{"id":28271,"date":"2025-09-01T12:49:30","date_gmt":"2025-09-01T12:49:30","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28271"},"modified":"2025-09-01T12:49:30","modified_gmt":"2025-09-01T12:49:30","slug":"batman-arkham-asylum-pc-nintendo-switch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28271","title":{"rendered":"Batman: Arkham Asylum (PC, Nintendo Switch)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Spieler schl\u00fcpft in die Rolle von Batman, der grade dabei ist, seinen Erzrivalen Joker in die Obhut des Arkham Asylum zu \u00fcberf\u00fchren. Die einfache Festnahme des Clowns machte ihn jedoch stutzig und erst in der Anstalt angekommen, offeriert sich der perfide Plan des Schurken\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gespielt wird aus der Third-Person Perspektive und im &#8220;Metroidvania&#8221;-Stil, sprich: wir erkunden das weitl\u00e4ufige Gel\u00e4nde der Arkham-Anstalt, lernen neue F\u00e4higkeiten und Gadgets kennen, k\u00f6nnen uns so durch zuvor nicht erreichbare Areale schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gameplay ist dabei aber trotzdem recht gradlinig, doch manchmal m\u00fcssen wir uns zumindest zur Orientierung die integrierte Karte zur Hand nehmen. Neben Klettern, Schleichen und Kloppen gibt es hier und da auch mal kleinere R\u00e4tselaufgaben &#8211; f\u00fcr deren L\u00f6sung wir manchmal ein paar Anl\u00e4ufe (und &#8220;Game Over&#8221;-Screens) brauchen. So m\u00fcssen wir beispielsweise gezielte Sprengungen vornehmen oder Kabel via Detektiv-Ansicht (per Knopfdruck aktivierbar) nachverfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kampfsystem ist schlicht und eing\u00e4ngig, wurde erst in den Nachfolgern ein wenig weiter ausgebaut. So steht uns hier nur jeweils eine Taste zum Schlagen, Kontern und Ausweichen zur Verf\u00fcgung &#8211; das Spiel bastelt darauf aber fl\u00fcssig wirkende Abl\u00e4ufe und ber\u00fccksichtigt auch hin und wieder die Umgebung (Gegner klatschen gegen die Wand oder fallen \u00fcber Gel\u00e4nder in die Tiefe).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit rund 9 bis 10 Stunden habe ich zumindest die Hauptmission in Arkham erledigt und ein paar Sammelgegenst\u00e4nde aufgesp\u00fcrt. Flei\u00dfige Troph\u00e4enj\u00e4ger k\u00f6nnen wir noch wesentlich mehr Zeit investieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel kommt urspr\u00fcnglich aus der XBOX360\/PS3-\u00c4rea und das sieht man ihm besonders bei Figurendesign und kantigen Kulissen schon recht deutlich an. Dennoch machen geschmeidige Animation und der gekonnte Einsatz von Licht und Schatten einiges her, sorgen unterm Strich f\u00fcr eine auch heute noch ganz gut anschaubare Optik &#8211; mit der selbst die alte Switch performancetechnisch ganz gut zurecht kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutsche Sprachausgabe ist nicht perfekt, aber schon ziemlich gut. Die Figuren haben markante Stimmen und die auf Wunsch einblendbaren Untertitel sind weitestgehend frei von Fehlern. Der Soundtrack blieb meist unauff\u00e4llig, stimmte aber gelegentlich ein paar eing\u00e4ngige Melodien an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Optisch noch immer gut anschaubar<\/li>\n\n\n\n<li>\u00e4u\u00dferst Atmosph\u00e4risch<\/li>\n\n\n\n<li>viele bekannte Charakters aus dem DC-Universum<\/li>\n\n\n\n<li>ordentliche Spielzeit<\/li>\n\n\n\n<li>ein paar richtig gute R\u00e4tsel<\/li>\n\n\n\n<li>solide deutsche Vertonung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein paar weniger innovative R\u00e4tsel<\/li>\n\n\n\n<li>Steuerung etwas schwammig<\/li>\n\n\n\n<li>Schaupl\u00e4tze wenig abwechslungsreich (was am Konzept liegt)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>langes Button-H\u00e4mmern z.B. beim \u00d6ffnen von Sch\u00e4chten<\/li>\n\n\n\n<li>Trial &amp; Error-Passagen<\/li>\n\n\n\n<li>zu simples Kampfsystem<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus heutiger Sicht mag &#8220;Arkham Asylum&#8221; etwas altbacken wirken, aber trotz einiger Kanten spielt sich das Teil noch immer recht gut weg und macht \u00fcber weite Teile extrem Laune. Das Batman-Feeling stellte sich ab der ersten Minute ein, Story und Figuren hielten bis zum bitteren Ende voll bei der Stange. Hin und wieder gab es ein paar nervige Passagen, doch im Gesamtbild betrachtet waren sie zu verschmerzen und dr\u00fcckten nicht zu heftig auf die Bewertung. Daf\u00fcr ist es eben &#8220;ein Kind seiner Zeit&#8221; und noch nicht ganz so rund, wie wir es heute gro\u00dfenteils gewohnt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals hatte man nicht nur den Glauben an Lizenzspiele neu gest\u00e4rkt, sondern zugleich auch eine hervorragende Grundlage f\u00fcr noch bessere Nachfolger gelegt &#8211; die sich Fans der Fledermaus ebenfalls mal anschauen sollten. Mittlerweile ist die komplette Collection (Asylum, City, Knight) auf verschiedenen Plattformen recht g\u00fcnstig zu haben und von daher gibt es mit Blick auf Preis\/Leistung eine klare Empfehlung. Fangt ruhig mit diesem Teil an und arbeitet euch dann langsam nach Oben &#8211; man wird die Optimierungen deutlich f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background has-medium-font-size\">Grafik: 7\/10 | Sound: 7\/10 | Gameplay: 7\/10 | <strong>Gesamt: 7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner\/Rocksteady<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Spieler schl\u00fcpft in die Rolle von Batman, der grade dabei ist, seinen Erzrivalen Joker in die Obhut des Arkham Asylum zu \u00fcberf\u00fchren. Die einfache Festnahme des Clowns machte ihn jedoch stutzig und erst in der Anstalt angekommen, offeriert sich der perfide Plan des Schurken\u2026 Gameplay Gespielt wird aus der Third-Person Perspektive und im &#8220;Metroidvania&#8221;-Stil, sprich: wir erkunden das weitl\u00e4ufige Gel\u00e4nde der Arkham-Anstalt, lernen neue F\u00e4higkeiten und Gadgets kennen, k\u00f6nnen uns so durch zuvor nicht erreichbare Areale schlagen. Das Gameplay ist dabei aber trotzdem recht gradlinig, doch manchmal m\u00fcssen wir uns zumindest zur Orientierung die integrierte Karte zur Hand nehmen. Neben Klettern, Schleichen und Kloppen gibt es hier und da auch mal kleinere R\u00e4tselaufgaben &#8211; f\u00fcr deren L\u00f6sung wir manchmal ein paar Anl\u00e4ufe (und &#8220;Game Over&#8221;-Screens) brauchen. So m\u00fcssen wir beispielsweise gezielte Sprengungen vornehmen oder Kabel via Detektiv-Ansicht (per Knopfdruck aktivierbar) nachverfolgen. Das Kampfsystem ist schlicht und eing\u00e4ngig, wurde erst in den Nachfolgern ein wenig weiter ausgebaut. So steht uns hier nur jeweils eine Taste zum Schlagen, Kontern und Ausweichen zur Verf\u00fcgung &#8211; das Spiel bastelt darauf aber fl\u00fcssig wirkende Abl\u00e4ufe und ber\u00fccksichtigt auch hin und wieder die Umgebung (Gegner klatschen gegen die Wand oder fallen \u00fcber Gel\u00e4nder in die Tiefe). Spielzeit Mit rund 9 bis 10 Stunden habe ich zumindest die Hauptmission in Arkham erledigt und ein paar Sammelgegenst\u00e4nde aufgesp\u00fcrt. Flei\u00dfige Troph\u00e4enj\u00e4ger k\u00f6nnen wir noch wesentlich mehr Zeit investieren. Pr\u00e4sentation Das Spiel kommt urspr\u00fcnglich aus der XBOX360\/PS3-\u00c4rea und das sieht man ihm besonders bei Figurendesign und kantigen Kulissen schon recht deutlich an. Dennoch machen geschmeidige Animation und der gekonnte Einsatz von Licht und Schatten einiges her, sorgen unterm Strich f\u00fcr eine auch heute noch ganz gut anschaubare Optik &#8211; mit der selbst die alte Switch performancetechnisch ganz gut zurecht kommt. Die deutsche Sprachausgabe ist nicht perfekt, aber schon ziemlich gut. Die Figuren haben markante Stimmen und die auf Wunsch einblendbaren Untertitel sind weitestgehend frei von Fehlern. Der Soundtrack blieb meist unauff\u00e4llig, stimmte aber gelegentlich ein paar eing\u00e4ngige Melodien an. Positiv Neutral Negativ Fazit Aus heutiger Sicht mag &#8220;Arkham Asylum&#8221; etwas altbacken wirken, aber trotz einiger Kanten spielt sich das Teil noch immer recht gut weg und macht \u00fcber weite Teile extrem Laune. Das Batman-Feeling stellte sich ab der ersten Minute ein, Story und Figuren hielten bis zum bitteren Ende voll bei der Stange. Hin und wieder gab es ein paar nervige Passagen, doch im Gesamtbild betrachtet waren sie zu verschmerzen und dr\u00fcckten nicht zu heftig auf die Bewertung. Daf\u00fcr ist es eben &#8220;ein Kind seiner Zeit&#8221; und noch nicht ganz so rund, wie wir es heute gro\u00dfenteils gewohnt sind. Damals hatte man nicht nur den Glauben an Lizenzspiele neu gest\u00e4rkt, sondern zugleich auch eine hervorragende Grundlage f\u00fcr noch bessere Nachfolger gelegt &#8211; die sich Fans der Fledermaus ebenfalls mal anschauen sollten. Mittlerweile ist die komplette Collection (Asylum, City, Knight) auf verschiedenen Plattformen recht g\u00fcnstig zu haben und von daher gibt es mit Blick auf Preis\/Leistung eine klare Empfehlung. Fangt ruhig mit diesem Teil an und arbeitet euch dann langsam nach Oben &#8211; man wird die Optimierungen deutlich f\u00fchlen. 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