{"id":28256,"date":"2025-09-01T07:53:24","date_gmt":"2025-09-01T07:53:24","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28256"},"modified":"2025-09-01T07:53:24","modified_gmt":"2025-09-01T07:53:24","slug":"what-happened-to-monday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28256","title":{"rendered":"What Happened to Monday?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Zukunft mit strikter &#8220;Ein-Kind-Politik&#8221; ist es nicht leicht f\u00fcr sieben Geschwister &#8211; die nach Wochentagen benannt wurden und sich nur an entsprechenden Tagen auf die Stra\u00dfe wagen. Siel teilen sich ein gemeinsames Leben und tauschen sich stets \u00fcber ihre Erlebnisse aus. Als &#8220;Monday&#8221; jedoch am Montag nicht nach Hause kehrt, macht sich ein wenig Panik breit und das Familienteam macht sich auf die Suche\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfartiger Sci-Film im Stil von George Orwell oder einfach nur ein sagenhaft gutes Spiel von Noomie Rapace? In meinen Augen vereint dieser Streifen dies Beides und hinterlie\u00df am Ende einen hervorragenden Eindruck &#8211; selbst bei nunmehr wiederholter Sichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte hatte nichts von ihrem Reiz verloren, sorgt noch immer f\u00fcr ein ungutes Gef\u00fchl im Magen. Sicherlich mag man sich an der Glaubw\u00fcrdigkeit von Grundkonzept und dem langen \u00dcberleben der Geschwister etwas st\u00f6ren, der guten Unterhaltung tat dies aber keinen Abbruch. Man konnte schnell in der schlimmen Zukunftsvision versinken und sich geistig voll auf die dortigen Herausforderungen einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich gelang das problemlose Abtauchen auch dank der durchwegs realistischen Settings, die uns nicht weiter mit gro\u00dfartiger Eingew\u00f6hnung aufhielten. Alles wirkte vertraut und nur mit einem Hauch an modernster Technik best\u00fcckt, so dass wir uns gar nicht erst an komplett neue Umgebungen gew\u00f6hnen, uns voll auf die Handlung konzentrieren konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Willam Dafoe performte gewohnt hervorragend, doch das mehrfache Spiel von Noomie Rapace war wirklich Reif f\u00fcr den Oscar. Sie verk\u00f6rperte so viele unterschiedliche Figuren auf wortw\u00f6rtlich kleinstem Raum und schuf mit nahtlosen Aktionen eine perfekte Immersion. W\u00e4hrend andere Produktionen schon Probleme mit nur zwei Zwillingen haben, waren hier sieben an der Zahl absolut kein Ding.<\/p>\n\n\n\n<p>Allein das sehenswerte Spiel unserer &#8220;Hauptdarstellerinnen&#8221; macht diesen dystopischen Thriller zu einem echten Hingucker, doch auch die durchaus gesellschaftskritische und zum Nachdenken animierende Story war nicht von Pappe. Sicherlich h\u00e4tte es gelegentlich noch einen Ticken konsequenter zur Sache gehen d\u00fcrfen, doch der Eindruck am Ende war ein \u00e4u\u00dferst Positiver. Wer sich hier angesprochen f\u00fchlt, erh\u00e4lt einen interessanten &#8220;Was-w\u00e4re-Wenn&#8221;-Versuch, der prima bei Laune hielt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Splendid<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt In einer Zukunft mit strikter &#8220;Ein-Kind-Politik&#8221; ist es nicht leicht f\u00fcr sieben Geschwister &#8211; die nach Wochentagen benannt wurden und sich nur an entsprechenden Tagen auf die Stra\u00dfe wagen. Siel teilen sich ein gemeinsames Leben und tauschen sich stets \u00fcber ihre Erlebnisse aus. Als &#8220;Monday&#8221; jedoch am Montag nicht nach Hause kehrt, macht sich ein wenig Panik breit und das Familienteam macht sich auf die Suche\u2026 Fazit Ein gro\u00dfartiger Sci-Film im Stil von George Orwell oder einfach nur ein sagenhaft gutes Spiel von Noomie Rapace? In meinen Augen vereint dieser Streifen dies Beides und hinterlie\u00df am Ende einen hervorragenden Eindruck &#8211; selbst bei nunmehr wiederholter Sichtung. Die Geschichte hatte nichts von ihrem Reiz verloren, sorgt noch immer f\u00fcr ein ungutes Gef\u00fchl im Magen. Sicherlich mag man sich an der Glaubw\u00fcrdigkeit von Grundkonzept und dem langen \u00dcberleben der Geschwister etwas st\u00f6ren, der guten Unterhaltung tat dies aber keinen Abbruch. Man konnte schnell in der schlimmen Zukunftsvision versinken und sich geistig voll auf die dortigen Herausforderungen einstellen. Wahrscheinlich gelang das problemlose Abtauchen auch dank der durchwegs realistischen Settings, die uns nicht weiter mit gro\u00dfartiger Eingew\u00f6hnung aufhielten. Alles wirkte vertraut und nur mit einem Hauch an modernster Technik best\u00fcckt, so dass wir uns gar nicht erst an komplett neue Umgebungen gew\u00f6hnen, uns voll auf die Handlung konzentrieren konnten. Willam Dafoe performte gewohnt hervorragend, doch das mehrfache Spiel von Noomie Rapace war wirklich Reif f\u00fcr den Oscar. Sie verk\u00f6rperte so viele unterschiedliche Figuren auf wortw\u00f6rtlich kleinstem Raum und schuf mit nahtlosen Aktionen eine perfekte Immersion. W\u00e4hrend andere Produktionen schon Probleme mit nur zwei Zwillingen haben, waren hier sieben an der Zahl absolut kein Ding. Allein das sehenswerte Spiel unserer &#8220;Hauptdarstellerinnen&#8221; macht diesen dystopischen Thriller zu einem echten Hingucker, doch auch die durchaus gesellschaftskritische und zum Nachdenken animierende Story war nicht von Pappe. Sicherlich h\u00e4tte es gelegentlich noch einen Ticken konsequenter zur Sache gehen d\u00fcrfen, doch der Eindruck am Ende war ein \u00e4u\u00dferst Positiver. 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