{"id":28245,"date":"2025-09-18T11:52:07","date_gmt":"2025-09-18T11:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28245"},"modified":"2025-09-18T11:52:07","modified_gmt":"2025-09-18T11:52:07","slug":"die-sony-bravia-theatre-bar-6-im-kurzcheck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28245","title":{"rendered":"Die Sony Bravia Theatre Bar 6 im Kurzcheck"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Aufgrund von Software-Problemen ging die Soundbar schneller zur\u00fcck, als ich Fotos davon machen konnte. Da dieses Review aber schonmal geschrieben wurde, m\u00f6chte ich es trotzdem online stellen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Einleitende Worte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Heimkino per se, also eigentlich alles was Bild und Ton betrifft, geh\u00f6rt zu meinen Steckenpferden und so teste ich gerne mit neuen Ger\u00e4tschaften herum, baue Wohn- und mittlerweile auch das Schlafzimmer regelm\u00e4\u00dfig um. Nachdem ich relativ lange Zeit zufrieden mit der Samsung Q900-Soundbar war, bin ich vor knapp einem Jahr wieder auf meinen alten Marantz-AVR umgestiegen und stellte mir wieder gro\u00dfe Standboxen auf. Besonders bei (Film-)Musik machte sich die klassische Konstellation wesentlich besser und nat\u00fcrlich war der Raumklang bei echten an der Decke befestigten Lautsprechern noch einmal eine andere Nummer. Die Samsung wanderte mit Subwoofern und Rear-Speakern ins Schlafzimmer, doch im Wohnzimmer musste trotz gro\u00dfer Zufriedenheit etwas neues her. Zwar macht der umschlie\u00dfende Sound richtig Spa\u00df, doch manchmal m\u00f6chte man einfach nur ein paar ruhigere Titel schauen oder schlichtweg ein wenig zocken &#8211; ohne die volle Dr\u00f6hnung von allen Seiten zu erhalten. Eine neue Soundbar (ohne maximale Ausbaustufe, aber zumindest mit kr\u00e4ftigem Bass) musste her und die Wahl fiel nun auf die Sony Bravia Theatre Bar 6 &#8211; die mit knappen 400 Euro absolut im Budget lag und eine Chance verdient hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lieferumfang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Soundbar kommt zwar ohne Rear-Speaker, daf\u00fcr aber mit einem mittelgro\u00dfen und mit rund 7kg recht massiven Subwoofer daher. Ansonsten befanden sich noch zwei F\u00fc\u00dfe (zum Aufbocken), ein HDMI-Kabel, zwei Stromkabel und nat\u00fcrlich eine Fernbedienung im Lieferumfang. Schon w\u00e4hrend dem Auspacken sprang der QR-Code zum Herunterlagen der Bravia-App ins Auge &#8211; welche ich sogleich w\u00e4hrend dem Verkabeln auf meinem Smartphone herunterladen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufbau und Einrichtung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufbau war so simpel, wie schmerzfrei. HDMI Kabel zum Fernseher (eARC-Anschluss) und zweimal Strom (Bar und Subwoofer) in die Steckdose. Die App auf dem Handy hat das Ger\u00e4t sofort gefunden und ein kleiner Assistent (&#8220;Wie weit sitzen sie von den Ger\u00e4ten entfernt?&#8221;, &#8220;Wie hoch ist die Zimmerdecke?&#8221; oder &#8220;Welchen Namen soll das Ger\u00e4t erhalten?&#8221;) war schnell durchgeklickt und dann ging es eigentlich schon los. Ich habe die erste Blu-Ray (Atmos-Demo-Disc) eingelegt und einfach mal den Standard-Klang auf mich wirken lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klang und Einstellm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Klang war von Haus aus schon recht gut. Der Subwoofer stand zun\u00e4chst auf 0, sp\u00e4ter habe ich ihn dann auf 6 (von 10) justiert und der Druck war nun sehr ordentlich. Beim eigentlichen Sound kann zwischen drei verschiedenen Profilen gewechselt werden, wobei mir hier die empfohlene Variante von Sony (&#8220;Vertical Surround Engine&#8221;) am besten gefallen hat. Die R\u00e4umlichkeit war hierbei sehr gut, die B\u00fchne f\u00fchlt sich richtig breit an und sogar von Oben schienen Ger\u00e4usche auf den Sitzplatz zuzukommen &#8211; allerdings nur bei entsprechenden (Atoms-)Inhalten. Lag normales 5.1 an, war die Weite kaum noch gegeben und die Soundbar f\u00fchlte sich schlichtweg nur wie eine (leichte) Verbesserung zum TV-Ton an. Alles war etwas lauter und kr\u00e4ftiger, daf\u00fcr aber recht zentral zu verorten und wenig einh\u00fcllend.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Lautst\u00e4rke 60 (von 100) lie\u00df sich mein Wohnzimmer (ca. 25m\u00b2) sehr laut beschallen, weshalb sich auch Besitzer gr\u00f6\u00dferer R\u00e4umlichkeiten keine Gedanken machen sollten. Die Bar hat ordentlich Reserven und &#8220;verzieht&#8221; auch nicht bei h\u00f6heren Pegeln &#8211; die ich jedoch nur kurz angestimmt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Highlight waren die klaren Dialoge, die sogar mein gro\u00dfes 5.1.2-Setup in den Schatten stellten. Selbst mit verschiedenen Center-Lautsprechern und diversen Einstellungen (Center-Lautst\u00e4rke erh\u00f6hen, Dialog-Anpassung verwenden, etc.) bin ich nicht auf den Level der Sony Soundbar gekommen. Die Sprachverst\u00e4ndlichkeit kann durch &#8220;Sony Voice Zoom&#8221; (nur mit kompatiblen Sony-TVs!) wohl noch einmal verbessert werden, doch das Ergebnis ohne diese KI-Unterst\u00fctzung schl\u00e4gt schon alles, was ich bisher von Samsung, LG und Konsorten kannte &#8211; und eben auch meinen guten alten Marantz-AVR.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Musikwiedergabe vom Handy via Bluetooth war unkompliziert einzurichten und \u00fcberzeugte klanglich absolut. Haben meine bisherigen Soundbars doch recht flach und eingeschr\u00e4nkt geklungen, er\u00f6ffnete sich auch hier eine breitere B\u00fchne mit sch\u00f6nen Bassfundament. L\u00e4sst sich am besten mit einem gro\u00dfen Bluetooth-Speaker der &#8220;Party-Klasse&#8221; vergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der APP k\u00f6nnen wir dann noch die Abst\u00e4nde zu Soundbar und Subwoofer einstellen, Bass-Pegel regulieren, eine Dynamik-Kompression (f\u00fcr das Anheben leiser Inhalte) aktivieren oder schlichtweg ein Firmware-Update der Ger\u00e4te veranlassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Softwareprobleme<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Meine Soundbar setzte sich jedes Mal exakt nach 7 Minuten auf Werkeinstellungen zur\u00fcck, sprich Ton, Lautst\u00e4rke und Basspegel ver\u00e4nderten sich selbstst\u00e4ndig. Ein Werksrest bracht keine Besserung. Laut App war die Bar auf aktuellem Stand, doch ein manuelles Update per USB brachte dann eine weitaus aktuellere Version der Firmware &#8211; und neue Probleme. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei jedem Einschalten startete fortan JEDES MAL der Einricht-Assistent und fragte erst einmal nach Handy-Kopplung, Sitzabst\u00e4nden und setzte die restliche Einstellungen erwartungsgem\u00e4\u00df auch wieder zur\u00fcck. Ein Film lief dann ordentlich durch, bei n\u00e4chsten war auf einmal kein Ton mehr zu h\u00f6ren &#8211; bis zum Ziehen des Netzsteckers, bei dem dann die ganze Einrichtung wieder von vorne begann&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Getestet habe ich den Klangriegel an zwei unterschiedlichen TVs (Samsung mit eARC und LG mit ARC), doch keine Besserung. Da ich von einem Montags-Modell (wie einst bei der Bose Soundbar) ausgehe, m\u00f6chte ich diese Fehler nicht bei der Bewertung ber\u00fccksichtigen. Es handelte sich \u00fcbrigens auch um Vorf\u00fchrware vom \u00f6rtlichen Elektronikh\u00e4ndler.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ausgewogener Klang<\/li>\n\n\n\n<li>klare Dialoge<\/li>\n\n\n\n<li>hohe Lautst\u00e4rke<\/li>\n\n\n\n<li>solider Bass<\/li>\n\n\n\n<li>ausgezeichnete Musikwiedergabe<\/li>\n\n\n\n<li>wahrnehmbarer 3D-Effekt bei entsprechenden Inhalten<\/li>\n\n\n\n<li>sch\u00f6nes, schlichtes Design<\/li>\n\n\n\n<li>unkomplizierte Einrichtung<\/li>\n\n\n\n<li>Subwoofer im Lieferumfang<\/li>\n\n\n\n<li>\u00fcbersichtlich gestaltete App<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>bei mir: diverse Software-Bugs (ohne Punktabzug)<\/li>\n\n\n\n<li>Raumklang bei nicht Atmos-Inhalten eher mau<\/li>\n\n\n\n<li>nur ein HDMI-Anschluss<\/li>\n\n\n\n<li>kein Display<\/li>\n\n\n\n<li>keine Steuertasten an der Soundbar (au\u00dfer Ein-\/Aus)<\/li>\n\n\n\n<li>&#8220;Voice Zoom&#8221; zur weiteren Dialogverbesserung nur mit kompatiblen Bravia-Fernsehern<\/li>\n\n\n\n<li>keine Rear-Lautsprecher enthalten oder \u00fcberhaupt koppelbar -> kein Effekt im hinteren Bereich<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr knapp 400 Euro liefert uns Sony eine Soundbar, die weitaus mehr kann, als nur den d\u00fcnnen TV-Sound aufzubessern. Eigentlich wollte ich nur den Klang von einfachen Inhalten (TV-Programm, Thrillern, Krimis, etc.) etwas verst\u00e4rken, doch mittlerweile lief auch schon der ein oder andere Blockbuster mit der Anlage. Nat\u00fcrlich vermisse ich den umh\u00fcllenden Sound von allen Seiten (besonders von Hinten und von Oben), doch klare Dialoge (auch gegen\u00fcber meinem gro\u00dfen AVR-Setup) und durchaus f\u00fchlbare Surround-Effekte &#8211; gepaart mit einem ausgewogenen Bass &#8211; machen auch hier durchaus Laune. Wer sich kein umfangreiches Boxengespann aufstellen m\u00f6chte (oder aus r\u00e4umlichen Gr\u00fcnden nicht kann), erh\u00e4lt hier eine potente L\u00f6sung, um auch gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume angemessen zu beschallen. Idealerweise habt ihr f\u00fcr richtige Raumeffekte aber auch die richtigen Quellen &#8211; sonst ists halt wirklich eher eine wuchtige Laufst\u00e4rkenverbesserung mit vergleichsweise wenig Aha-Momenten. Ohne besagte Software-Probleme w\u00e4re die Sony dann sicherlich geblieben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ein echtes Lautsprecher-Setup ist in Punkto Raumklang nicht zu ersetzen, doch die Sony Bar liefert zumindest eine angenehm breite Front, sch\u00f6nen Bass und extrem gut verst\u00e4ndliche Dialoge. Auch die Musikwiedergabe war gegen\u00fcber meinen bisherigen Soundbars eine echte Offenbarung.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony<\/p>\n\n\n\n<p>Sony ist eine eingetragene Marke.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund von Software-Problemen ging die Soundbar schneller zur\u00fcck, als ich Fotos davon machen konnte. Da dieses Review aber schonmal geschrieben wurde, m\u00f6chte ich es trotzdem online stellen. Einleitende Worte Das Heimkino per se, also eigentlich alles was Bild und Ton betrifft, geh\u00f6rt zu meinen Steckenpferden und so teste ich gerne mit neuen Ger\u00e4tschaften herum, baue Wohn- und mittlerweile auch das Schlafzimmer regelm\u00e4\u00dfig um. Nachdem ich relativ lange Zeit zufrieden mit der Samsung Q900-Soundbar war, bin ich vor knapp einem Jahr wieder auf meinen alten Marantz-AVR umgestiegen und stellte mir wieder gro\u00dfe Standboxen auf. Besonders bei (Film-)Musik machte sich die klassische Konstellation wesentlich besser und nat\u00fcrlich war der Raumklang bei echten an der Decke befestigten Lautsprechern noch einmal eine andere Nummer. Die Samsung wanderte mit Subwoofern und Rear-Speakern ins Schlafzimmer, doch im Wohnzimmer musste trotz gro\u00dfer Zufriedenheit etwas neues her. Zwar macht der umschlie\u00dfende Sound richtig Spa\u00df, doch manchmal m\u00f6chte man einfach nur ein paar ruhigere Titel schauen oder schlichtweg ein wenig zocken &#8211; ohne die volle Dr\u00f6hnung von allen Seiten zu erhalten. Eine neue Soundbar (ohne maximale Ausbaustufe, aber zumindest mit kr\u00e4ftigem Bass) musste her und die Wahl fiel nun auf die Sony Bravia Theatre Bar 6 &#8211; die mit knappen 400 Euro absolut im Budget lag und eine Chance verdient hat. Lieferumfang Die Soundbar kommt zwar ohne Rear-Speaker, daf\u00fcr aber mit einem mittelgro\u00dfen und mit rund 7kg recht massiven Subwoofer daher. Ansonsten befanden sich noch zwei F\u00fc\u00dfe (zum Aufbocken), ein HDMI-Kabel, zwei Stromkabel und nat\u00fcrlich eine Fernbedienung im Lieferumfang. Schon w\u00e4hrend dem Auspacken sprang der QR-Code zum Herunterlagen der Bravia-App ins Auge &#8211; welche ich sogleich w\u00e4hrend dem Verkabeln auf meinem Smartphone herunterladen lie\u00df. Aufbau und Einrichtung Der Aufbau war so simpel, wie schmerzfrei. HDMI Kabel zum Fernseher (eARC-Anschluss) und zweimal Strom (Bar und Subwoofer) in die Steckdose. Die App auf dem Handy hat das Ger\u00e4t sofort gefunden und ein kleiner Assistent (&#8220;Wie weit sitzen sie von den Ger\u00e4ten entfernt?&#8221;, &#8220;Wie hoch ist die Zimmerdecke?&#8221; oder &#8220;Welchen Namen soll das Ger\u00e4t erhalten?&#8221;) war schnell durchgeklickt und dann ging es eigentlich schon los. Ich habe die erste Blu-Ray (Atmos-Demo-Disc) eingelegt und einfach mal den Standard-Klang auf mich wirken lassen. Klang und Einstellm\u00f6glichkeiten Der Klang war von Haus aus schon recht gut. Der Subwoofer stand zun\u00e4chst auf 0, sp\u00e4ter habe ich ihn dann auf 6 (von 10) justiert und der Druck war nun sehr ordentlich. Beim eigentlichen Sound kann zwischen drei verschiedenen Profilen gewechselt werden, wobei mir hier die empfohlene Variante von Sony (&#8220;Vertical Surround Engine&#8221;) am besten gefallen hat. Die R\u00e4umlichkeit war hierbei sehr gut, die B\u00fchne f\u00fchlt sich richtig breit an und sogar von Oben schienen Ger\u00e4usche auf den Sitzplatz zuzukommen &#8211; allerdings nur bei entsprechenden (Atoms-)Inhalten. Lag normales 5.1 an, war die Weite kaum noch gegeben und die Soundbar f\u00fchlte sich schlichtweg nur wie eine (leichte) Verbesserung zum TV-Ton an. Alles war etwas lauter und kr\u00e4ftiger, daf\u00fcr aber recht zentral zu verorten und wenig einh\u00fcllend. Bei Lautst\u00e4rke 60 (von 100) lie\u00df sich mein Wohnzimmer (ca. 25m\u00b2) sehr laut beschallen, weshalb sich auch Besitzer gr\u00f6\u00dferer R\u00e4umlichkeiten keine Gedanken machen sollten. Die Bar hat ordentlich Reserven und &#8220;verzieht&#8221; auch nicht bei h\u00f6heren Pegeln &#8211; die ich jedoch nur kurz angestimmt habe. Ein Highlight waren die klaren Dialoge, die sogar mein gro\u00dfes 5.1.2-Setup in den Schatten stellten. Selbst mit verschiedenen Center-Lautsprechern und diversen Einstellungen (Center-Lautst\u00e4rke erh\u00f6hen, Dialog-Anpassung verwenden, etc.) bin ich nicht auf den Level der Sony Soundbar gekommen. Die Sprachverst\u00e4ndlichkeit kann durch &#8220;Sony Voice Zoom&#8221; (nur mit kompatiblen Sony-TVs!) wohl noch einmal verbessert werden, doch das Ergebnis ohne diese KI-Unterst\u00fctzung schl\u00e4gt schon alles, was ich bisher von Samsung, LG und Konsorten kannte &#8211; und eben auch meinen guten alten Marantz-AVR. Die Musikwiedergabe vom Handy via Bluetooth war unkompliziert einzurichten und \u00fcberzeugte klanglich absolut. Haben meine bisherigen Soundbars doch recht flach und eingeschr\u00e4nkt geklungen, er\u00f6ffnete sich auch hier eine breitere B\u00fchne mit sch\u00f6nen Bassfundament. L\u00e4sst sich am besten mit einem gro\u00dfen Bluetooth-Speaker der &#8220;Party-Klasse&#8221; vergleichen. In der APP k\u00f6nnen wir dann noch die Abst\u00e4nde zu Soundbar und Subwoofer einstellen, Bass-Pegel regulieren, eine Dynamik-Kompression (f\u00fcr das Anheben leiser Inhalte) aktivieren oder schlichtweg ein Firmware-Update der Ger\u00e4te veranlassen. Die Softwareprobleme Meine Soundbar setzte sich jedes Mal exakt nach 7 Minuten auf Werkeinstellungen zur\u00fcck, sprich Ton, Lautst\u00e4rke und Basspegel ver\u00e4nderten sich selbstst\u00e4ndig. Ein Werksrest bracht keine Besserung. Laut App war die Bar auf aktuellem Stand, doch ein manuelles Update per USB brachte dann eine weitaus aktuellere Version der Firmware &#8211; und neue Probleme. Bei jedem Einschalten startete fortan JEDES MAL der Einricht-Assistent und fragte erst einmal nach Handy-Kopplung, Sitzabst\u00e4nden und setzte die restliche Einstellungen erwartungsgem\u00e4\u00df auch wieder zur\u00fcck. Ein Film lief dann ordentlich durch, bei n\u00e4chsten war auf einmal kein Ton mehr zu h\u00f6ren &#8211; bis zum Ziehen des Netzsteckers, bei dem dann die ganze Einrichtung wieder von vorne begann&#8230; Getestet habe ich den Klangriegel an zwei unterschiedlichen TVs (Samsung mit eARC und LG mit ARC), doch keine Besserung. Da ich von einem Montags-Modell (wie einst bei der Bose Soundbar) ausgehe, m\u00f6chte ich diese Fehler nicht bei der Bewertung ber\u00fccksichtigen. Es handelte sich \u00fcbrigens auch um Vorf\u00fchrware vom \u00f6rtlichen Elektronikh\u00e4ndler. Positiv Negativ Fazit F\u00fcr knapp 400 Euro liefert uns Sony eine Soundbar, die weitaus mehr kann, als nur den d\u00fcnnen TV-Sound aufzubessern. Eigentlich wollte ich nur den Klang von einfachen Inhalten (TV-Programm, Thrillern, Krimis, etc.) etwas verst\u00e4rken, doch mittlerweile lief auch schon der ein oder andere Blockbuster mit der Anlage. Nat\u00fcrlich vermisse ich den umh\u00fcllenden Sound von allen Seiten (besonders von Hinten und von Oben), doch klare Dialoge (auch gegen\u00fcber meinem gro\u00dfen AVR-Setup) und durchaus f\u00fchlbare Surround-Effekte &#8211; gepaart mit einem ausgewogenen Bass &#8211; machen auch hier durchaus Laune. Wer sich kein umfangreiches Boxengespann aufstellen m\u00f6chte (oder aus r\u00e4umlichen Gr\u00fcnden nicht kann), erh\u00e4lt hier eine potente L\u00f6sung, um auch gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume angemessen zu beschallen. Idealerweise habt ihr f\u00fcr richtige Raumeffekte aber auch die richtigen Quellen &#8211; sonst ists halt wirklich eher eine wuchtige Laufst\u00e4rkenverbesserung mit vergleichsweise wenig Aha-Momenten. Ohne besagte Software-Probleme w\u00e4re die Sony dann sicherlich geblieben. Ein echtes Lautsprecher-Setup ist in Punkto Raumklang nicht zu ersetzen, doch die Sony Bar liefert zumindest eine angenehm breite Front, sch\u00f6nen Bass und extrem gut verst\u00e4ndliche Dialoge. Auch die Musikwiedergabe war gegen\u00fcber meinen bisherigen Soundbars eine echte Offenbarung. Fotocopyright: Sony Sony ist eine eingetragene Marke.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28661,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[62],"tags":[11,66,168,149],"class_list":["post-28245","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hardware","tag-besprechung","tag-hardware","tag-sony","tag-soundbar"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28245"}],"version-history":[{"count":24,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28677,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28245\/revisions\/28677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}