{"id":27626,"date":"2025-08-18T08:07:55","date_gmt":"2025-08-18T08:07:55","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27626"},"modified":"2025-08-18T08:07:55","modified_gmt":"2025-08-18T08:07:55","slug":"superman-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27626","title":{"rendered":"Superman (2025)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit seinem \u00f6ffentlichen &#8220;Outing&#8221; vor rund drei Jahren ist Superman mittlerweile zu einem normalen Teil der Gesellschaft geworden. Mit seinen Superkr\u00e4ften hat er schon vielen Menschen das Leben gerettet, sich mit seinem neusten Engagement allerdings stark in die Kritik gebracht. Er hat sich in den Krieg zweier L\u00e4nder eingemischt und Lex Luthor sieht genau hier einen Hebel, den Helden zu entmystifizieren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erst sp\u00e4t habe ich mich ein wenig vom Hype des neuen &#8220;Superman&#8221; packen lassen und zur Einstimmung noch einmal &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27540\">Man of Steel<\/a>&#8220;, &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27548\">Batman v Superman<\/a>&#8221; und sogar &#8220;<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27554\">Justice Leauge<\/a>&#8221; gesichtet. Auf eine weitere Ursprungsgeschichte hatte ich daher erst recht kein Bock, doch Regisseur James Gunn setzte hier genau richtig an, umriss die bisherigen Ereignisse mit kurzen Texteinblendungen und ging dann direkt in die Vollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurden viele bekannte Elemente aus der Superman-Saga verwendet, doch behutsame \u00c4nderungen lie\u00dfen diese in einem neuen Licht dastehen. Sicherlich hat Gunn keine gesteckten Grundwerte ver\u00e4ndert und die Vorlage verw\u00e4ssert, vielmehr mit witzigen Abwandlungen f\u00fcr ein gutes Gef\u00fchl von Fan-Service gesorgt. Alles f\u00fchlte sich angenehm vertraut und dennoch erfreulich frisch an &#8211; wovon ich im Vorfeld gar nicht ausgegangen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film war insgesamt sehr unterhaltsam gemacht. Stellenweise fast schon tiefgr\u00fcndige Dialoge wechselten sich mit prachtvoll gemachten Actionszenen ab und der Humor kam dabei nicht zu kurz. Zwar vermochte nicht jeder Gag zu z\u00fcnden, doch die Art des Humors an sich traf schon ziemlich gut meinen Nerv und f\u00fcgte sich nahtlos zu anderen Werken des Machers ein. Man hat bekannte Charaktere auf eigene Weise interpretiert, sich damit ein paar solide Alleinstellungsmerkmale geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue Superman-Darsteller (David Corenswet), sowie der restliche Cast (u.A. Rachel Brosnahan oder Nathan Fillion) haben mir gut gefallen und unterstrichen den modernen Ansatz der Produktion. Kurz musste ich mich hingegen an den glatzk\u00f6pfigen Nicholas Hoult gew\u00f6hnen, doch rasch zog seine charismatische Art ebenfalls in den Bann und die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Gene Hackman oder Kevin Spacey waren prima gef\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Effekte waren au\u00dferordentlich hochwertig gemacht und voll am Puls der Zeit. Die Verw\u00fcstung der St\u00e4dte, aber auch die kurz aufgezeigten &#8220;Taschenwelten&#8221; schauten prima aus und gaben keinen Grund zur Klage. Klingt zwar doof, aber andere Unternehmungen geben noch immer mehr Geld f\u00fcr bekannte Gesichter aus, sparen am CGI und brechen dann anscheinend lieber mit der Immersion &#8211; die hier durchwegs gegeben war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kritiken waren ordentlich, die Zuschauerzahlen \u00fcberraschend hoch, aber dennoch schwang bei mir eine leichte Skepsis mit. Eigentlich hat DC so viel mehr als Batman oder Superman zu bieten, doch scheinbar bringen nur diese Figuren den gro\u00dfen Erfolg und deren Geschichten m\u00fcssen irgendwie immer wiedergek\u00e4ut werden. James Gun konzentrierte sich hier gl\u00fccklicherweise auf das Wesentliche, sah einige oftmals servierte Dinge als gegeben und nahm sich ansonsten ein paar witzige Freiheiten heraus, ohne das Grundkonstrukt allzu heftig zu ver\u00e4ndern. Herausgekommen ist ein unerwartet frischer, zeitgem\u00e4\u00dfer Superheld, der mit witzigen Spr\u00fcchen, gro\u00dfartigen Bildern und hohem Erz\u00e4hltempo f\u00fcr Kurzweil sorgte und definitiv noch einmal \u00fcber die heimische Leinwand fliegen darf!<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit seinem \u00f6ffentlichen &#8220;Outing&#8221; vor rund drei Jahren ist Superman mittlerweile zu einem normalen Teil der Gesellschaft geworden. Mit seinen Superkr\u00e4ften hat er schon vielen Menschen das Leben gerettet, sich mit seinem neusten Engagement allerdings stark in die Kritik gebracht. Er hat sich in den Krieg zweier L\u00e4nder eingemischt und Lex Luthor sieht genau hier einen Hebel, den Helden zu entmystifizieren\u2026 Fazit Erst sp\u00e4t habe ich mich ein wenig vom Hype des neuen &#8220;Superman&#8221; packen lassen und zur Einstimmung noch einmal &#8220;Man of Steel&#8220;, &#8220;Batman v Superman&#8221; und sogar &#8220;Justice Leauge&#8221; gesichtet. Auf eine weitere Ursprungsgeschichte hatte ich daher erst recht kein Bock, doch Regisseur James Gunn setzte hier genau richtig an, umriss die bisherigen Ereignisse mit kurzen Texteinblendungen und ging dann direkt in die Vollen. Es wurden viele bekannte Elemente aus der Superman-Saga verwendet, doch behutsame \u00c4nderungen lie\u00dfen diese in einem neuen Licht dastehen. Sicherlich hat Gunn keine gesteckten Grundwerte ver\u00e4ndert und die Vorlage verw\u00e4ssert, vielmehr mit witzigen Abwandlungen f\u00fcr ein gutes Gef\u00fchl von Fan-Service gesorgt. Alles f\u00fchlte sich angenehm vertraut und dennoch erfreulich frisch an &#8211; wovon ich im Vorfeld gar nicht ausgegangen war. Der Film war insgesamt sehr unterhaltsam gemacht. Stellenweise fast schon tiefgr\u00fcndige Dialoge wechselten sich mit prachtvoll gemachten Actionszenen ab und der Humor kam dabei nicht zu kurz. Zwar vermochte nicht jeder Gag zu z\u00fcnden, doch die Art des Humors an sich traf schon ziemlich gut meinen Nerv und f\u00fcgte sich nahtlos zu anderen Werken des Machers ein. Man hat bekannte Charaktere auf eigene Weise interpretiert, sich damit ein paar solide Alleinstellungsmerkmale geschaffen. Der neue Superman-Darsteller (David Corenswet), sowie der restliche Cast (u.A. Rachel Brosnahan oder Nathan Fillion) haben mir gut gefallen und unterstrichen den modernen Ansatz der Produktion. Kurz musste ich mich hingegen an den glatzk\u00f6pfigen Nicholas Hoult gew\u00f6hnen, doch rasch zog seine charismatische Art ebenfalls in den Bann und die gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen von Gene Hackman oder Kevin Spacey waren prima gef\u00fcllt. Die Effekte waren au\u00dferordentlich hochwertig gemacht und voll am Puls der Zeit. Die Verw\u00fcstung der St\u00e4dte, aber auch die kurz aufgezeigten &#8220;Taschenwelten&#8221; schauten prima aus und gaben keinen Grund zur Klage. Klingt zwar doof, aber andere Unternehmungen geben noch immer mehr Geld f\u00fcr bekannte Gesichter aus, sparen am CGI und brechen dann anscheinend lieber mit der Immersion &#8211; die hier durchwegs gegeben war. Die Kritiken waren ordentlich, die Zuschauerzahlen \u00fcberraschend hoch, aber dennoch schwang bei mir eine leichte Skepsis mit. Eigentlich hat DC so viel mehr als Batman oder Superman zu bieten, doch scheinbar bringen nur diese Figuren den gro\u00dfen Erfolg und deren Geschichten m\u00fcssen irgendwie immer wiedergek\u00e4ut werden. James Gun konzentrierte sich hier gl\u00fccklicherweise auf das Wesentliche, sah einige oftmals servierte Dinge als gegeben und nahm sich ansonsten ein paar witzige Freiheiten heraus, ohne das Grundkonstrukt allzu heftig zu ver\u00e4ndern. Herausgekommen ist ein unerwartet frischer, zeitgem\u00e4\u00dfer Superheld, der mit witzigen Spr\u00fcchen, gro\u00dfartigen Bildern und hohem Erz\u00e4hltempo f\u00fcr Kurzweil sorgte und definitiv noch einmal \u00fcber die heimische Leinwand fliegen darf! 8\/10 Fotocopyright: Warner Bros.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":27627,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[42,11,17,36],"class_list":["post-27626","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-action","tag-besprechung","tag-dc","tag-fantasy"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=27626"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28035,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/27626\/revisions\/28035"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/27627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=27626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=27626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=27626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}