{"id":28763,"date":"2025-09-26T09:34:38","date_gmt":"2025-09-26T09:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28763"},"modified":"2025-09-26T09:34:38","modified_gmt":"2025-09-26T09:34:38","slug":"brainscan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28763","title":{"rendered":"Brainscan"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Mutter ist tot, der Vater oft auf Gesch\u00e4ftsreise. Michael f\u00fchrt ein vergleichsweise einsames Leben und verbringt viel Zeit am Computer. Eigentlich kann den erfahrenen Nerd nichts mehr schocken, doch ein neues Videospiel namens &#8220;Brainscan&#8221; fordert alles von ihm ab&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Kritikern war &#8220;Brainscan&#8221; noch nie sonderlich beliebt, doch ich habe diesen Streifen mit seiner ersten TV-Ausstrahlung seinerzeit schon sehr fr\u00fch in mein Herz (und Filmsammlung) geschlossen. &#8220;Brainscan&#8221; erfand das ber\u00fchmte Rad vor knapp 30 Jahre nicht neu, aber ein toller Hauptdarsteller, eine spannende Handlung und jede Menge High-Tech sorgten damals f\u00fcr (meine) ungeteilte Aufmerksamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen besa\u00df eine packende Atmosph\u00e4re, der man sich nur schwerlich entziehen konnte. Man konnte sich gut mit Hauptfigur Michael identifizieren und war fasziniert von seiner technischen Ausstattung, die Anfang der 90iger genau das richtige f\u00fcr den angehenden Nerd von Heute war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung und deren Aufl\u00f6sung war sicherlich nicht unbedingt weltbewegend, aber dank der stringenten Inszenierung niemals langweilig. Es ging stets extrem kurzweilig und spannend zur Sache, so dass es wirklich keinerlei Durchh\u00e4nger oder unangenehme Momente gab. Bis zur letzten Sekunde hielt das Geschehen bei Laune und hielt immer wieder nette Wendungen parat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war angemessen, nicht \u00fcbertrieben &#8211; und sicherlich aus heutiger Sicht keinen Aufreger und h\u00f6chstwahrscheinliche eine FSK16 wert. Der Streifen lebte von seiner unheilvollen Grundstimmung, die selbst bei Szenen am hellen Tageslicht noch jederzeit zugegeben war. Nat\u00fcrlich lag das auch am grandiosen Spiel von Edward Furlong, der sich mit Frank Langella oder dem &#8220;Trickster&#8221; (T. Ryder Smith) hervorragend erg\u00e4nzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Brainscan&#8221; war der richtige Film zur richtigen Zeit. Furlong war hoch im Kurs, das Thema Multimedia noch ganz frisch und die Inszenierung einfach top. Eigentlich m\u00fcsste ich als ITler nicht nur Logik, sondern auch viele Fehler in der Technik bem\u00e4ngeln, doch dieser Titel hat diesbez\u00fcglich einen Sonderstatus und wird zu Gunten der guten Unterhaltung nicht kritisiert. &#8220;Brainscan&#8221; hat auf ewig einen besonderen Platz in meinem Herzen und flackert zurecht regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber den heimischen Schirm &#8211; auch wenn ein richtig sch\u00f6ner Release seit etlichen Jahren auf sich warten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>9\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Astro Distribution<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Mutter ist tot, der Vater oft auf Gesch\u00e4ftsreise. Michael f\u00fchrt ein vergleichsweise einsames Leben und verbringt viel Zeit am Computer. Eigentlich kann den erfahrenen Nerd nichts mehr schocken, doch ein neues Videospiel namens &#8220;Brainscan&#8221; fordert alles von ihm ab&#8230; Fazit Bei den Kritikern war &#8220;Brainscan&#8221; noch nie sonderlich beliebt, doch ich habe diesen Streifen mit seiner ersten TV-Ausstrahlung seinerzeit schon sehr fr\u00fch in mein Herz (und Filmsammlung) geschlossen. &#8220;Brainscan&#8221; erfand das ber\u00fchmte Rad vor knapp 30 Jahre nicht neu, aber ein toller Hauptdarsteller, eine spannende Handlung und jede Menge High-Tech sorgten damals f\u00fcr (meine) ungeteilte Aufmerksamkeit. Der Streifen besa\u00df eine packende Atmosph\u00e4re, der man sich nur schwerlich entziehen konnte. Man konnte sich gut mit Hauptfigur Michael identifizieren und war fasziniert von seiner technischen Ausstattung, die Anfang der 90iger genau das richtige f\u00fcr den angehenden Nerd von Heute war. Die Handlung und deren Aufl\u00f6sung war sicherlich nicht unbedingt weltbewegend, aber dank der stringenten Inszenierung niemals langweilig. Es ging stets extrem kurzweilig und spannend zur Sache, so dass es wirklich keinerlei Durchh\u00e4nger oder unangenehme Momente gab. Bis zur letzten Sekunde hielt das Geschehen bei Laune und hielt immer wieder nette Wendungen parat. Der H\u00e4rtegrad war angemessen, nicht \u00fcbertrieben &#8211; und sicherlich aus heutiger Sicht keinen Aufreger und h\u00f6chstwahrscheinliche eine FSK16 wert. Der Streifen lebte von seiner unheilvollen Grundstimmung, die selbst bei Szenen am hellen Tageslicht noch jederzeit zugegeben war. Nat\u00fcrlich lag das auch am grandiosen Spiel von Edward Furlong, der sich mit Frank Langella oder dem &#8220;Trickster&#8221; (T. Ryder Smith) hervorragend erg\u00e4nzt hat. &#8220;Brainscan&#8221; war der richtige Film zur richtigen Zeit. Furlong war hoch im Kurs, das Thema Multimedia noch ganz frisch und die Inszenierung einfach top. Eigentlich m\u00fcsste ich als ITler nicht nur Logik, sondern auch viele Fehler in der Technik bem\u00e4ngeln, doch dieser Titel hat diesbez\u00fcglich einen Sonderstatus und wird zu Gunten der guten Unterhaltung nicht kritisiert. &#8220;Brainscan&#8221; hat auf ewig einen besonderen Platz in meinem Herzen und flackert zurecht regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber den heimischen Schirm &#8211; auch wenn ein richtig sch\u00f6ner Release seit etlichen Jahren auf sich warten l\u00e4sst. 9\/10 Fotocopyright: Astro Distribution<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":28766,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,26,54],"class_list":["post-28763","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-horror","tag-thriller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28763"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28763\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28789,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28763\/revisions\/28789"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}