{"id":29130,"date":"2025-10-20T11:04:00","date_gmt":"2025-10-20T11:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29130"},"modified":"2025-10-20T11:04:00","modified_gmt":"2025-10-20T11:04:00","slug":"scream-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29130","title":{"rendered":"Scream 4"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zehn Jahre sind vergangen und Woodsboro trotz neuer &#8220;Stab&#8221;-Verfilmungen endlich ein wenig zur Ruhe gekommen. W\u00e4hrend sich Sidney Prescott allerdings auf Promo-Tour f\u00fcr Ihr Buch befindet und bei Verwandten unterkommt, geschehen pl\u00f6tzlich neue Morde an ihrer alten High-School\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach eine wohl verdienten Pause von knapp 11 Jahren kehrte &#8220;Scream&#8221; endlich wieder zur\u00fcck auf die hiesige Leinwand und die Bedenken meinerseits waren gro\u00df &#8211; zumal man sich die Option f\u00fcr eine neue Trilogie offen lie\u00df und bei Erfolg nat\u00fcrlich flei\u00dfig nachproduziert h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Macher versuchten alles, um die Marke f\u00fcr ein neues Publikum schmackhaft zu machen &#8211; und schossen dabei \u00fcber das Ziel hinaus. Die neuen Gesichter waren eher nervig und wollten sich nicht recht ins Gesamtbild einf\u00fcgen, deren Konversationen \u00fcber Filme viel zu aufgesetzt ausgefallen. Statt \u00fcber echte Klassiker wurden neuere Titel zitiert, das Ganze insgesamt zu bem\u00fcht und wenig packend pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Courteney Cox und Neve Campbell schienen zwar neue Kraft getankt zu haben, aber an alte Tage kamen deren Auftritte leider nicht mehr heran. Immerhin \u00fcbertrumpften sie den neuen Cast (u.A. mit Hayden Panettiere) &#8211; was im Anbetracht von deren schwachen Leistungen aber kein echtes Kunstwerk darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neuen Teenies waren weitaus anstrengender als noch in den 90igern und somit schien zumindest ich immer weiter aus dem Fokus der Macher zu verschwinden. Es gab zwar erneut einen Filmclub &#8211; deren Betreiber und Diskussionsthemen kaum uninteressanter h\u00e4tten ausfallen k\u00f6nnen und nicht im Ansatz an fr\u00fchere Tage erinnerte.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin optisch und audiotechnisch konnte man einigerma\u00dfen passabel abliefern, was mit Blick auf die insgesamt eher schlichte Machart aber auch keine technische Meisterleistung markierte. Mit ein paar alten Song-Einspielern zauberte man trotzdem ein kleines L\u00e4cheln auf die Lippen &#8211; auch wenn der Rest dann eher weniger f\u00fcr pure Euphorie sorgte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Scream 4&#8221; war okay und einen Ticken besser als der uns\u00e4gliche dritte Teil &#8211; doch qualitativ noch sehr weit von seinen Wurzeln entfernt und zum Gl\u00fcck nie der Start einer neuen Trilogie geworden. Ich wurde mit den neuen Figuren nicht warm, konnte der Idee mit dem Filmen der Morde nichts abgewinnen und auch die Aufl\u00f6sung funktionierte &#8211; auch eben dank der unsympathischen neuen Gesichter &#8211; rein gar nicht. F\u00fcr einen gewissen Unterhaltungswert und wegen der sauberen Inszenierung gibt&#8217;s Punkte, zu mehr als gehobenen Mittelma\u00df reicht es aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Paramount Pictures (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Zehn Jahre sind vergangen und Woodsboro trotz neuer &#8220;Stab&#8221;-Verfilmungen endlich ein wenig zur Ruhe gekommen. 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Courteney Cox und Neve Campbell schienen zwar neue Kraft getankt zu haben, aber an alte Tage kamen deren Auftritte leider nicht mehr heran. Immerhin \u00fcbertrumpften sie den neuen Cast (u.A. mit Hayden Panettiere) &#8211; was im Anbetracht von deren schwachen Leistungen aber kein echtes Kunstwerk darstellte. Die neuen Teenies waren weitaus anstrengender als noch in den 90igern und somit schien zumindest ich immer weiter aus dem Fokus der Macher zu verschwinden. Es gab zwar erneut einen Filmclub &#8211; deren Betreiber und Diskussionsthemen kaum uninteressanter h\u00e4tten ausfallen k\u00f6nnen und nicht im Ansatz an fr\u00fchere Tage erinnerte. Immerhin optisch und audiotechnisch konnte man einigerma\u00dfen passabel abliefern, was mit Blick auf die insgesamt eher schlichte Machart aber auch keine technische Meisterleistung markierte. Mit ein paar alten Song-Einspielern zauberte man trotzdem ein kleines L\u00e4cheln auf die Lippen &#8211; auch wenn der Rest dann eher weniger f\u00fcr pure Euphorie sorgte. &#8220;Scream 4&#8221; war okay und einen Ticken besser als der uns\u00e4gliche dritte Teil &#8211; doch qualitativ noch sehr weit von seinen Wurzeln entfernt und zum Gl\u00fcck nie der Start einer neuen Trilogie geworden. Ich wurde mit den neuen Figuren nicht warm, konnte der Idee mit dem Filmen der Morde nichts abgewinnen und auch die Aufl\u00f6sung funktionierte &#8211; auch eben dank der unsympathischen neuen Gesichter &#8211; rein gar nicht. 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