{"id":29027,"date":"2025-10-13T12:41:08","date_gmt":"2025-10-13T12:41:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29027"},"modified":"2025-10-13T12:41:08","modified_gmt":"2025-10-13T12:41:08","slug":"hellboy-the-crooked-man","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29027","title":{"rendered":"Hellboy: The Crooked Man"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA in den 1950iger Jahren. Per Zufall gelangen Hellboy und seine Kollegin Bobbie Jo Song in ein seltsames Dorf voller Furcht. Scheinbar treiben Hexen hier Ihr Unwesen und die Fremden sollen der Gemeinschaft bei deren Bek\u00e4mpfung helfen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit &#8220;Hellboy&#8221; hat Regisseur Guillermo del Toro anno 2004 einen tolle Umsetzung der Thematik abgeliefert und die Erwartung an dessen Erben sehr hoch gesteckt. W\u00e4hrend das letzte Reboot von 2019 eigentlich noch ganz gut ablieferte, hat mir der aktuelle Aufguss leider gar nicht mal so sehr gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang macht &#8220;The Crooked Man&#8221; noch Laune und Appetit auf Mehr, doch mit laufender Spielzeit sank der Unterhaltungswert von Minute zu Minute und am Ende blieb die Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Auf der einen Seite f\u00fchlte sich das Setting und die eher einfache Machart ansprechend an, auf der anderen Seite wartete aber eben kein buntes und lautes Fantasy-Spektakel auf uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war zwar lobenswert, auf AI-Generierte Inhalte zu verzichten und der ehrlichen Handwerksarbeit Vorschub zu verleihen, aber die Effekte waren insgesamt nur mittelpr\u00e4chtig. Es gab ein paar wirklich tolle, leider aber auch ein paar eher k\u00fcnstliche Bilder, bei denen die Figuren wie Fremdk\u00f6rper wirkten, alles eher an eine g\u00fcnstige TV-Adaption erinnerte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der H\u00e4rtegrad war bei Weitem nicht mehr so hoch wie beim direkten Vorg\u00e4nger und auch das Pacing hat Federn lassen. Die Grundgeschichte war ganz in Ordnung, doch deren Potential reichte kaum f\u00fcr kurzweilige 100 Minuten aus und so gab es immer wieder L\u00e4ngen und unn\u00f6tige Durchh\u00e4nger. Die Dialoge waren kaum der Rede wert, Tiefgang sowieso nicht vorhanden und die d\u00fcstere Aufmachung erschwerte das Abtauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film war stellenweise extrem dunkel und schlug damit aufs Gem\u00fct. Wie bereits erw\u00e4hnt wich das ehemals so bunte Fantasy-Treiben einem Horror-Anstrich, doch das ging f\u00fcr einen Geschmack einen Ticken zu weit. Zwar kaschierte die Dunkelheit viele eher mittelpr\u00e4chtige Effekte, doch verspr\u00fchte sie auch einen Hauch von Depression &#8211; die ich bei einem unterhaltsamen Abend nicht gebrauchen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ans\u00e4tze waren sicherlich in Ordnung und auch die maue technische Seite kein K.O.-Kriterium, doch eine langatmige Gangart und eine streckenweise zu trostlose Inszenierung lie\u00dfen nicht unbedingt vor Freude aufschreien. Hartgesottene Comic-Fans schauen mal rein, der Rest kann getrost ignorieren.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-x-large-font-size is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Telepool GmbH \/ Alive<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die USA in den 1950iger Jahren. Per Zufall gelangen Hellboy und seine Kollegin Bobbie Jo Song in ein seltsames Dorf voller Furcht. 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Es war zwar lobenswert, auf AI-Generierte Inhalte zu verzichten und der ehrlichen Handwerksarbeit Vorschub zu verleihen, aber die Effekte waren insgesamt nur mittelpr\u00e4chtig. Es gab ein paar wirklich tolle, leider aber auch ein paar eher k\u00fcnstliche Bilder, bei denen die Figuren wie Fremdk\u00f6rper wirkten, alles eher an eine g\u00fcnstige TV-Adaption erinnerte. Der H\u00e4rtegrad war bei Weitem nicht mehr so hoch wie beim direkten Vorg\u00e4nger und auch das Pacing hat Federn lassen. Die Grundgeschichte war ganz in Ordnung, doch deren Potential reichte kaum f\u00fcr kurzweilige 100 Minuten aus und so gab es immer wieder L\u00e4ngen und unn\u00f6tige Durchh\u00e4nger. Die Dialoge waren kaum der Rede wert, Tiefgang sowieso nicht vorhanden und die d\u00fcstere Aufmachung erschwerte das Abtauchen. Der Film war stellenweise extrem dunkel und schlug damit aufs Gem\u00fct. 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