{"id":29043,"date":"2025-10-14T08:27:11","date_gmt":"2025-10-14T08:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29043"},"modified":"2025-10-14T08:27:11","modified_gmt":"2025-10-14T08:27:11","slug":"honey-dont","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29043","title":{"rendered":"Honey Don&#8217;t!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Leiche wird aufgefunden und eine junge Dame wird vermisst. Die Polizei ist ratlos und eine Detektivin nimmt sich der Sache an. Die Spur f\u00fchrt alsbald zu einer zwielichtigen Religionsgemeinschaft, die von einem noch zwielichtigen Typen angef\u00fchrt wird\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Honey Don&#8217;t!&#8221; ist ein Film, der fast an mir vorbeigegangen w\u00e4re &#8211; h\u00e4tte ich nicht per Zufall den Namen Ethan Coen (u.A. <a href=\"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=25832\">Fargo<\/a>) aufgeschnappt. Die Werke der Coens stehen eigentlich immer f\u00fcr schr\u00e4gen Humor und so war ich nat\u00fcrlich dann auch hier \u00e4u\u00dferst gespannt darauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen war &#8220;Honey Don&#8217;t!&#8221; ein seltsames, obgleich auch sehr unterhaltsames Werk. Die Geschichte schien nur grob einem roten Faden zu folgen, verlor sich st\u00e4ndig in mehr oder weniger bedeutsamen Nebenschaupl\u00e4tzen und am Ende blieb man etwas ratlos zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Man konnte zwar stets 1 und 1 zusammenz\u00e4hlen und sich einen groben Rahmen ausdenken &#8211; viele Fragen blieben jedoch zur\u00fcck. Der Ausgang mancher Szenen wurde oft nur angedeutet, da sich der Zuschauer bzw. die Kamera viel zu fr\u00fch aus den Konversationen verabschiedet hat und es mit teils groben \u00dcberg\u00e4ngen zum neuen Handlungsstrang \u00fcberging.<\/p>\n\n\n\n<p>Dialoge, Sch\u00fcsse, etc. fanden oft im Off statt, so dass man sich die Dinge bestenfalls zusammenreimen konnte &#8211; was in diesem Falle aber schlimmstenfalls auch so beim Finale stattfand und wir nicht zu hundertprozentig wissen, wie es nun um die ein oder andere Person bestellt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch wurde das krude Treiben jedoch ansprechend umgesetzt und mit einem tollen Soundtrack unterlegt. Das Flair war irgendwie retro, aber nicht veraltet. Die erstklassigen Darsteller (allen voran Margaret Qualley, Aubrey Plaza und Chris Evans) haben dabei Ihre Sache sehr gut erledigt, lie\u00dfen uns leicht im eher befremdlichen Szenario abtauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name Coen steht f\u00fcr schr\u00e4gen Humor und verschachtelte Erz\u00e4hlweise und dies findet sich auch im gewissen Ma\u00dfe bei diesem Werke wieder. Ich wei\u00df nicht, ob &#8220;Honey Don&#8217;t!&#8221; das Zeug zum Klassiker hat, doch f\u00fcr einen kurzweiligen Abend war mit dem Gebotenen jedenfalls gesorgt. Wer solche Filme mag, bekommt eine kleine Empfehlung &#8211; so richtig super war das Gelieferte in meinen Augen allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Focus Features<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Leiche wird aufgefunden und eine junge Dame wird vermisst. Die Polizei ist ratlos und eine Detektivin nimmt sich der Sache an. Die Spur f\u00fchrt alsbald zu einer zwielichtigen Religionsgemeinschaft, die von einem noch zwielichtigen Typen angef\u00fchrt wird\u2026 Fazit &#8220;Honey Don&#8217;t!&#8221; ist ein Film, der fast an mir vorbeigegangen w\u00e4re &#8211; h\u00e4tte ich nicht per Zufall den Namen Ethan Coen (u.A. Fargo) aufgeschnappt. 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