden konnte und so zumindest eine einmalige Sichtung durchaus rechtfertigt. Geschickt werden hier dramatische Teilgeschichten zu einem interessanten Ganzen zusammengebastelt &#8211; obwohl diese im Nachhinein gesehen eher zum unwichtigen Nebenschauplatz wurden. Hierbei \u00fcberzeugte aber vor allem das Spiel der Hauptdarsteller &#8211; namentlich: Schweigh\u00f6fer, Fee und Lau &#8211; die sich hier teilweise zu Bestleitungen animiert haben. Es war also eine Freude den perfekt miteinander harmonierenden Pers\u00f6nlichkeiten zuzuschauen, weshalb das mysteri\u00f6se Grundger\u00fcst zus\u00e4tzlich bei Laune hielt &#8211; denn richtig viel Handlung gab es leider nicht. Man warf recht viele Fragen auf, bot ein paar interessante L\u00f6sungsans\u00e4tze, aber am Ende wurde das Treiben dann unerwartet bodenst\u00e4ndig (wenngleich schwer nachvollziehbar) aufgekl\u00e4rt. Optisch brauchte sich &#8220;Brick&#8221; nicht vor internationalen Produktionen verstecken und wird hoffentlich auch hierdurch gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit bei Netflix erreichen. Die Optik war sch\u00f6n klar, die Filter geschickt platziert und die Soundabmischung gelungen. Einzig die CGI-Effekte h\u00e4tten (grade beim Finale) einen Ticken h\u00fcbscher ausfallen k\u00f6nnen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Regisseur und Autor Philip Koch hat vielleicht ein wenig bei &#8220;Cube&#8221; und \u00e4hnlichen Konsorten abgeschaut, dennoch ein erfrischend innovatives Kammerspiel f\u00fcr den Streamingdienst an den Tag gelegt. &#8220;Brick&#8221; hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten &#8211; auch wenn die etwas doofe Aufkl\u00e4rung mindestens einen halben Punkt auf dem Wertungskonto gekostet hat. Wer ungew\u00f6hnliche Filme mag, nicht allergisch auf deutsche Produktionen ist (sowas soll es geben!) und zuf\u00e4lligerweise auch ein Netflix-Abo zur Hand hat, darf also sehr gerne mal reinschauen. 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