{"id":28926,"date":"2025-10-06T11:19:19","date_gmt":"2025-10-06T11:19:19","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28926"},"modified":"2025-10-06T11:19:19","modified_gmt":"2025-10-06T11:19:19","slug":"shining-1980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=28926","title":{"rendered":"Shining (1980)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Schriftsteller Jack Torrance kommt der ungew\u00f6hnliche Urlaub gerade recht. Mit Frau und Kind k\u00fcmmert er sich w\u00e4hrend der Winterpause um ein gr\u00f6\u00dferes Hotel und hat inmitten der Ein\u00f6de jede Menge Zeit f\u00fcr seinen neuen Roman. W\u00e4hrend des Schreibens zieht er sich allerdings immer weiter von der Familie zur\u00fcck und nimmt langsam psychotische Z\u00fcge an\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Umsetzung von Kubrick war King wohl gar nicht so angetan, doch ich f\u00fcr meinen Teil fand das filmische Werk schon immer recht atmosph\u00e4risch und mit Nicholson hervorragend besetzt. Sicherlich taten sich bei der eher ruhigen Erz\u00e4hlweise auch hin und wieder ein paar kleinere L\u00e4ngen auf, trotzdem geh\u00f6rt &#8220;Shining&#8221; zu den besseren filmischen Adaptionen eines Buches von King und im Laufe der Jahre hat sich zurecht ein gewisser Kultstatus behaupten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beeindruckt haben mich vor allem die gespenstischen Kulissen, die immer wieder f\u00fcr Schauer sorgten &#8211; auch wenn es gerade mal weniger gruselig zur Sache ging. Die weitl\u00e4ufigen G\u00e4nge und die unheilvolle Ruhe sorgten f\u00fcr G\u00e4nsehaut, die mit nervigen Ger\u00e4uschen (beispielsweise das Quietschen von Spielzeugreifen) immer wieder durchbrochen wurde. Mit einfachen Mitteln schuf Kubrick eine einzigartige Stimmung, die uns ganz sch\u00f6n zusetzten konnte und mit Freuden zur\u00fcckblicken lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt lieferte Jack Nicholson hier eine atemberaubende Vorstellung seines K\u00f6nnens ab. Er verk\u00f6rperte die Wandlung des dargestellten Autors mit Bravour und ganz viel Empathie, hinterlie\u00df aber vor allem beim furiosen Finale bleibenden Eindruck (in der Filmgeschichte). Gro\u00dfartig allerdings auch seine Filmfrau (Shelley Duvall) und sein Filmsohn (Danny Lloyd), dessen Figur sp\u00e4ter sogar mit einer eigenen Auskopplung (<a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9179\">Dr. Sleep<\/a>) begl\u00fcckt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Geschehen steigerte sich zwar unentwegt, hielt daf\u00fcr aber auch ein paar L\u00e4ngen parat. W\u00e4hrend einige Szenen in den d\u00fcsteren Kulissen sehr hypnotisch wirkten, kam es bei anderen Passagen und sogar auch manchen Dialogen zu kleinen Durchh\u00e4ngern &#8211; denen eine dezente Straffung nicht geschadet h\u00e4tte. Im Nachhinein betrachtet, z\u00e4hlt die eigenwillige Gangart allerdings als echtes Stilmittel und geh\u00f6rt irgendwie zu dieser Adaption dazu &#8211; nur sollte man darauf eingestellt sein und die Vorspultaste nicht unn\u00f6tig in Anspruch nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Shining&#8221; fordert nicht nur beim nervenaufreibenden Ausrasten von Jack Torrance einiges vom Zuschauer ab, sondern erfordert bis dahin eine gewisse Konzentration und Durchhalteverm\u00f6gen. Der Streifen mag wesentlich gem\u00e4chlicher als manch Mitbewerber daher kommen und sich in einigen Bereichen wohl auch deutlich von der Buchvorlage unterscheiden, ist aber trotzdem als gelungener Genrebeitrag zu bezeichnen und sollte von jeden Horrorfan mal begutachtet werden. Zu meinen absoluten Favoriten hat der Titel zwar nie geh\u00f6rt, doch bei passender Stimmung lege ich die Scheibe immer wieder gern in den Player und kann mit gutem Gewissen eine Empfehlung aussprechen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt F\u00fcr den Schriftsteller Jack Torrance kommt der ungew\u00f6hnliche Urlaub gerade recht. Mit Frau und Kind k\u00fcmmert er sich w\u00e4hrend der Winterpause um ein gr\u00f6\u00dferes Hotel und hat inmitten der Ein\u00f6de jede Menge Zeit f\u00fcr seinen neuen Roman. 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W\u00e4hrend einige Szenen in den d\u00fcsteren Kulissen sehr hypnotisch wirkten, kam es bei anderen Passagen und sogar auch manchen Dialogen zu kleinen Durchh\u00e4ngern &#8211; denen eine dezente Straffung nicht geschadet h\u00e4tte. Im Nachhinein betrachtet, z\u00e4hlt die eigenwillige Gangart allerdings als echtes Stilmittel und geh\u00f6rt irgendwie zu dieser Adaption dazu &#8211; nur sollte man darauf eingestellt sein und die Vorspultaste nicht unn\u00f6tig in Anspruch nehmen. &#8220;Shining&#8221; fordert nicht nur beim nervenaufreibenden Ausrasten von Jack Torrance einiges vom Zuschauer ab, sondern erfordert bis dahin eine gewisse Konzentration und Durchhalteverm\u00f6gen. Der Streifen mag wesentlich gem\u00e4chlicher als manch Mitbewerber daher kommen und sich in einigen Bereichen wohl auch deutlich von der Buchvorlage unterscheiden, ist aber trotzdem als gelungener Genrebeitrag zu bezeichnen und sollte von jeden Horrorfan mal begutachtet werden. 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