{"id":28159,"date":"2025-08-25T10:16:39","date_gmt":"2025-08-25T10:16:39","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28159"},"modified":"2025-08-27T13:51:19","modified_gmt":"2025-08-27T13:51:19","slug":"bangkok-dangerous-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28159","title":{"rendered":"Bangkok Dangerous (2008)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Joe ist es langsam an der Zeit, seinen Job als Auftragskiller an den Nagel zu h\u00e4ngen und endlich sesshaft zu werden. Zum Abschluss seiner Kariere winken noch vier Ziele in Thailand und dann soll es mit dem kriminellen Treiben ein Ende haben. Leider geraten die Dinge ein wenig aus dem Lot und der Ruhestand r\u00fcckt erst einmal in die Ferne\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Original zu <a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=15606\">Bangkok Dangerous<\/a> (ebenfalls von den Pang-Br\u00fcdern verfilmt) hat mir ganz gut gefallen, doch das Remake hatte mich damals wie heute weniger von sich \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Im Kern bleibts zwar noch ein solider Actiontitel, doch Inszenierung und Darsteller wollten nicht so recht munden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst fiel die stark gefilterte, blaustichige und somit \u00e4u\u00dferst kalte Optik ins Auge. Eigentlich passend f\u00fcr das Genre, doch irgendwie nicht so effizient wie von den Machern vielleicht gehofft. Der Film hatte somit einen eher billig wirkenden Look und dieser nicht unerhebliche St\u00f6rfaktor zog sich dann konsequent durch das gesamte Geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Cage wirkte irgendwie lustlos und vielleicht auch wegen seiner wilden Haarpracht etwas befremdlich. Irgendwie nahm man ihm die Rolle als skrupelloser Auftragskiller nicht ab und konnte sich auch nur schwerlich in seine Lage hineindenken &#8211; so sehr man sich auch bem\u00fchte. Man verstand seine innerlichen Konflikte ansatzweise, konnte mit seiner Mimik <\/p>\n\n\n\n<p>Die Action &#8211; eigentlich ein wichtiger Kernpunkt &#8211; war ordentlich gemacht, warf aber nicht vom Hocker. Hier hakte vielleicht auch ein bisschen das Zusammenspiel mit der nicht ganz zufriedenstellenden Optik, die ein wenig nach Amateurstreifen ausschaute, entsprechende Schusswechsel nicht besser wirken lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung bestand aus Versatzst\u00fccken der Vorlage und ein paar neuen Akzenten, machte aber trotzdem keinen allzu frischen Eindruck. Schade, dass die Impressionen aus Thailand dabei nicht so m\u00e4chtig waren, um dieses Manko einigerma\u00dfen zu \u00fcbert\u00fcnchen. Zeigte man zu Beginn noch ein paar interessante Ausschnitte aus der Hauptstadt, verlor sich das Interesse an der Darstellung der fremden Kultur leider sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal ob als Remake, Neuinterpretation oder einfach f\u00fcr sich gesehen. Die 2008er Variante von &#8220;Bangkok Dangerous&#8221; bot zwar solide Kost, konnte aber nirgends so richtig \u00fcberzeugen und machte vergeudetes Potential an Ecken sichtbar. Dank Nicolas Cage vermeintlich ein Blick wert, in Wahrheit jedoch schon einer seiner deutlich schw\u00e4cheren Titel, fernab der einstigen Blockbuster.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt F\u00fcr Joe ist es langsam an der Zeit, seinen Job als Auftragskiller an den Nagel zu h\u00e4ngen und endlich sesshaft zu werden. Zum Abschluss seiner Kariere winken noch vier Ziele in Thailand und dann soll es mit dem kriminellen Treiben ein Ende haben. Leider geraten die Dinge ein wenig aus dem Lot und der Ruhestand r\u00fcckt erst einmal in die Ferne\u2026 Fazit Das Original zu Bangkok Dangerous (ebenfalls von den Pang-Br\u00fcdern verfilmt) hat mir ganz gut gefallen, doch das Remake hatte mich damals wie heute weniger von sich \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Im Kern bleibts zwar noch ein solider Actiontitel, doch Inszenierung und Darsteller wollten nicht so recht munden. Zun\u00e4chst fiel die stark gefilterte, blaustichige und somit \u00e4u\u00dferst kalte Optik ins Auge. Eigentlich passend f\u00fcr das Genre, doch irgendwie nicht so effizient wie von den Machern vielleicht gehofft. Der Film hatte somit einen eher billig wirkenden Look und dieser nicht unerhebliche St\u00f6rfaktor zog sich dann konsequent durch das gesamte Geschehen. Cage wirkte irgendwie lustlos und vielleicht auch wegen seiner wilden Haarpracht etwas befremdlich. Irgendwie nahm man ihm die Rolle als skrupelloser Auftragskiller nicht ab und konnte sich auch nur schwerlich in seine Lage hineindenken &#8211; so sehr man sich auch bem\u00fchte. Man verstand seine innerlichen Konflikte ansatzweise, konnte mit seiner Mimik Die Action &#8211; eigentlich ein wichtiger Kernpunkt &#8211; war ordentlich gemacht, warf aber nicht vom Hocker. Hier hakte vielleicht auch ein bisschen das Zusammenspiel mit der nicht ganz zufriedenstellenden Optik, die ein wenig nach Amateurstreifen ausschaute, entsprechende Schusswechsel nicht besser wirken lie\u00df. Die Handlung bestand aus Versatzst\u00fccken der Vorlage und ein paar neuen Akzenten, machte aber trotzdem keinen allzu frischen Eindruck. Schade, dass die Impressionen aus Thailand dabei nicht so m\u00e4chtig waren, um dieses Manko einigerma\u00dfen zu \u00fcbert\u00fcnchen. Zeigte man zu Beginn noch ein paar interessante Ausschnitte aus der Hauptstadt, verlor sich das Interesse an der Darstellung der fremden Kultur leider sp\u00fcrbar. Egal ob als Remake, Neuinterpretation oder einfach f\u00fcr sich gesehen. Die 2008er Variante von &#8220;Bangkok Dangerous&#8221; bot zwar solide Kost, konnte aber nirgends so richtig \u00fcberzeugen und machte vergeudetes Potential an Ecken sichtbar. Dank Nicolas Cage vermeintlich ein Blick wert, in Wahrheit jedoch schon einer seiner deutlich schw\u00e4cheren Titel, fernab der einstigen Blockbuster. 5\/10 Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28160,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-28159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28159"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28169,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28159\/revisions\/28169"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}