{"id":27930,"date":"2025-08-11T13:18:33","date_gmt":"2025-08-11T13:18:33","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27930"},"modified":"2025-08-11T13:18:33","modified_gmt":"2025-08-11T13:18:33","slug":"28-years-later","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=27930","title":{"rendered":"28 Years Later"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>28 Jahre ist es her, seitdem eine schlimme Seuche \u00fcber England hergezogen ist und die Grenzen abgeschottet wurden. Spike lebt in einer kleinen Gemeinschaft, die sich auf eine benachbarte Insel gerettet haben und sich bei Ebbe hin und wieder ins ehemalige K\u00f6nigreich trauen. Nachdem er von einem Vater allerdings schwer entt\u00e4uscht wurde, beschlie\u00dft er kurzerhand mit seiner kranken Mutter zu t\u00fcrmen und den ehemaligen Arzt des Dorfes auf dem von Zombies bev\u00f6lkerten Festland zu suchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8220;28&#8221;-Reihe war seit jeher f\u00fcr unkonventionelle Herangehensweisen ans Zombie-Thema bekannt und auch hier ist sich der renommierte Regisseur Danny Boyle mal wieder einmal selbst treu geblieben. Auch wenn vielleicht nicht alle Ideen aus seiner eigenen Feder stammten, so nahm er sich doch einigen interessanten Aspekten an und konnte tats\u00e4chlich ein wenig frischen Wind in die ausgelaugte Materie bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abschottung Englands ist nichts Neues (u.A. gesehen in &#8220;Doomsday&#8221;), dennoch wirkt die Angelegenheiten vor realen Hintergr\u00fcnden (Austritt aus der EU) noch ein wenig beklemmender. Man f\u00fchlt, wie sehr die Menschen im Stich gelassen wurden und bekommt wohl zurecht wenig von m\u00f6glichen Hilfen aus dem Ausland mit. Hat man die Sache mit &#8220;Corona&#8221; noch im Hinterkopf, tut sich sowieso wieder G\u00e4nsehaut auf &#8211; schlie\u00dflich war die Inszenierung hier recht glaubhaft gestaltet und lebte weniger von unn\u00f6tiger Effekthascherei.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Effekte. Die Zombies waren toll gestaltet und bei Ihnen wurde auch nicht an blanken Details gespart. Die Masken waren super und deren unterschiedliche Auspr\u00e4gung (schnelle und langsame Vertreter) sehr witzig gelungen. Allgemein gefiel mir die d\u00fcstere und dennoch von Hoffnung durchzogene Atmosph\u00e4re, die mit teils wirklich tollen Bildern eingefangen wurde. Es f\u00fchlte sich nicht so sehr nach absolut zerst\u00f6rtem Endzeit-Setting, vielmehr einem neuen Aufbl\u00fchen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt gab es ein paar au\u00dfergew\u00f6hnlich gute Gedanken, um das ausgelutschte Setting mit neuen Aspekten zu bereichern. So unterschied sich nicht nur die Darstellung der Untoten, auch manch Verhaltensweise vom \u00fcblichen Rest &#8211; was \u00fcbrigens auch f\u00fcr die \u00dcberlebenden der menschlichen Zivilisation galt. Ich m\u00f6chte hier nur nicht zu viel spoilern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut gemacht, besonders stach nat\u00fcrlich der kleine Spike (gespielt von Alfie Williams) und sein Filmvater (Aaron Taylor-Johnson) hervor. Ralph Fiennes hatte allerdings auch eine ungew\u00f6hnliche, wie toll von ihm verk\u00f6rperte Nebenrolle, die in entscheidenden Momenten so richtig unter die Haut ging. Man musste allerdings erst zweimal hinschauen, um den profilierten Akteur zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lange hats gedauert und grunds\u00e4tzlich hat Boyle mit seinem Team auch abgeliefert. &#8220;28 Years Later&#8221; h\u00e4tte man streng genommen sicherlich nicht gebracht, doch immerhin hob sich das gef\u00fchlt ewig erarbeitete Ergebnis schon ein bisschen inmitten unz\u00e4hliger Konkurrenten hervor. Trotz anschaulicher Aufmachung und originellen Ans\u00e4tzen konnte mich das Werk noch nicht vollends f\u00fcr sich begeistern, dennoch w\u00e4re ich bei m\u00f6glichen Fortsetzung (eine neue Trilogie wurde in Aussicht gestellt) wieder mit dabei!<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt 28 Jahre ist es her, seitdem eine schlimme Seuche \u00fcber England hergezogen ist und die Grenzen abgeschottet wurden. Spike lebt in einer kleinen Gemeinschaft, die sich auf eine benachbarte Insel gerettet haben und sich bei Ebbe hin und wieder ins ehemalige K\u00f6nigreich trauen. Nachdem er von einem Vater allerdings schwer entt\u00e4uscht wurde, beschlie\u00dft er kurzerhand mit seiner kranken Mutter zu t\u00fcrmen und den ehemaligen Arzt des Dorfes auf dem von Zombies bev\u00f6lkerten Festland zu suchen\u2026 Fazit Die &#8220;28&#8221;-Reihe war seit jeher f\u00fcr unkonventionelle Herangehensweisen ans Zombie-Thema bekannt und auch hier ist sich der renommierte Regisseur Danny Boyle mal wieder einmal selbst treu geblieben. Auch wenn vielleicht nicht alle Ideen aus seiner eigenen Feder stammten, so nahm er sich doch einigen interessanten Aspekten an und konnte tats\u00e4chlich ein wenig frischen Wind in die ausgelaugte Materie bringen. Die Abschottung Englands ist nichts Neues (u.A. gesehen in &#8220;Doomsday&#8221;), dennoch wirkt die Angelegenheiten vor realen Hintergr\u00fcnden (Austritt aus der EU) noch ein wenig beklemmender. Man f\u00fchlt, wie sehr die Menschen im Stich gelassen wurden und bekommt wohl zurecht wenig von m\u00f6glichen Hilfen aus dem Ausland mit. Hat man die Sache mit &#8220;Corona&#8221; noch im Hinterkopf, tut sich sowieso wieder G\u00e4nsehaut auf &#8211; schlie\u00dflich war die Inszenierung hier recht glaubhaft gestaltet und lebte weniger von unn\u00f6tiger Effekthascherei. Apropos Effekte. Die Zombies waren toll gestaltet und bei Ihnen wurde auch nicht an blanken Details gespart. Die Masken waren super und deren unterschiedliche Auspr\u00e4gung (schnelle und langsame Vertreter) sehr witzig gelungen. Allgemein gefiel mir die d\u00fcstere und dennoch von Hoffnung durchzogene Atmosph\u00e4re, die mit teils wirklich tollen Bildern eingefangen wurde. Es f\u00fchlte sich nicht so sehr nach absolut zerst\u00f6rtem Endzeit-Setting, vielmehr einem neuen Aufbl\u00fchen an. Wie bereits erw\u00e4hnt gab es ein paar au\u00dfergew\u00f6hnlich gute Gedanken, um das ausgelutschte Setting mit neuen Aspekten zu bereichern. So unterschied sich nicht nur die Darstellung der Untoten, auch manch Verhaltensweise vom \u00fcblichen Rest &#8211; was \u00fcbrigens auch f\u00fcr die \u00dcberlebenden der menschlichen Zivilisation galt. Ich m\u00f6chte hier nur nicht zu viel spoilern. Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut gemacht, besonders stach nat\u00fcrlich der kleine Spike (gespielt von Alfie Williams) und sein Filmvater (Aaron Taylor-Johnson) hervor. Ralph Fiennes hatte allerdings auch eine ungew\u00f6hnliche, wie toll von ihm verk\u00f6rperte Nebenrolle, die in entscheidenden Momenten so richtig unter die Haut ging. Man musste allerdings erst zweimal hinschauen, um den profilierten Akteur zu erkennen. Lange hats gedauert und grunds\u00e4tzlich hat Boyle mit seinem Team auch abgeliefert. &#8220;28 Years Later&#8221; h\u00e4tte man streng genommen sicherlich nicht gebracht, doch immerhin hob sich das gef\u00fchlt ewig erarbeitete Ergebnis schon ein bisschen inmitten unz\u00e4hliger Konkurrenten hervor. 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