{"id":28127,"date":"2025-08-22T10:05:02","date_gmt":"2025-08-22T10:05:02","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28127"},"modified":"2025-08-22T10:05:02","modified_gmt":"2025-08-22T10:05:02","slug":"mission-impossible-the-final-reckoning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28127","title":{"rendered":"Mission: Impossible &#8211; The Final Reckoning"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die freigesetzte k\u00fcnstliche Intelligenz hat sich weltweit ausbreiten und bereits diverse Atomwaffensteuerungen unterschiedlicher Regierungen in seinen Besitz bringen k\u00f6nnte. Ethan und seinem Team bleibt nicht mehr viel Zeit, um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern und die Menschheit somit zu retten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Getreu dem Motto &#8220;H\u00f6her, schneller und weiter&#8221; wollte sich diese Fortsetzung auch nicht Lumpen lassen und der markanten Agenten-Reihe einen pomp\u00f6sen Abschluss verleihen. Ich habe mir extra noch einmal den direkten Vorg\u00e4nger angeschaut und gestern Abend voller Freude den Stream von &#8220;The Final Reckoning&#8221; gestartet &#8211; doch bereits nach kurzer Zeit war zu versp\u00fcren: wir werden keine Freunde.<\/p>\n\n\n\n<p>Als IT`ler knabbere ich noch immer an der seltsamen Handlung rund um die &#8220;omin\u00f6se&#8221; Entit\u00e4t, die abstruse Ziele verfolgt und dabei nicht immer (f\u00fcr den Zuschauer) logische Wege beschreitet. Ethan und Konsorten k\u00f6nnen diesen nat\u00fcrlich problemlos folgen und mit seltsam konstruierten USB-Dongeln vermeintlich Einhalt gew\u00e4hren. D\u00fcrfte sogar f\u00fcr Unkundige recht bizarr und zuweilen schwierig nachvollziehbar erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ansonsten war der Erz\u00e4hlfluss auch nicht unbedingt optimal. Fans gro\u00dfartiger Actionszenen werden entt\u00e4uscht, selbst auf der Zielgeraden finden sich kaum erw\u00e4hnenswerte Highlights diesbez\u00fcglich. Hier hatte der Vorg\u00e4nger die Nase deutlich vorn &#8211; &#8220;The Final Reckoning&#8221; jedoch positioniert sich hier eher als &#8220;Abschiedsfilm&#8221;, der mit unz\u00e4hligen R\u00fcckblenden und traurigen Hundeblicken allerseits mit dem Kapitel &#8220;Mission: Impossible&#8221; endg\u00fcltig anschlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise steht die Reihe f\u00fcr waghalsige Stunts und atemberaubender Technik, hier gibt&#8217;s davon bestenfalls ein paar Ans\u00e4tze zu notieren. W\u00e4hrend es beispielsweise eine nett gemachte Tauchszene gab, war diese eigentlich viel zu langatmig und bereits erw\u00e4hnte R\u00fcckblenden zu schlecht integriert ausgefallen. Vielleicht war es Absicht, aber mir ist Art und H\u00e4ufigkeit der Ausschnitte aus s\u00e4mtlichen alten Streifen zu nervig aufgefallen. Vor allem, weil man bestimmte Momente einfach immer wieder wiederholt hatte &#8211; so als h\u00e4tte man 5 Minuten zuvor nicht richtig aufgepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Riege der Darsteller war abermals sehr beachtlich, allerdings auch ein wenig lustlos und zu bem\u00fcht &#8211; so mein bescheidener Eindruck. Crusie schien irgendwie st\u00e4ndig mit den Falten seines Gesichtes zu k\u00e4mpfen und nuschelte oft in bester Till Schwaiger-Manier vor sich hin, der Rest versuchte stets ein Tr\u00e4nchen rauszudr\u00fccken, dramatische Situation und bevorstehende Trennung mitrei\u00dfend zu pr\u00e4sentieren. Sorry, wirkte auf mich zu gek\u00fcnstelt und nicht unbedingt n\u00f6tig &#8211; vielleicht ist ja noch nicht alles verloren und irgendwann greift Paramount mal wieder auf sie zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Wiederholende Zusammenschnitte, teils unn\u00f6tig lange Dialoge und einige viel zu ausschweifende Tauchg\u00e4nge nagen an der Geduld und kratzten knapp an der drei Stunden-Marke &#8211; was selbst f\u00fcr hartgesottene Fans einen Hauch zu deftig sein d\u00fcrfte. Mit etwas mehr Schwung, aber besonders einer besser geschriebenen und glaubw\u00fcrdigerem Geschichte h\u00e4tte dies ein w\u00fcrdiger Abschluss werden k\u00f6nnen. So bleibt es bei einem soliden Blockbuster mit echt guten, aber eben auch echt schwachen Momenten und einer viel zu langen Gesamtspielzeit.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Paramount Pictures (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die freigesetzte k\u00fcnstliche Intelligenz hat sich weltweit ausbreiten und bereits diverse Atomwaffensteuerungen unterschiedlicher Regierungen in seinen Besitz bringen k\u00f6nnte. Ethan und seinem Team bleibt nicht mehr viel Zeit, um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern und die Menschheit somit zu retten&#8230; Fazit Getreu dem Motto &#8220;H\u00f6her, schneller und weiter&#8221; wollte sich diese Fortsetzung auch nicht Lumpen lassen und der markanten Agenten-Reihe einen pomp\u00f6sen Abschluss verleihen. Ich habe mir extra noch einmal den direkten Vorg\u00e4nger angeschaut und gestern Abend voller Freude den Stream von &#8220;The Final Reckoning&#8221; gestartet &#8211; doch bereits nach kurzer Zeit war zu versp\u00fcren: wir werden keine Freunde. Als IT`ler knabbere ich noch immer an der seltsamen Handlung rund um die &#8220;omin\u00f6se&#8221; Entit\u00e4t, die abstruse Ziele verfolgt und dabei nicht immer (f\u00fcr den Zuschauer) logische Wege beschreitet. Ethan und Konsorten k\u00f6nnen diesen nat\u00fcrlich problemlos folgen und mit seltsam konstruierten USB-Dongeln vermeintlich Einhalt gew\u00e4hren. D\u00fcrfte sogar f\u00fcr Unkundige recht bizarr und zuweilen schwierig nachvollziehbar erscheinen. Ansonsten war der Erz\u00e4hlfluss auch nicht unbedingt optimal. Fans gro\u00dfartiger Actionszenen werden entt\u00e4uscht, selbst auf der Zielgeraden finden sich kaum erw\u00e4hnenswerte Highlights diesbez\u00fcglich. Hier hatte der Vorg\u00e4nger die Nase deutlich vorn &#8211; &#8220;The Final Reckoning&#8221; jedoch positioniert sich hier eher als &#8220;Abschiedsfilm&#8221;, der mit unz\u00e4hligen R\u00fcckblenden und traurigen Hundeblicken allerseits mit dem Kapitel &#8220;Mission: Impossible&#8221; endg\u00fcltig anschlie\u00dft. Normalerweise steht die Reihe f\u00fcr waghalsige Stunts und atemberaubender Technik, hier gibt&#8217;s davon bestenfalls ein paar Ans\u00e4tze zu notieren. W\u00e4hrend es beispielsweise eine nett gemachte Tauchszene gab, war diese eigentlich viel zu langatmig und bereits erw\u00e4hnte R\u00fcckblenden zu schlecht integriert ausgefallen. Vielleicht war es Absicht, aber mir ist Art und H\u00e4ufigkeit der Ausschnitte aus s\u00e4mtlichen alten Streifen zu nervig aufgefallen. Vor allem, weil man bestimmte Momente einfach immer wieder wiederholt hatte &#8211; so als h\u00e4tte man 5 Minuten zuvor nicht richtig aufgepasst. Die Riege der Darsteller war abermals sehr beachtlich, allerdings auch ein wenig lustlos und zu bem\u00fcht &#8211; so mein bescheidener Eindruck. Crusie schien irgendwie st\u00e4ndig mit den Falten seines Gesichtes zu k\u00e4mpfen und nuschelte oft in bester Till Schwaiger-Manier vor sich hin, der Rest versuchte stets ein Tr\u00e4nchen rauszudr\u00fccken, dramatische Situation und bevorstehende Trennung mitrei\u00dfend zu pr\u00e4sentieren. Sorry, wirkte auf mich zu gek\u00fcnstelt und nicht unbedingt n\u00f6tig &#8211; vielleicht ist ja noch nicht alles verloren und irgendwann greift Paramount mal wieder auf sie zur\u00fcck. Wiederholende Zusammenschnitte, teils unn\u00f6tig lange Dialoge und einige viel zu ausschweifende Tauchg\u00e4nge nagen an der Geduld und kratzten knapp an der drei Stunden-Marke &#8211; was selbst f\u00fcr hartgesottene Fans einen Hauch zu deftig sein d\u00fcrfte. 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