{"id":29557,"date":"2025-12-01T13:23:45","date_gmt":"2025-12-01T13:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29557"},"modified":"2025-12-01T13:23:45","modified_gmt":"2025-12-01T13:23:45","slug":"the-killer-1989","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=29557","title":{"rendered":"The Killer (1989)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeff ist Auftragskiller und leistet sich normalerweise keine Patzer. Als er versehentlich das Augenlicht einer S\u00e4ngerin raubt, keimen die Schuldgef\u00fchle in ihm auf und er sucht die N\u00e4he zu ihr. Er m\u00f6chte seine Identit\u00e4t nat\u00fcrlich nicht preis geben, jedoch noch einen Auftrag durchziehen, um ihre teure Spezialoperation finanzieren zu k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Filme wie &#8220;Hard Boiled&#8221; oder eben &#8220;The Killer&#8221; haben mich in der Jugend faszinierend auf das asiatische Kino blicken lassen und diese Liebe ist bis heute nicht verschwunden. Nachdem ich mir am vergangenen Wochenende noch einmal dieses Meisterwerk von John Woo angeschaut habe, kann ich meine Empfehlung an dieser Stelle nur weiter best\u00e4rken und diesen Wahnsinnstitel Jedem auch nur ansatzweise an Actionfilmen interessierten Zuschaue ans Herz legen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anno 1989 schuf John Woo nicht nur diesen Kultstreifen, sondern begr\u00fcndete auch sein eigenes Genre &#8211; welches er zuvor schon mit &#8220;A better Tomorrow&#8221; angefangen und danach mit &#8220;Hard Boiled&#8221; auch vollenden konnte. In &#8220;The Killer&#8221; wurde nicht nur geballert, sondern auch Motive wie Ehre und Loyalit\u00e4t ins Gebet genommen. Wo andere hierbei scheiterten, lieferte Woo hier eine runde Vorstellung ab &#8211; die auch audiovisuell nachhaltig in Erinnerung blieb und nichts von ihrer Intensivit\u00e4t &#8211; und Perfektion &#8211; verloren hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefechte waren so hart, wie aber auch stilvoll inszeniert. Schnitte und Shootouts folgten dem Takt der exzellenten Musik und lie\u00dfen die (teils wohl auch spontan am Set choreografierten) Actioneinlagen fast wie schwerelose T\u00e4nze mit eigener \u00c4sthetik wirken. Nat\u00fcrlich sorgten die derben Kopfsch\u00fcsse und Blutfont\u00e4nen f\u00fcr eine damalige Indizierung, die auf Alternativen aus dem Ausland zur\u00fcckgreifen lie\u00df, mittlerweile aber kein echtes Thema mehr darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut erledigt und den passenden Draht zueinander gefunden &#8211; besonders aber Chow Yun-Fat als eiskalter Killer mit neu entdecktem Gewissen stach so richtig hervor. Eine bemerkenswerte Vorstellung lieferte aber auch Danny Lee als Inspektor, der mit seinen Gef\u00fchlen und Moralvorstellung ebenfalls ins Schwanken geriet, den Zuschauer mit seinen Mimiken und Gestiken problemlos an einer gewissen Wandlung teilnehmen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Story war so simpel wie effektiv und konnte die knappen zwei Stunden trotz eher mageren (und sogar beschnittenem) Inhalt gut f\u00fcllen. Laut Recherchen wurde eine Dreiecks-Liebesgeschichte sogar entfernt &#8211; Woo musste neben der eigentlichen Handlung eben auch gen\u00fcgend Raum f\u00fcr seine ausufernden und niemals erm\u00fcdenden Actionszenen freihalten. Auch wenn sich das Finale (und dessen Ausgang) schon relativ fr\u00fch erahnen lie\u00df, blieb es aufgrund der atemberaubenden Action dennoch spannend.<\/p>\n\n\n\n<p>Was John Wayne und John Ford f\u00fcr den Western, waren Chow Yun-fat und John Woo f\u00fcr den asiatischen Actionfilm. Einer ihrer Klassiker war eben &#8220;The Killer&#8221; aus dem Jahre 1989 &#8211; den jeder Filmfan unbedingt mal gesehen haben sollte. F\u00fcr mich ein absoluter Pflichttitel und jedes mal aufs Neue absolut fesselnd und magisch.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-x-large-font-size\"><strong>10\/10<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: EMS GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Jeff ist Auftragskiller und leistet sich normalerweise keine Patzer. Als er versehentlich das Augenlicht einer S\u00e4ngerin raubt, keimen die Schuldgef\u00fchle in ihm auf und er sucht die N\u00e4he zu ihr. Er m\u00f6chte seine Identit\u00e4t nat\u00fcrlich nicht preis geben, jedoch noch einen Auftrag durchziehen, um ihre teure Spezialoperation finanzieren zu k\u00f6nnen\u2026 Fazit Filme wie &#8220;Hard Boiled&#8221; oder eben &#8220;The Killer&#8221; haben mich in der Jugend faszinierend auf das asiatische Kino blicken lassen und diese Liebe ist bis heute nicht verschwunden. Nachdem ich mir am vergangenen Wochenende noch einmal dieses Meisterwerk von John Woo angeschaut habe, kann ich meine Empfehlung an dieser Stelle nur weiter best\u00e4rken und diesen Wahnsinnstitel Jedem auch nur ansatzweise an Actionfilmen interessierten Zuschaue ans Herz legen. Anno 1989 schuf John Woo nicht nur diesen Kultstreifen, sondern begr\u00fcndete auch sein eigenes Genre &#8211; welches er zuvor schon mit &#8220;A better Tomorrow&#8221; angefangen und danach mit &#8220;Hard Boiled&#8221; auch vollenden konnte. In &#8220;The Killer&#8221; wurde nicht nur geballert, sondern auch Motive wie Ehre und Loyalit\u00e4t ins Gebet genommen. Wo andere hierbei scheiterten, lieferte Woo hier eine runde Vorstellung ab &#8211; die auch audiovisuell nachhaltig in Erinnerung blieb und nichts von ihrer Intensivit\u00e4t &#8211; und Perfektion &#8211; verloren hat. Die Gefechte waren so hart, wie aber auch stilvoll inszeniert. Schnitte und Shootouts folgten dem Takt der exzellenten Musik und lie\u00dfen die (teils wohl auch spontan am Set choreografierten) Actioneinlagen fast wie schwerelose T\u00e4nze mit eigener \u00c4sthetik wirken. Nat\u00fcrlich sorgten die derben Kopfsch\u00fcsse und Blutfont\u00e4nen f\u00fcr eine damalige Indizierung, die auf Alternativen aus dem Ausland zur\u00fcckgreifen lie\u00df, mittlerweile aber kein echtes Thema mehr darstellt. Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut erledigt und den passenden Draht zueinander gefunden &#8211; besonders aber Chow Yun-Fat als eiskalter Killer mit neu entdecktem Gewissen stach so richtig hervor. Eine bemerkenswerte Vorstellung lieferte aber auch Danny Lee als Inspektor, der mit seinen Gef\u00fchlen und Moralvorstellung ebenfalls ins Schwanken geriet, den Zuschauer mit seinen Mimiken und Gestiken problemlos an einer gewissen Wandlung teilnehmen lie\u00df. Die Story war so simpel wie effektiv und konnte die knappen zwei Stunden trotz eher mageren (und sogar beschnittenem) Inhalt gut f\u00fcllen. Laut Recherchen wurde eine Dreiecks-Liebesgeschichte sogar entfernt &#8211; Woo musste neben der eigentlichen Handlung eben auch gen\u00fcgend Raum f\u00fcr seine ausufernden und niemals erm\u00fcdenden Actionszenen freihalten. Auch wenn sich das Finale (und dessen Ausgang) schon relativ fr\u00fch erahnen lie\u00df, blieb es aufgrund der atemberaubenden Action dennoch spannend. Was John Wayne und John Ford f\u00fcr den Western, waren Chow Yun-fat und John Woo f\u00fcr den asiatischen Actionfilm. Einer ihrer Klassiker war eben &#8220;The Killer&#8221; aus dem Jahre 1989 &#8211; den jeder Filmfan unbedingt mal gesehen haben sollte. 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